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Sonntag, 7. Oktober 2007

Österreichs Konservatove wollen Wahlen übers Internet

Die ÖVP möchte in Österreich zur nächsten Europalwahl 2009 per Internet wählen lassen: ÖVP will bei E-Voting Druck machen.

ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon kündigte am Sonntag mehr Druck in Richung Koalitionspartner in Sachen E-Voting an. Der Vorschlag der ÖVP-Perspektivengruppe, Wählen per Internet zu ermöglichen, wurde von der SPÖ abgelehnt. Er hoffe, den Koalitionspartner in dieser Frage überzeugen zu können, damit das E-Voting bei der EU-Wahl 2009 bereits möglich ist, sagte Missethon.

Man rennt dort der Illussion hinterher, dass man damit die Wahlmotivation unter jungen Menschen erhöhen könnte. Bin mal gespannt, wie man das technisch umzusetzen gedenkt. Vielleicht sollte man die digitalen Wahlurnen in einer StudiVZ-Gruppe aufstellen?

3 Kommentare

  1. [...] Quelle: Heise Online News -1-, -2-, Analyse der NEDAP-Wahlcomputer, Netzpolitik.org [...]

  2. erlehmann am 07.10.2007 um 20:13 (Antworten)

    und für die ganz hippen kommt demnächst dann wohl die wahl per iphone. mit genau zwei vorinstallierten parteien.

    third-party-modifikationen machen die stimme natürlich ungültig.

  3. Mulder am 08.10.2007 um 12:51 (Antworten)

    Die Wahlmotivation kann man nur dann erhöhen wenn es gute Parteien gibt. Ich kann hier nur zwischen Pest und Cholera wählen, also wähle ich am besten gar nich.

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