Öffentliche Anhörung zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten

Eine öffentliche Anhörung mit dem Titel “Öffentliche Anhörung zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten” findet am kommenden Montag, den 29. Januar 2007 um 15.00 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Sitzungssaal 3101, im Deutschen Bundestag statt.

Die Enquete-Kommission “Kultur in Deutschland” befasst sich am Montag, dem 29. Januar 2007, in einer öffentlichen Anhörung mit der kollektiven Wahrnehmung von Urheber- und anderen Schutzrechten. In Deutschland vertreten so genannte Verwertungsgesellschaften die Rechte von Künstlern und Kulturschaffenden und ziehen in deren Namen Tantiemen ein. Die Verwertungsgesellschaften verfügen über das nötige rechtliche Hintergrundwissen, um die Interessen der Betroffenen wahrnehmen zu können.

Die EU-Kommission und bürgerschaftlich Engagierte – aber auch Künstler – beanstanden in einigen Punkten die Arbeit der Verwertungsgesellschaften. Sie fordern mehr Transparenz und hinterfragen gesetzliche Regelungen. Besonderes Interesse gilt den Regelungen im Online-Bereich – wie beispielsweise den Kopierrechten bei digital abrufbarer Musik.

Ich hab Montag keine Zeit zum anschauen, aber drüben wird eine Reisegruppe organisiert. Man muss sich aber vermutlich vorher anmelden und kann da nicht so einfach reinlaufen.

Update:

Es ist Freitag Mittag. Da wird in deutschen Behörden nicht mehr wirklich gearbeitet und Anmeldungen angenommen. Anscheinend ist es genau andersherum, wie Ronny in den Kommentaren erklärt:

Andersrum: Anmelden kann man sich nicht mehr, sondern kommt nur noch rein, wenn man einfach so hinläuft – ein paar Plätze werden dafür wohl vorgehalten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Deutschland, Musik im Netz, Urheberrecht und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ein Kommentar

  1. Erstellt am 26. Januar 2007 um 13:52 | Permanent-Link

    Andersrum: Anmelden kann man sich nicht mehr, sondern kommt nur noch rein, wenn man einfach so hinläuft – ein paar Plätze werden dafür wohl vorgehalten.

Ein Trackback

  1. [...] Da im Vorfeld Netzpolitik und Spreeblick über diese Anhörung berichtet hatten, hatte ich gehofft, von denen auch was zum Ergebnis der Veranstaltung zu erfahren. Im Nachhinein habe ich aber nur bei Heise einen Bericht gefunden. Dieser Kommentar zum Artikel ist eine sehr lesenswerte Ergänzung dazu. bs [...]

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