Youtube als Musik-Tauschbörse nutzen
von markus um 1:18 am Freitag, 18. Mai 2007
Bei Telepolis gibt es eine praktische Anleitung, wie man aus Youtube-Videos Musikdateien machen kann: Napster, Audiogalaxy, Soulseek, YouTube.
Erklärt wird auch der Unterschied zwischen dem anglo-amerikanischen “Fair-Use” und unserer Privatkopie:
Wer in Deutschland etwas zu sagen hat, der sagt es im Zweifelsfall lieber dort, wo deutsche Abmahnanwälte keinen Zugriff haben – das gilt für Blogs ebenso wie für Musikwerke in Video-Plattformen. Die amerikanische Rechtslage gewährt nämlich aufgrund der Fair Use Doktrin nicht nur bezüglich der Legalität von Mashups, sondern auch für das Einstellen von Clips allgemein wesentlich mehr Freiraum als die deutsche. Von daher überrascht es nicht, dass YouTube auch hierzulande die unangefochtene Nummer Eins ist und dass MyVideo ebenso wie Clipfish hauptsächlich Anhängsel von Formaten ihrer Sender blieben.
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Kommentare
5 Kommentare zu “Youtube als Musik-Tauschbörse nutzen”
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Mai 18th, 2007 @ 12:21
“Erklärt wird der Unterschied zwischen dem anglo-amerikanischen ‘Fair-Use’ und unserer Privatkopie”
Genau zu diesem Punkt steht NICHTS in dem Artikel.
Es wird nur darauf hingewiesen, dass es sicherer ist, problematische Inhalte in Amerika zu hosten, weil es für deutsche Abmahnanwälte und sonstige interessierte Kreise schwieriger ist, die Identität der Uploader zu ermitteln.
Mai 18th, 2007 @ 12:40
[...] Die Lügen und Wahrheiten bei 9Live; die Chancenwitterung des Rotlichtmilieus bei Google; das nächtliche Treiben bei Onlineredaktionen; YouTube als Musiktauschbörse und eine verfehlte Zensur bei Flickr. All dies gibt es bei unserem ersten “kurz verlinkt” am heutigen Freitag. [...]
Mai 18th, 2007 @ 17:04
[...] beim lesen auf netzpolitik bin ich auf den interssanten Telepolis artikel gestoßen. beschrieben wird, wie der nutzer die musik von youtube clips und musikvideos trennen kann. im grunde eine weiterführung der 23 Wege wie man YouTube Videos downloaden kann « musicvideo: Queens of the Stone Age - Sick, Sick, Sick | [...]
Mai 18th, 2007 @ 23:03
Die Idee ist ja ganz nett, aber wer will schon ernsthaft Videos mit 64kbps Audio-Kodierung als Ausgangsquelle für seine MP3-Sammlung nutzen?
Mrz 29th, 2008 @ 20:53
Youtube kodiert mittlerweile Videos auch in hoher Qualität. Unter Anderem mit 128kbps AAC. Daraus lässt sich prima auch >=128kbps MP3 machen.
Das geht z.B. mit NoMule (sry für die Eigenwerbung)