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	<title>Kommentare zu: Wie viele Internetpolizisten in China? 30000, wirklich?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 03:24:34 +0000</pubDate>
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		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; 30&#8242;000 und kein Ende &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/wie-viele-internetpolizisten-in-china-30000-wirklich/#comment-90272</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; 30&#8242;000 und kein Ende &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 22:10:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#124; Incoming links &#124;del.icio.us &#124;Digg it &#124;Furl &#124;ma.gnolia &#124;reddit &#124;Spurl &#124;StumbleUpon &#124;Yahoo MyWeb &#124;Mister Wong&#124; [...]</description>
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		<title>Von: Franz-Bernhard Nolte</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/wie-viele-internetpolizisten-in-china-30000-wirklich/#comment-84277</link>
		<dc:creator>Franz-Bernhard Nolte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 13:29:49 +0000</pubDate>
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		<description>www.globalisierung-zaehmen.de
 
Sehr geehrte Damen und Herrn!
  
 
Globalisierung er&#246;ffnet riesige Chancen auf dem Wege der Beseitigung von Hunger, Elend und Armut in der Welt. Die wirtschaftlichen und technischen Vorraussetzungen sind vorhanden und werden seit Jahren dynamisch und erfolgreich realisiert. Eine bessere Welt ist m&#246;glich und es wird schon daran kr&#228;ftig gearbeitet. Allein in China ist unter geschickter Nutzung der „Globalisierung“ aus bitterer Armut eine Mittelklasse entstanden von 300 Millionen Menschen, die in etwa der gesamten Bev&#246;lkerung der USA entspricht und an den Lebensstandard der reichen Industriestaaten heranreicht. 

Globalisierung birgt aber auch gro&#223;e Gefahren und Risiken f&#252;r den inneren Frieden, insbesondere in den entwickelten westlichen Industriestaaten, wenn immer mehr einheimische Arbeitspl&#228;tze verloren gehen und abwandern. „Globalisierungskritik“ und „Vorfahrt auf dem freien Weltmarkt“ gepaart mit „Heimatschutz“ und „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ eignet sich gut f&#252;r „Chauvinismus und Nationalismus“. Der Weltfriede, der &#228;u&#223;ere Friede zwischen den V&#246;lkern kann empfindlich gest&#246;rt werden. Wichtiges Ziel mu&#223; es sein, eine Welt in „Harmonie nach innen und au&#223;en“ zu schaffen.

Aufstrebende Schwellen- und Entwicklungsl&#228;nder scheinen Strategien zu entwickeln, die dem Aufbau und der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften dienen und nicht vor allem den Profitinteressen Einzelner. Sie gehen zunehmend bilaterale Handelsbeziehungen ein und arbeiten in S&#252;d-Ostasien, in Latein- und Mittelamerika und sogar im arabischen Raum an dem Aufbau von W&#228;hrungs- und Wirtschaftsgemeinschaften, die &#196;hnlichkeit mit der „Europ&#228;ischen Gemeinschaft“ haben. Solche Gemeinschaften sind geeignet, Schutz zu bieten vor drohenden finanz- und w&#228;hrungspolitischen Turbulenzen. Gleichzeitig f&#246;rdern sie Wachstum, Frieden und Wohlstand zu allseitigem Nutzen auf  dem Boden von Fairness und Vertrauen, wenn es auch manchmal Reibereien gibt, wie beim Zellulosestreit in der Mercosur zwischen Uruguay und Argentinien.

Heute sind &#252;berall Tendenzen  sp&#252;rbar, sich von der Vorherrschaft angloamerikanischer Finanz- und Wirtschaftsmacht und der vorherrschenden neoliberaler Ideologie eines unregulierten, wildw&#252;chsigen Weltmarktes zu befreien oder sich gar davor zu sch&#252;tzen. Diese eher „gelenkte“ und „gez&#228;hmte“ Nutzung der Globalisierung scheint weniger krisenanf&#228;llig zu sein und scheint weniger den zyklischen Schwankungen eines freien, unregulierten und wildwuchernden Weltmarktes zu unterliegen. Jedenfalls wachsen viele Schwellen- und Entwicklungsl&#228;nder seit Jahren stabiler und dynamischer, wenn sie bewusst ihre Volkswirtschaften entwickeln und sie nicht den Kr&#228;ften des „freien Marktes“ &#252;berlassen.

Geholfen haben ihnen dabei die gro&#223;en globalen Unternehmen und Konzerne nicht aus N&#228;chstenliebe, sondern wurden von den Zw&#228;ngen des freien Marktes und seines Wettbewerbs getrieben. Bis in die hintersten Winkel der Welt dringen sie vor, immer auf der Suche nach Wettbewerbsvorteilen, Absatzm&#228;rkten und billigen Arbeitskr&#228;ften, denn nur so k&#246;nnen sie bei Strafe des Untergangs &#252;berleben.
Kapital- und Technologietransfer, etwa in Form von Direktinvestitionen, k&#246;nnen ein Segen sein f&#252;r die sich entwickelnden Volkswirtschaften, wenn sie Arbeitspl&#228;tze schaffen, f&#252;r den Ausbau von Produktionsst&#228;tten und Infrastruktur verwendet werden und das Bildungsniveau und den Lebensstand der Bev&#246;lkerung heben. Das Potential und die M&#228;rkte sind riesig und die Wachstumschancen k&#246;nnen auch und besonders von den entwickelten Industriestaaten zu beiderseitigem Vorteil und in Partnerschaft genutzt werden.
 Einer der  Chefvolkswirte der Investmentbank Goldmann Sachs Jim O´Neill vertritt seit Jahren unwidersprochen die Auffassung, „dass die vier BRIC-L&#228;nder (Brasilien, Russland, Indien und China) im Jahr 2050 ein gr&#246;&#223;eres Gewicht in der Weltwirtschaft haben werden als die heute in der G7 zusammengeschlossenen Industrienationen. F&#252;r die Gewinner der Globalisierung spreche vor allem das Arbeitskr&#228;fte- und Produktivit&#228;tspotential.“(FAZ vom 13.03.07). 
China wird in K&#252;rze voraussichtlich vor Deutschland die F&#252;hrung als Exportweltmeister &#252;bernehmen und ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen. Der Hunger der aufstrebenden Schwellenl&#228;nder nach Energie und Rohstoffen wird unweigerlich zunehmen. Das Korsett wird von Jahr zu Jahr enger, in das viele Schwellenl&#228;nder eingeschn&#252;rt sind. 
Die aktuelle weltpolitische Situation erinnert ein ganz klein wenig an die Zeit vor den beiden Weltkriegen. Damals betraten die aufstrebenden Wirtschaftsm&#228;chte Deutschland und Japan die weltpolitische B&#252;hne, forderten mehr Bewegungsfreiheit f&#252;r ihre sich rasch entwickelnden Volkswirtschaften und trafen dabei auf eine schon unter den Gro&#223;m&#228;chten aufgeteilte Welt. Dann ging es um die Neuaufteilung der Welt, um die Weltherrschaft, auch mit totalem Krieg. 
Heute propagiert die chinesische Regierung eine Zukunft in „Harmonie“ nach innen und nach au&#223;en, obwohl die USA den gesamten Globus mit Handelsniederlassungen und Milit&#228;rst&#252;tzpunkten &#252;berzogen haben und die aufstrebenden Schwellenl&#228;nder so in ihrem Bewegungsspielraum immer mehr einengen. Um weiterhin wie bisher die Vorteile der „Globalisierung“ f&#252;r die Entwicklung ihrer Volkswirtschaften zu nutzen, brauchen die L&#228;nder Stabilit&#228;t, Partnerschaft und Frieden.
Das ist der Weg, den auch Europa gehen sollte an der Seite der wachsenden Volkswirtschaften, in Partnerschaft und zu gegenseitigem Nutzen. Europa sollte sich nicht den USA anschlie&#223;en, wenn sie sich auf eine Rivalit&#228;t mit China einlassen und sich daf&#252;r ein Milit&#228;rbudget leisten, dass fast die H&#228;lfte der gesamten Milit&#228;rausgaben der Welt ausmacht. Europa sollte das Projekt einer „Transatlantischen Freihandelszone“ zusammen mit den USA als f&#252;hrendes Mitglied der „north atlantic treaty organisation“ (NATO) nicht weiter verfolgen.
Auch sollten die amerikanischen Pl&#228;ne einer Raketenabwehr in Polen und Tschechien nicht unterst&#252;tzt werden, auch dann nicht, wenn sie kein „Nato-Projekt“ sind. Die Nato hat ihren Einflussbereich immerhin schon bis an die Grenze Russlands ausgeweitet.

Stattdessen sollte sich Europa &#246;ffnen f&#252;r den Weg in eine globale „new economy“, der von vielen L&#228;ndern in der Welt beim Aufbau ihrer Volkswirtschaften schon beschritten wird.
 
Beste Gr&#252;&#223;e
Franz Nolte</description>
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<p>Sehr geehrte Damen und Herrn!</p>
<p>Globalisierung er&#246;ffnet riesige Chancen auf dem Wege der Beseitigung von Hunger, Elend und Armut in der Welt. Die wirtschaftlichen und technischen Vorraussetzungen sind vorhanden und werden seit Jahren dynamisch und erfolgreich realisiert. Eine bessere Welt ist m&#246;glich und es wird schon daran kr&#228;ftig gearbeitet. Allein in China ist unter geschickter Nutzung der „Globalisierung“ aus bitterer Armut eine Mittelklasse entstanden von 300 Millionen Menschen, die in etwa der gesamten Bev&#246;lkerung der USA entspricht und an den Lebensstandard der reichen Industriestaaten heranreicht. </p>
<p>Globalisierung birgt aber auch gro&#223;e Gefahren und Risiken f&#252;r den inneren Frieden, insbesondere in den entwickelten westlichen Industriestaaten, wenn immer mehr einheimische Arbeitspl&#228;tze verloren gehen und abwandern. „Globalisierungskritik“ und „Vorfahrt auf dem freien Weltmarkt“ gepaart mit „Heimatschutz“ und „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ eignet sich gut f&#252;r „Chauvinismus und Nationalismus“. Der Weltfriede, der &#228;u&#223;ere Friede zwischen den V&#246;lkern kann empfindlich gest&#246;rt werden. Wichtiges Ziel mu&#223; es sein, eine Welt in „Harmonie nach innen und au&#223;en“ zu schaffen.</p>
<p>Aufstrebende Schwellen- und Entwicklungsl&#228;nder scheinen Strategien zu entwickeln, die dem Aufbau und der Entwicklung ihrer Volkswirtschaften dienen und nicht vor allem den Profitinteressen Einzelner. Sie gehen zunehmend bilaterale Handelsbeziehungen ein und arbeiten in S&#252;d-Ostasien, in Latein- und Mittelamerika und sogar im arabischen Raum an dem Aufbau von W&#228;hrungs- und Wirtschaftsgemeinschaften, die &#196;hnlichkeit mit der „Europ&#228;ischen Gemeinschaft“ haben. Solche Gemeinschaften sind geeignet, Schutz zu bieten vor drohenden finanz- und w&#228;hrungspolitischen Turbulenzen. Gleichzeitig f&#246;rdern sie Wachstum, Frieden und Wohlstand zu allseitigem Nutzen auf  dem Boden von Fairness und Vertrauen, wenn es auch manchmal Reibereien gibt, wie beim Zellulosestreit in der Mercosur zwischen Uruguay und Argentinien.</p>
<p>Heute sind &#252;berall Tendenzen  sp&#252;rbar, sich von der Vorherrschaft angloamerikanischer Finanz- und Wirtschaftsmacht und der vorherrschenden neoliberaler Ideologie eines unregulierten, wildw&#252;chsigen Weltmarktes zu befreien oder sich gar davor zu sch&#252;tzen. Diese eher „gelenkte“ und „gez&#228;hmte“ Nutzung der Globalisierung scheint weniger krisenanf&#228;llig zu sein und scheint weniger den zyklischen Schwankungen eines freien, unregulierten und wildwuchernden Weltmarktes zu unterliegen. Jedenfalls wachsen viele Schwellen- und Entwicklungsl&#228;nder seit Jahren stabiler und dynamischer, wenn sie bewusst ihre Volkswirtschaften entwickeln und sie nicht den Kr&#228;ften des „freien Marktes“ &#252;berlassen.</p>
<p>Geholfen haben ihnen dabei die gro&#223;en globalen Unternehmen und Konzerne nicht aus N&#228;chstenliebe, sondern wurden von den Zw&#228;ngen des freien Marktes und seines Wettbewerbs getrieben. Bis in die hintersten Winkel der Welt dringen sie vor, immer auf der Suche nach Wettbewerbsvorteilen, Absatzm&#228;rkten und billigen Arbeitskr&#228;ften, denn nur so k&#246;nnen sie bei Strafe des Untergangs &#252;berleben.<br />
Kapital- und Technologietransfer, etwa in Form von Direktinvestitionen, k&#246;nnen ein Segen sein f&#252;r die sich entwickelnden Volkswirtschaften, wenn sie Arbeitspl&#228;tze schaffen, f&#252;r den Ausbau von Produktionsst&#228;tten und Infrastruktur verwendet werden und das Bildungsniveau und den Lebensstand der Bev&#246;lkerung heben. Das Potential und die M&#228;rkte sind riesig und die Wachstumschancen k&#246;nnen auch und besonders von den entwickelten Industriestaaten zu beiderseitigem Vorteil und in Partnerschaft genutzt werden.<br />
 Einer der  Chefvolkswirte der Investmentbank Goldmann Sachs Jim O´Neill vertritt seit Jahren unwidersprochen die Auffassung, „dass die vier BRIC-L&#228;nder (Brasilien, Russland, Indien und China) im Jahr 2050 ein gr&#246;&#223;eres Gewicht in der Weltwirtschaft haben werden als die heute in der G7 zusammengeschlossenen Industrienationen. F&#252;r die Gewinner der Globalisierung spreche vor allem das Arbeitskr&#228;fte- und Produktivit&#228;tspotential.“(FAZ vom 13.03.07).<br />
China wird in K&#252;rze voraussichtlich vor Deutschland die F&#252;hrung als Exportweltmeister &#252;bernehmen und ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen. Der Hunger der aufstrebenden Schwellenl&#228;nder nach Energie und Rohstoffen wird unweigerlich zunehmen. Das Korsett wird von Jahr zu Jahr enger, in das viele Schwellenl&#228;nder eingeschn&#252;rt sind.<br />
Die aktuelle weltpolitische Situation erinnert ein ganz klein wenig an die Zeit vor den beiden Weltkriegen. Damals betraten die aufstrebenden Wirtschaftsm&#228;chte Deutschland und Japan die weltpolitische B&#252;hne, forderten mehr Bewegungsfreiheit f&#252;r ihre sich rasch entwickelnden Volkswirtschaften und trafen dabei auf eine schon unter den Gro&#223;m&#228;chten aufgeteilte Welt. Dann ging es um die Neuaufteilung der Welt, um die Weltherrschaft, auch mit totalem Krieg.<br />
Heute propagiert die chinesische Regierung eine Zukunft in „Harmonie“ nach innen und nach au&#223;en, obwohl die USA den gesamten Globus mit Handelsniederlassungen und Milit&#228;rst&#252;tzpunkten &#252;berzogen haben und die aufstrebenden Schwellenl&#228;nder so in ihrem Bewegungsspielraum immer mehr einengen. Um weiterhin wie bisher die Vorteile der „Globalisierung“ f&#252;r die Entwicklung ihrer Volkswirtschaften zu nutzen, brauchen die L&#228;nder Stabilit&#228;t, Partnerschaft und Frieden.<br />
Das ist der Weg, den auch Europa gehen sollte an der Seite der wachsenden Volkswirtschaften, in Partnerschaft und zu gegenseitigem Nutzen. Europa sollte sich nicht den USA anschlie&#223;en, wenn sie sich auf eine Rivalit&#228;t mit China einlassen und sich daf&#252;r ein Milit&#228;rbudget leisten, dass fast die H&#228;lfte der gesamten Milit&#228;rausgaben der Welt ausmacht. Europa sollte das Projekt einer „Transatlantischen Freihandelszone“ zusammen mit den USA als f&#252;hrendes Mitglied der „north atlantic treaty organisation“ (NATO) nicht weiter verfolgen.<br />
Auch sollten die amerikanischen Pl&#228;ne einer Raketenabwehr in Polen und Tschechien nicht unterst&#252;tzt werden, auch dann nicht, wenn sie kein „Nato-Projekt“ sind. Die Nato hat ihren Einflussbereich immerhin schon bis an die Grenze Russlands ausgeweitet.</p>
<p>Stattdessen sollte sich Europa &#246;ffnen f&#252;r den Weg in eine globale „new economy“, der von vielen L&#228;ndern in der Welt beim Aufbau ihrer Volkswirtschaften schon beschritten wird.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e<br />
Franz Nolte</p>
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