Datensätze und Computer verschwunden

Mal sehen was da noch rauskommt: offenbar sind rund 500 Notebooks und PC aus verschiedenen Bundesbehörden “verloren gegangen”, inklusive wichtiger gespeicherter Daten. Die FDP hat wohl eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt und sinngemäß das als Antwort erhalten.

(Brauchen wir in diesem Blog eine neue Kategorie, “wöchentlicher Datenverlust”?)

Update:

SpOn: DIEBSTÄHLE IN BUNDESBEHÖRDEN. Rund 500 Computer verschwunden

gulli.com: Innenministerium wiegelt ab

[Gehört und gesehen beim Inforadio]

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Datenschutz, Deutschland und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Carsten Raddatz, Netzpolitik.org.

9 Kommentare

  1. Erstellt am 20. März 2008 um 09:50 | Permanent-Link

    Und wenn keiner Frag, erfährt es auch keiner, so ist das schön, da kann man ja nur froh sein, dass für die aktuell schon laufende Vorratsdatenspeicherung nicht unsere Regierung verantwortlich zeichnet, sonst wären die Daten wohl schon überall zu finden.

  2. Erstellt am 20. März 2008 um 11:13 | Permanent-Link

    Da stellt sich zunächst die Frage, was “verloren gegangen” wirklich heisst. Ich nehme an, die sind nicht wirklich weg, denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Nachweisführung im öD sehr oft suboptimal ist. Und dann bleibt die Frage, was “wichtige Daten” sind, denn auch die werden, bis auf superduperwichtige daten, im Normalfall nicht lokal gehalten.

  3. kobalt
    Erstellt am 20. März 2008 um 12:57 | Permanent-Link

    “was “wichtige Daten” sind,”

    Soll das heißen, die Behörden beschäftigen sich auch mit unwichtigen Daten? Wenn man sich mit unwichtigen Sachen befaßt, welche Bedeutung kann dann die Tätigkeit haben, die man ausführt? Welche Bedeutung hat eine Behörde, die sich mit unwichtigen Dingen befaßt? Sollte man die dann nicht abschaffen?

    Und soweit es mich angeht, sind ausnahmslos alle Daten, die über mich erhoben werden oder mit mir zu tun haben, wichtig und gehören geschützt.

  4. Erstellt am 20. März 2008 um 13:50 | Permanent-Link

    Manueller

  5. Erstellt am 20. März 2008 um 20:54 | Permanent-Link

    Ich glaube, die Kategorie “Datenverlust” werden wir in Zukunft noch öfter brauchen. Das war sicherlich erst der Anfang und wenn ich an den EU-Weiten Datenaustausch denke, wird mir echt ganz anders :-(

  6. Erstellt am 21. März 2008 um 12:32 | Permanent-Link

    Ich kann nicht verstehen, wie eine derart große Menge an rechnern einfach so verschwinden kann. Gerade wo doch jedem bewusst ist, das Cyber-Kriminalität real existent ist.

  7. Erstellt am 22. März 2008 um 16:29 | Permanent-Link

    Wundert mich ehrlich gesagt gar nicht. Selbst wenn man sich mal etwas grössere Firmen anguckt. Was da so rumsteht ist einfach nicht ausreichend gesichert. Wenn dann der Angestellte noch davon ausgeht zu wenig Gehalt zu bekommen …

  8. Erstellt am 23. März 2008 um 23:15 | Permanent-Link

    Also ich denke mal, dass so was öfter passiert, als wir wissen / wissen sollen….

  9. Erstellt am 27. März 2008 um 12:32 | Permanent-Link

    Bei der staatlichen Kontrollsucht werden Datenverluste immer brisanter.

2 Trackbacks

  1. Von Silentblog am 20. März 2008 um 13:47

    [...] ihm sicher sind? Die können ja noch nicht einmal auf ihre eigenen Rechner und Laptops aufpassen. Netzpolitik weist auch darauf hin, zitiert aber eine andere Quelle Geschrieben von Silent in gehts noch?, Politik und Wirtschaft um [...]

  2. Von Jahresrückblick 2008 : netzpolitik.org am 24. Dezember 2008 um 19:55

    [...] sind rund 500 Notebooks und PC aus verschiedenen Bundesbehörden “verloren gegangen”, inklusive wichtiger gespeicherter [...]

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