<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Mittwoch: Chaosradio zu Digitale Identit&#228;ten</title>
	<atom:link href="http://netzpolitik.org/2007/mittwoch-chaosradio-zu-digitale-identitaeten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzpolitik.org/2007/mittwoch-chaosradio-zu-digitale-identitaeten/</link>
	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:06:49 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
		<item>
		<title>Von: Horst Henn</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/mittwoch-chaosradio-zu-digitale-identitaeten/#comment-79532</link>
		<dc:creator>Horst Henn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 18:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2007/mittwoch-chaosradio-zu-digitale-identitaeten/#comment-79532</guid>
		<description>Open ID ist eine weitere Initiative, die versucht ein zentrales (wen auch verteiltes) ID Management System zu etablieren. Das ist grunds&#228;tzlich ein falscher Ansatz. Ich m&#246;chte mich nicht mit einem festen Benutzernamen(URI) bei einem Identity Provider anmelden und dadurch das direkte Vertragsverh&#228;ltnis Kunde-Anbieter technisch und rechtlich unn&#246;tig komplizieren. Der Identity Provider sammelt zwangsl&#228;ufig alle meine Beziehungen im Web. Die Erfahrung lehrt aber, dass dort wo Daten gesammelt werden sehr schnell auch Leute auftauchen, die diese Daten auch einsammeln siehe Internet Verbindungsdaten, Autokennzeichen bei Maut usw. Der Identity Provider muss auch eine gewisse Haftung f&#252;r die sichere Identifizierung &#252;bernehmen und eventuell f&#252;r Sch&#228;den auch haften. Wer macht das schon gerne ohne adequate Bezahlung. Die ungel&#246;ste Frage der Haftung ist &#252;brigens der Hauptgund warum Microsoft seine Passport Initiative nicht weiterverfolgt hat. 

Ich propagiere seit Jahren eine wirklich sichere und einfach zu handhabende &lt;a href="http://www.portaleco.com/html/pde.html" title="Methode zur Identifikation" rel="nofollow"&gt;. Benutzer melden sich mit einer digitale signierten eMail beim Anbieter an. Der Benutzer kann dabei ein Zertifikat von einer Beh&#246;rde, von einer Bank oder auch selbst erstellte Zertifikate z.B. Anonym1, Anonym2, Privat, Gesch&#228;ft usw einsetzen. Dem Anbieter steht es dabei frei ob er das angebotene Zertifikat akzeptiert oder nicht. Alle Browser (Firefox, Internet Explorer, Opera ... ) und auch Betriebssysteme (Windows, LINUX) unterst&#252;tzen die Erstellung und die Verwaltung von Zertifikaten.

Meldet sich der Benutzer nun bei einer Web Site an, so schickt der Server eine Nachricht, die der Client mit seinem Schl&#252;ssel verschl&#252;sselt und wieder an den Server zur&#252;ckschickt. Diese Certificate Based Authentication wird heute von allen moderen Systemen unterst&#252;tzt. Der Benutzer muss sich lokal nur ein Passwort zu seinem Sicherheitsmodul merken (&#228;hnlich funktioniert heute ja z.B. die RoboForm Passwort Verwaltung auch). Je nach Sicherheitsbed&#252;rfnis des Benutzers k&#246;nnen Schl&#252;ssel auf Smartcards, USB Sticks oder mit drahtloser Schnittstelle gespeichert werden. 

Der Vorteil dieser vorgeschlagenen Mehode ist, dass der benutzer volle Kontrolle &#252;ber seine Identit&#228;ten beh&#228;lt und keine rechtlich und technisch bedenklichen Intermedi&#228;re gebraucht werden. Der Benutzer beh&#228;lt also die Kontrolle - das ist wohl der Grund warum solche Systeme bei den Anbietern und den Unsicherheitsbeh&#246;rden nicht sehr beliebt sind.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Open ID ist eine weitere Initiative, die versucht ein zentrales (wen auch verteiltes) ID Management System zu etablieren. Das ist grunds&#228;tzlich ein falscher Ansatz. Ich m&#246;chte mich nicht mit einem festen Benutzernamen(URI) bei einem Identity Provider anmelden und dadurch das direkte Vertragsverh&#228;ltnis Kunde-Anbieter technisch und rechtlich unn&#246;tig komplizieren. Der Identity Provider sammelt zwangsl&#228;ufig alle meine Beziehungen im Web. Die Erfahrung lehrt aber, dass dort wo Daten gesammelt werden sehr schnell auch Leute auftauchen, die diese Daten auch einsammeln siehe Internet Verbindungsdaten, Autokennzeichen bei Maut usw. Der Identity Provider muss auch eine gewisse Haftung f&#252;r die sichere Identifizierung &#252;bernehmen und eventuell f&#252;r Sch&#228;den auch haften. Wer macht das schon gerne ohne adequate Bezahlung. Die ungel&#246;ste Frage der Haftung ist &#252;brigens der Hauptgund warum Microsoft seine Passport Initiative nicht weiterverfolgt hat. </p>
<p>Ich propagiere seit Jahren eine wirklich sichere und einfach zu handhabende <a href="http://www.portaleco.com/html/pde.html" title="Methode zur Identifikation" rel="nofollow">. Benutzer melden sich mit einer digitale signierten eMail beim Anbieter an. Der Benutzer kann dabei ein Zertifikat von einer Beh&#246;rde, von einer Bank oder auch selbst erstellte Zertifikate z.B. Anonym1, Anonym2, Privat, Gesch&#228;ft usw einsetzen. Dem Anbieter steht es dabei frei ob er das angebotene Zertifikat akzeptiert oder nicht. Alle Browser (Firefox, Internet Explorer, Opera &#8230; ) und auch Betriebssysteme (Windows, LINUX) unterst&#252;tzen die Erstellung und die Verwaltung von Zertifikaten.</p>
<p>Meldet sich der Benutzer nun bei einer Web Site an, so schickt der Server eine Nachricht, die der Client mit seinem Schl&#252;ssel verschl&#252;sselt und wieder an den Server zur&#252;ckschickt. Diese Certificate Based Authentication wird heute von allen moderen Systemen unterst&#252;tzt. Der Benutzer muss sich lokal nur ein Passwort zu seinem Sicherheitsmodul merken (&#228;hnlich funktioniert heute ja z.B. die RoboForm Passwort Verwaltung auch). Je nach Sicherheitsbed&#252;rfnis des Benutzers k&#246;nnen Schl&#252;ssel auf Smartcards, USB Sticks oder mit drahtloser Schnittstelle gespeichert werden. </p>
<p>Der Vorteil dieser vorgeschlagenen Mehode ist, dass der benutzer volle Kontrolle &#252;ber seine Identit&#228;ten beh&#228;lt und keine rechtlich und technisch bedenklichen Intermedi&#228;re gebraucht werden. Der Benutzer beh&#228;lt also die Kontrolle - das ist wohl der Grund warum solche Systeme bei den Anbietern und den Unsicherheitsbeh&#246;rden nicht sehr beliebt sind.</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
