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	<title>Kommentare zu: Sicherheit erfordert Freiheit.</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 01:03:32 +0000</pubDate>
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		<title>Von: till we *) . Blog &#187; Blog Archive &#187; Freiheit statt Angst</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/sicherheit-erfordert-freiheit/#comment-115125</link>
		<dc:creator>till we *) . Blog &#187; Blog Archive &#187; Freiheit statt Angst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 11:11:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ein lesenswertes Interview zu den Hintergr&#252;nden dieser Demo ist bei jetzt.de zu finden (via). [...]</description>
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		<title>Von: Hinweiser</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/sicherheit-erfordert-freiheit/#comment-115069</link>
		<dc:creator>Hinweiser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 08:02:09 +0000</pubDate>
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		<description>Eine recht interessante Veranstaltung zum Thema Innere Sicherheit:

http://www.junge-linke.de/seminare/der_rechtsstaat_die_faust_aus_.html

Der Rechtsstaat - die Faust aus dem Westen

Wochenendseminar zur Inneren Sicherheit vom 18.-20. Januar 2008 in Berlin

Reformen des Rechtsstaates zugunsten der nie enden wollenden Verbesserung der inneren Sicherheit laufen regelm&#228;&#223;ig nach Schema F ab: Ein Innenminister macht ein „Problem“ aus und sieht „Handlungsbedarf“. Oftmals bekommt das „Problem“ bzw. deren Verursacher einen Namen, die von „Gef&#228;hrder“ &#252;ber „Schl&#228;fer“ bis hin zu „Verfassungsfeind“ oder ganz allgemein „Krimineller“ reichen.

Ist das Problem ausgemacht, schl&#228;gt der entsprechende Innenpolitiker Ma&#223;nahmen zu dessen Bew&#228;ltigung vor. Da gibt es aktuell: Online-Durchsuchungen, Bundeswehreins&#228;tze im Innern, und Internierung von „Gef&#228;hrdern“. &#196;lter und schon umgesetzt sind der „Gro&#223;e Lauschangriff“ oder Schilys Sicherheitspakete nach dem 11.September 2001. Dass diese Ma&#223;nahmen nicht einfach nur ein Draufhauen der Staatsgewalt auf die ausgemachten Feinde sein soll, wird gleich mitgesagt: „Unsere Freiheit und Werte“ sollen da gesch&#252;tzt werden, die „die“ bek&#228;mpfen.

Mit sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit rufen solche Reformen Kritiker aus der demokratischen Opposition bis hin zu au&#223;erparlamentarischen Gruppierungen auf den Plan. „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“, zitieren sie den ehemaligen amerikanischen Benjamin Franklin. Die jeweiligen Ma&#223;nahmen werden als „unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig“ kritisiert und „jetzt endg&#252;ltige“ der &#220;bergang zum „Totalitarismus“ entdeckt.

Beide Standpunkte, die der Politik und ihrer Kritiker, sind merkw&#252;rdig. Einerseits verwundert, dass aus der so gelobten Freiheit permanent Sicherheitsprobleme erwachsen, sei es durch R&#228;uber oder Terroristen, die man dann mit jeder Menge Gewalt versucht, halbwegs in den Griff zu bekommen. Die b&#252;rgerrechtlichen Kritiker bleiben in ihrer Kritik doch recht bescheiden: Dass Gewaltaus&#252;bung zur Bew&#228;ltigung der „Probleme“ sein muss, haben sie auch verstanden. Sie treibt allein die Frage um, wie viel Schlagstock denn in Stellung gebracht werden soll. Und wer immer wieder „jetzt“ den &#220;bergang zur Diktatur beschw&#246;rt, bringt zum Ausdruck, dass er den Zustand vor der Reform als recht angenehm empfand.

Anhand der aktuellen und vergangenen Reformen wollen wir mit Euch versuchen, den Zweck von Freiheit und Rechtsstaat bzw. deren Verh&#228;ltnis zueinander zu kl&#228;ren. Wir wollen fragen, warum ausgewiesene Rechtsstaatsfreunde auch mal foltern ganz okay finden und welcher Zusammenhang zwischen Feindbildern gegen Ausl&#228;nder in Zeiten deutscher Kriege besteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine recht interessante Veranstaltung zum Thema Innere Sicherheit:</p>
<p><a href="http://www.junge-linke.de/seminare/der_rechtsstaat_die_faust_aus_.html" rel="nofollow">http://www.junge-linke.de/seminare/der_rechtsstaat_die_faust_aus_.html</a></p>
<p>Der Rechtsstaat - die Faust aus dem Westen</p>
<p>Wochenendseminar zur Inneren Sicherheit vom 18.-20. Januar 2008 in Berlin</p>
<p>Reformen des Rechtsstaates zugunsten der nie enden wollenden Verbesserung der inneren Sicherheit laufen regelm&#228;&#223;ig nach Schema F ab: Ein Innenminister macht ein „Problem“ aus und sieht „Handlungsbedarf“. Oftmals bekommt das „Problem“ bzw. deren Verursacher einen Namen, die von „Gef&#228;hrder“ &#252;ber „Schl&#228;fer“ bis hin zu „Verfassungsfeind“ oder ganz allgemein „Krimineller“ reichen.</p>
<p>Ist das Problem ausgemacht, schl&#228;gt der entsprechende Innenpolitiker Ma&#223;nahmen zu dessen Bew&#228;ltigung vor. Da gibt es aktuell: Online-Durchsuchungen, Bundeswehreins&#228;tze im Innern, und Internierung von „Gef&#228;hrdern“. &#196;lter und schon umgesetzt sind der „Gro&#223;e Lauschangriff“ oder Schilys Sicherheitspakete nach dem 11.September 2001. Dass diese Ma&#223;nahmen nicht einfach nur ein Draufhauen der Staatsgewalt auf die ausgemachten Feinde sein soll, wird gleich mitgesagt: „Unsere Freiheit und Werte“ sollen da gesch&#252;tzt werden, die „die“ bek&#228;mpfen.</p>
<p>Mit sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit rufen solche Reformen Kritiker aus der demokratischen Opposition bis hin zu au&#223;erparlamentarischen Gruppierungen auf den Plan. „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“, zitieren sie den ehemaligen amerikanischen Benjamin Franklin. Die jeweiligen Ma&#223;nahmen werden als „unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig“ kritisiert und „jetzt endg&#252;ltige“ der &#220;bergang zum „Totalitarismus“ entdeckt.</p>
<p>Beide Standpunkte, die der Politik und ihrer Kritiker, sind merkw&#252;rdig. Einerseits verwundert, dass aus der so gelobten Freiheit permanent Sicherheitsprobleme erwachsen, sei es durch R&#228;uber oder Terroristen, die man dann mit jeder Menge Gewalt versucht, halbwegs in den Griff zu bekommen. Die b&#252;rgerrechtlichen Kritiker bleiben in ihrer Kritik doch recht bescheiden: Dass Gewaltaus&#252;bung zur Bew&#228;ltigung der „Probleme“ sein muss, haben sie auch verstanden. Sie treibt allein die Frage um, wie viel Schlagstock denn in Stellung gebracht werden soll. Und wer immer wieder „jetzt“ den &#220;bergang zur Diktatur beschw&#246;rt, bringt zum Ausdruck, dass er den Zustand vor der Reform als recht angenehm empfand.</p>
<p>Anhand der aktuellen und vergangenen Reformen wollen wir mit Euch versuchen, den Zweck von Freiheit und Rechtsstaat bzw. deren Verh&#228;ltnis zueinander zu kl&#228;ren. Wir wollen fragen, warum ausgewiesene Rechtsstaatsfreunde auch mal foltern ganz okay finden und welcher Zusammenhang zwischen Feindbildern gegen Ausl&#228;nder in Zeiten deutscher Kriege besteht.</p>
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