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	<title>Kommentare zu: Wof&#252;r so eine Patentbeh&#246;rde alles gut ist</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 02:43:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: DieterK</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/wofuer-so-eine-patentbehoerde-alles-gut-ist/#comment-80782</link>
		<dc:creator>DieterK</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 12:39:42 +0000</pubDate>
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		<description>Dies ist wieder so ein Fall, der ganz deutlich macht, wie Politiker manipuliert werden beziehungsweise wie sich Politiker manipulieren lassen.

Die Ergebnisse der P2P-Softwarestudie sind (so weit ich das nach einem fl&#252;chtigen Querlesen beurteilen kann) in Ordnung. Aber was wird daraus gemacht?

Im Vorwort der Studie sagt Jon Dudas (Under Secretary of Commerce for Intellectual Property): 

„Vor einem Jahrzehnt h&#228;tte niemand gedacht, dass Urheberrechtsverletzungen eine Gefahr f&#252;r die pers&#246;nliche oder die nationale Sicherheit darstellen k&#246;nnten. Heute ist diese Gefahr real und wir m&#252;ssen ihre Gr&#252;nde verstehen und L&#246;sungen daf&#252;r finden.“

Aber hat nicht der Rootkit-Skandal um ein von Sony BMG benutztes DRM-System genauso eindeutig bewiesen, dass vom Digital Rights Management ebenfalls eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die „pers&#246;nliche oder die nationale Sicherheit“ ausgeht? 

Welche Konsequenzen wurden gezogen? Wo sind die Politiker, die dem gef&#228;hrlichen Treiben von Bertelsmann, Sony und all der anderen DRM-Verbreiter ein Ende bereiten? Wo verstecken sich die (wenigen) Politiker, die den Verlautbarungen der Medienindustrie nicht ungepr&#252;ft vertrauen und die ein Bewusstsein f&#252;r die tats&#228;chlichen Probleme, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Urheberrecht und DRM entwickelt haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist wieder so ein Fall, der ganz deutlich macht, wie Politiker manipuliert werden beziehungsweise wie sich Politiker manipulieren lassen.</p>
<p>Die Ergebnisse der P2P-Softwarestudie sind (so weit ich das nach einem fl&#252;chtigen Querlesen beurteilen kann) in Ordnung. Aber was wird daraus gemacht?</p>
<p>Im Vorwort der Studie sagt Jon Dudas (Under Secretary of Commerce for Intellectual Property): </p>
<p>„Vor einem Jahrzehnt h&#228;tte niemand gedacht, dass Urheberrechtsverletzungen eine Gefahr f&#252;r die pers&#246;nliche oder die nationale Sicherheit darstellen k&#246;nnten. Heute ist diese Gefahr real und wir m&#252;ssen ihre Gr&#252;nde verstehen und L&#246;sungen daf&#252;r finden.“</p>
<p>Aber hat nicht der Rootkit-Skandal um ein von Sony BMG benutztes DRM-System genauso eindeutig bewiesen, dass vom Digital Rights Management ebenfalls eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die „pers&#246;nliche oder die nationale Sicherheit“ ausgeht? </p>
<p>Welche Konsequenzen wurden gezogen? Wo sind die Politiker, die dem gef&#228;hrlichen Treiben von Bertelsmann, Sony und all der anderen DRM-Verbreiter ein Ende bereiten? Wo verstecken sich die (wenigen) Politiker, die den Verlautbarungen der Medienindustrie nicht ungepr&#252;ft vertrauen und die ein Bewusstsein f&#252;r die tats&#228;chlichen Probleme, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Urheberrecht und DRM entwickelt haben?</p>
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		<title>Von: ninjaturkey</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/wofuer-so-eine-patentbehoerde-alles-gut-ist/#comment-80758</link>
		<dc:creator>ninjaturkey</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 10:11:40 +0000</pubDate>
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		<description>Gabs das nicht schonmal? Nun hat man also gemerkt, dass Klagewellen gegen Filesharer etwa so viel bringen, als wolle man mit einem Kleenex den Bodensee aufwischen. Den Gesetzgeber hindert noch eine letzte Schamgrenze, f&#252;r jedes gezogene Musikst&#252;ck das &#220;berfallkommando loszuschicken. Also packen wir das &#220;bel mal wieder an der Wurzel, (vgl.: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napster" rel="nofollow"&gt;Napster&lt;/a&gt;) und kriminalisieren Hersteller und Vertreiber der Software. Also auf in die n&#228;chste Runde, obwohl auch hier am Ende wieder der (Filesharer-) Igel stehen und rufen wird: "Ik bin allhier!" ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gabs das nicht schonmal? Nun hat man also gemerkt, dass Klagewellen gegen Filesharer etwa so viel bringen, als wolle man mit einem Kleenex den Bodensee aufwischen. Den Gesetzgeber hindert noch eine letzte Schamgrenze, f&#252;r jedes gezogene Musikst&#252;ck das &#220;berfallkommando loszuschicken. Also packen wir das &#220;bel mal wieder an der Wurzel, (vgl.: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napster" rel="nofollow">Napster</a>) und kriminalisieren Hersteller und Vertreiber der Software. Also auf in die n&#228;chste Runde, obwohl auch hier am Ende wieder der (Filesharer-) Igel stehen und rufen wird: &#8220;Ik bin allhier!&#8221; ;-)</p>
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