Netzpolitik-Podcast: Lawrence Liang über Piraterie

Lawrence Liang ist Piraterie-Forscher beim Alternative Law Forum in Bangalore / Indien. Er findet Piraterie ökonomisch gar nicht schlimm, wie man das immer von den Rehteinhabern hört. Sie sei sogar hilfreich, nicht nur auf lokalen Märkten und in Entwicklungsländern. Dieses Interview habe ich mit ihm am Strand von Dubrovnik während des iSummit gemacht. (Daher gibt es manchmal strandspezifische Hintergrundgeräusche). Er beschreibt den ökonomischen Effekt von Piraterie im Allgemeinen und besonders beim Geistigen Eigentum, wie Microsoft mit Piraterie eine Monopolstellung erreichen konnte, warum starke Geistige Eigentumsrechte schlecht für Innovation ist und wie Hollywood und Bollywood auf Piraterie aufgebaut wurden. Etwas geht es auch noch um Indien. Insgesamt ist das Interview ein bunter Strauss an Themen. Hört es Euch an.

Das Interview ist 25 Minuten lang und auf englisch. Es liegt als MP3 (22MB) und als OGG (18MB) vor.

Weitere Texte von Lawrence Liang:

A Guide To Open Content Licences (PDF)
Copyright/Copyleft: Myths About Copyright.
The Black and White (and Grey) of Copyright

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3 Kommentare

  1. Erstellt am 22. Juni 2007 um 22:32 | Permanent-Link

    Der asiatische Lessig heißt also auch Lawrence, interessant. ;)

  2. podcast-feeds
    Erstellt am 23. Juni 2007 um 18:25 | Permanent-Link

    bitte fuettert doch mp3s immer nur in einen eurer beiden podcast-feeds ein. ich nehme mal an, das viele menschen beide abboniert haben und demzufolge auch oft die dateien doppelt laden. oder wozu ist die trennung noch gut, wenn die inhaltliche trennung verwischt? danke

  3. markus
    Erstellt am 23. Juni 2007 um 18:36 | Permanent-Link

    Hast Recht, ich denke nächstes mal wieder dran.

4 Trackbacks

  1. [...] Já quanto a Liang, o jurista indiano aproveitou para assinalar uma outra face da pirataria que muitos ocidentais dos países desenvolvidos não gostam de admitir. Isto porque a contrafacção em massa de conteúdos é uma forma que embora sendo ilegal, permite que muitos cidadãos de países com graves desigualdades económicas e sociais – e de certas regiões desfavorecidas do Ocidente… – acedam à cultura e ao conhecimento. Como Liang referiu numa entrevista áudio (25 minutos de duração – MP3 ou OGG) feita em inglês pelo blog alemão Netzpolitik (tradução minha): Habitualmente, existe uma opinião muita negativa sobre a pirataria, segundo a qual esta seria uma forma de exploração comercial de obras protegidas por copyright como por exemplo, vender DVDs baratos, fotocopiar livros, etc. Temos vindo a trabalhar no sentido de avançar com o argumento de que a pirataria é não apenas positiva, mas é também necessária nos países em desenvolvimento onde existe uma brecha entre as pessoas que têm acesso a bens de cultura e conhecimento e aqueles que não dispõem dos recursos necessários para tal. Muita desta pirataria permite que um grande número de pessoas possa participar na cultura e no conhecimento dos quais de outra forma seriam excluídos. Guardar este post em:These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages. [...]

  2. [...] Netzpolitik-Podcast mit Lawrence Liang über Piraterie. Er beschreibt den ökonomischen Effekt von Piraterie im Allgemeinen und besonders beim Geistigen Eigentum, wie Microsoft mit Piraterie eine Monopolstellung erreichen konnte, warum starke Geistige Eigentumsrechte schlecht für Innovation ist und wie Hollywood und Bollywood auf Piraterie aufgebaut wurden. Etwas geht es auch noch um Indien. [...]

  3. [...] Hintergrund zur Einordnung in die heutige Zeit bietet sich ein drei Jahre alter Netzpolitik-Podcast an, den ich mit dem indischen Piraterie-Forscher Lawrence Liang über die jetzige Situation in Schwellen- und Entwicklungsländern gemacht habe. Lawrence Liang ist [...]

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