Bericht aus Berlin zur Telekom-Spitzelaffäre

Gestern war bei der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin” ein fünfminütiger Beitrag über Telekom-Gate, Datenschutzreform und die Vorratsdatenspeicherung: Telekom Spitzelaffäre – schärfere Kontrollen beim Datenschutz. (Mediathek)

Telekom-Bespitzelungsskandal. Hier scheinen sich Abgründe aufzutun. Politiker sprechen vom Saustall Telekom oder sehen eine stärkere Erschütterung als bei der Spiegel-Affäre im Jahre 1962. Ist der Datenschutz in der privaten Wirtschaft ausreichend gesichert und steht jetzt nicht auch das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung wieder auf dem Prüfstand? Die Bürger sind verunsichert, die Politik ist gefordert.

Feindbild Schäuble. Das pflegt man hier beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Morgen will der Minister die Telekommunikationsunternehmen zu mehr Datenschutz ermahnen. Doch ohne ihn wäre es zum Telekom-Skandal gar nicht gekommen, so die Gegner. Telefondaten müssen ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Vor allem zur Terrorabwehr. Das sei gefährlich.

Gibts auch als ganze Sendung im “Bericht aus Berlin”-Video-Podcast.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Datenschutz, Deutschland, Digital Rights und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.