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Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe

von markus um 13:42 am 11.12.2007|

Telemedicus hat ein interessantes Interview mit Balthas Seibold, zuständig für „Informations- und Kommunikationstechnologien“ bei der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit „InWEnt“: Internetökonomie und Ethik: Freie Inhalte und Entwicklungshilfe.

Welche Ansätze halten Sie für sinnvoll?

Während es im Bereich der Medikamente spannende Initiativen gibt, denken noch wenige darüber nach, was eigentlich mit Informationen passiert, die auch lebensrettend sein können. Da sollte es auch eine Möglichkeit geben, Informationen denen zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen. Meine persönliche Meinung ist, dass es wichtig ist, auf verschiedenen Ebenen „freie“ Alternativen zu haben. „Frei“ heißt nicht kostenlos, sondern frei zugänglich. Um zurück zu den digitalen Medien zu kommen, betrifft das sowohl die Hardware, als auch die Software, eben das Opensource-Modell, und die Inhalte.

Hier gibt es ja weltweit Bewegungen, wonach etwa wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit frei zur Verfügung stehen sollten. Das ist die „Open Access“ Idee. Auch im Bereich „Open Content“ tut sich viel. Am bekanntesten ist wohl die Creative Commons-Lizenz, die gerade in unserem Bereich von Fort- und Weiterbildung sehr spannend ist. Denn wir wollen ja gerade, dass ein Trainer-Handbuch, das wir geschrieben haben, so breit wie möglich gestreut wird, dass auch andere Leute wieder daran arbeiten können. Mit offenen Lizenzen haben wir die Möglichkeit dazu.

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