Österreichs Konservatove wollen Wahlen übers Internet

Die ÖVP möchte in Österreich zur nächsten Europalwahl 2009 per Internet wählen lassen: ÖVP will bei E-Voting Druck machen.

ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon kündigte am Sonntag mehr Druck in Richung Koalitionspartner in Sachen E-Voting an. Der Vorschlag der ÖVP-Perspektivengruppe, Wählen per Internet zu ermöglichen, wurde von der SPÖ abgelehnt. Er hoffe, den Koalitionspartner in dieser Frage überzeugen zu können, damit das E-Voting bei der EU-Wahl 2009 bereits möglich ist, sagte Missethon.

Man rennt dort der Illussion hinterher, dass man damit die Wahlmotivation unter jungen Menschen erhöhen könnte. Bin mal gespannt, wie man das technisch umzusetzen gedenkt. Vielleicht sollte man die digitalen Wahlurnen in einer StudiVZ-Gruppe aufstellen?

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2 Kommentare

  1. erlehmann
    Erstellt am 7. Oktober 2007 um 20:13 | Permanent-Link

    und für die ganz hippen kommt demnächst dann wohl die wahl per iphone. mit genau zwei vorinstallierten parteien.

    third-party-modifikationen machen die stimme natürlich ungültig.

  2. Mulder
    Erstellt am 8. Oktober 2007 um 12:51 | Permanent-Link

    Die Wahlmotivation kann man nur dann erhöhen wenn es gute Parteien gibt. Ich kann hier nur zwischen Pest und Cholera wählen, also wähle ich am besten gar nich.

Ein Trackback

  1. [...] Quelle: Heise Online News -1-, -2-, Analyse der NEDAP-Wahlcomputer, Netzpolitik.org [...]

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