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	<title>Kommentare zu: Datenschutz und Suchmaschinen</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 18:37:11 +0000</pubDate>
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		<title>Von: theo</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/datenschutz-und-suchmaschinen/#comment-178585</link>
		<dc:creator>theo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 11:24:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hier sind die Infos zur Anh&#246;rung im Europ&#228;ischen Parlament: http://www.jorisvanhoboken.nl/wp-content/uploads/2008/01/20080117att19091en.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier sind die Infos zur Anh&#246;rung im Europ&#228;ischen Parlament: <a href="http://www.jorisvanhoboken.nl/wp-content/uploads/2008/01/20080117att19091en.pdf" rel="nofollow">http://www.jorisvanhoboken.nl/wp-content/uploads/2008/01/20080117att19091en.pdf</a></p>
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		<title>Von: daburna</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/datenschutz-und-suchmaschinen/#comment-176736</link>
		<dc:creator>daburna</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 09:19:32 +0000</pubDate>
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		<description>Schaut euch mal http://yacy.net/ an. Dort findet ihr eine OpenSource P2P-Suchmaschine, bei der Datenschutz besteht. Die Suchanfragen, der Teilnehmenden werden nicht gespeichert und einer IP zugewiesen (im Gegensatz zu google).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut euch mal <a href="http://yacy.net/" rel="nofollow">http://yacy.net/</a> an. Dort findet ihr eine OpenSource P2P-Suchmaschine, bei der Datenschutz besteht. Die Suchanfragen, der Teilnehmenden werden nicht gespeichert und einer IP zugewiesen (im Gegensatz zu google).</p>
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		<title>Von: dissi</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/datenschutz-und-suchmaschinen/#comment-176026</link>
		<dc:creator>dissi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 17:45:01 +0000</pubDate>
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		<description>Diese &#220;berlegungen sind genereller Unfug. Ich stehe 100% gegen die Reglementierung des Internets und rechtliche Eingriffe in Suchmaschinenergebnisse. Im Gegenteil: Die sollten so umfassend und individuell einstellbar sein, wie es m&#246;glich ist, damit man sich als potentiell Betroffener sogar selber ein Bild machen kann.
&#220;bel ist auch die pseudo-p&#228;dagogische Argumentation, man k&#246;nne die Richtigkeit von Behauptungen nicht feststellen. 
Es liegt auch an der Medienkompetenz von Nutzern, daf&#252;r ein Gef&#252;hl zu entwickeln.
Das gilt genauso f&#252;r das Werkeln in sozialen Netzwerken wie Studi VZ oder Myspace. Wer sich da mit echtem Namen anmeldet und entsprechend in den Suchergebnissen zu finden ist, tut anderen Menschen u.U. einen Gefallen, k&#246;nnte sich aber durch ein anderes Verhalten absichern.

Das Gejammer wegen Pers&#246;nlichkeitsrechten aus dem Mund von sich zum F&#252;rsprecher qualifiziert f&#252;hlenden Stellvertretern und das Herbeistemmen von Paragraphen k&#246;nnte im Gegenteil zu ungerechfertigten S&#228;uberungsaktionen f&#252;hren, bei denen es sich auch um angebliches geistiges Eigentum dreht: Beispiel Tom Cruise's Scientology-Video, das bei Youtube auf Druck der Church of Scientology dutzendfach gel&#246;scht wurde. Anderes Beispiel: Die antisemitische Hetzrede von Abu Bakr Rieger, Konvertit und ehemaliges Mitglied im "Islamrat", vor einer Versammlung der Kalifatsstaat-Bewegung. Wurde nach seiner Intervention auch gel&#246;scht, tauchte dann aber wieder woanders auf, was ihm letztlich die repr&#228;sentative Rolle kostete.
Es gibt mit dem Internet M&#246;glichkeiten und bei solchen Angelegenheiten auch ein &#246;ffentliches Interesse, au&#223;erdem das Recht auf freie Meinung und uneingeschr&#228;nkten gleichberechtigten Zugang.

Suchmaschinentreffer aus &#252;bereifrigem Daten- oder Personenschutz zu filtern, ist im Grunde eine Manipulation an der Realit&#228;t und das w&#228;re f&#252;r mich auch die grauenhafteste Bef&#252;rchtung, die ich, unbegr&#252;ndet oder nicht, gegen&#252;ber Google oder sonstigen Institutionen entwickeln k&#246;nnte. 

Aber okay, ich habe sowieso f&#252;r die wenigsten Eingriffe &#252;berhaupt Verst&#228;ndnis. Es gibt viel zu viele B&#252;rohengste, die aus dem Datenhighway, dem World Wide Web, am liebsten eine Fu&#223;g&#228;ngerzone mit Wachpersonal und vermieteten Ladengesch&#228;ften machen wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese &#220;berlegungen sind genereller Unfug. Ich stehe 100% gegen die Reglementierung des Internets und rechtliche Eingriffe in Suchmaschinenergebnisse. Im Gegenteil: Die sollten so umfassend und individuell einstellbar sein, wie es m&#246;glich ist, damit man sich als potentiell Betroffener sogar selber ein Bild machen kann.<br />
&#220;bel ist auch die pseudo-p&#228;dagogische Argumentation, man k&#246;nne die Richtigkeit von Behauptungen nicht feststellen.<br />
Es liegt auch an der Medienkompetenz von Nutzern, daf&#252;r ein Gef&#252;hl zu entwickeln.<br />
Das gilt genauso f&#252;r das Werkeln in sozialen Netzwerken wie Studi VZ oder Myspace. Wer sich da mit echtem Namen anmeldet und entsprechend in den Suchergebnissen zu finden ist, tut anderen Menschen u.U. einen Gefallen, k&#246;nnte sich aber durch ein anderes Verhalten absichern.</p>
<p>Das Gejammer wegen Pers&#246;nlichkeitsrechten aus dem Mund von sich zum F&#252;rsprecher qualifiziert f&#252;hlenden Stellvertretern und das Herbeistemmen von Paragraphen k&#246;nnte im Gegenteil zu ungerechfertigten S&#228;uberungsaktionen f&#252;hren, bei denen es sich auch um angebliches geistiges Eigentum dreht: Beispiel Tom Cruise&#8217;s Scientology-Video, das bei Youtube auf Druck der Church of Scientology dutzendfach gel&#246;scht wurde. Anderes Beispiel: Die antisemitische Hetzrede von Abu Bakr Rieger, Konvertit und ehemaliges Mitglied im &#8220;Islamrat&#8221;, vor einer Versammlung der Kalifatsstaat-Bewegung. Wurde nach seiner Intervention auch gel&#246;scht, tauchte dann aber wieder woanders auf, was ihm letztlich die repr&#228;sentative Rolle kostete.<br />
Es gibt mit dem Internet M&#246;glichkeiten und bei solchen Angelegenheiten auch ein &#246;ffentliches Interesse, au&#223;erdem das Recht auf freie Meinung und uneingeschr&#228;nkten gleichberechtigten Zugang.</p>
<p>Suchmaschinentreffer aus &#252;bereifrigem Daten- oder Personenschutz zu filtern, ist im Grunde eine Manipulation an der Realit&#228;t und das w&#228;re f&#252;r mich auch die grauenhafteste Bef&#252;rchtung, die ich, unbegr&#252;ndet oder nicht, gegen&#252;ber Google oder sonstigen Institutionen entwickeln k&#246;nnte. </p>
<p>Aber okay, ich habe sowieso f&#252;r die wenigsten Eingriffe &#252;berhaupt Verst&#228;ndnis. Es gibt viel zu viele B&#252;rohengste, die aus dem Datenhighway, dem World Wide Web, am liebsten eine Fu&#223;g&#228;ngerzone mit Wachpersonal und vermieteten Ladengesch&#228;ften machen wollen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Simon Columbus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2008/datenschutz-und-suchmaschinen/#comment-175881</link>
		<dc:creator>Simon Columbus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 16:43:41 +0000</pubDate>
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		<description>So sehr ich sonst Herrn Weicherts Bem&#252;hungen unterst&#252;tze, da scheint er mir doch ein wenig daneben zu liegen. Denn zB L&#246;schungsfristen f&#252;r Webinhalte liegen ja gar nicht bei den Suchmaschinen. Richtig w&#228;re diese Forderung bei der Speicherung der Suchanfragen, die aber, so ich das richtig verstehe, nicht gemeint sind. 

Auch sonst scheinen sich viele Forderungen nicht auf Google und Co., sondern private Seitenbetreiber zu beziehen. Und die unterliegen ja, zumindest in Deutschland, durchaus medienrechtlichen Bestimmungen, die gewisse Auflagen zum Datenschutz beinhalten.

Schade, das Weichert die Speicherung von Daten durch Google und die Suche nach Daten via Google auf undurchsichtige Weise verquickt, denn die dahinterstehenden &#220;berlegungen sind ja durchaus verst&#228;ndlich. So allerdings wirkt das ganze ein wenig wie ein schlechter Rundumschlag...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So sehr ich sonst Herrn Weicherts Bem&#252;hungen unterst&#252;tze, da scheint er mir doch ein wenig daneben zu liegen. Denn zB L&#246;schungsfristen f&#252;r Webinhalte liegen ja gar nicht bei den Suchmaschinen. Richtig w&#228;re diese Forderung bei der Speicherung der Suchanfragen, die aber, so ich das richtig verstehe, nicht gemeint sind. </p>
<p>Auch sonst scheinen sich viele Forderungen nicht auf Google und Co., sondern private Seitenbetreiber zu beziehen. Und die unterliegen ja, zumindest in Deutschland, durchaus medienrechtlichen Bestimmungen, die gewisse Auflagen zum Datenschutz beinhalten.</p>
<p>Schade, das Weichert die Speicherung von Daten durch Google und die Suche nach Daten via Google auf undurchsichtige Weise verquickt, denn die dahinterstehenden &#220;berlegungen sind ja durchaus verst&#228;ndlich. So allerdings wirkt das ganze ein wenig wie ein schlechter Rundumschlag&#8230;</p>
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