Frage: Wieviele Freie Software – Entwickler gibt es in Deutschland?

In einer Studie der Universität Maastricht zur Förderung von Freier Software im Auftrag der EU-Kommission wurde vor einem halben Jahr publiziert, dass 63% der Open-Source-Entwickler aus Europa kommen. Mich würde interessieren, wieviele davon aus Deutschland sein könnten. In der allgemeinen Diskussion wird immer davon ausgegangen, dass ein erheblicher Anteil davon aus Deutschland kommt (Wird von Wissenschaftlern u.a. damit begründet, dass es hier bisher keine Studiengebühren gab und Studenten an der Uni viel Zeit für freie Projekte hatten).

Aber gibt es dazu aktuelle Zahlen und/oder Studien? Solche Zahlen wären hilfreich beim Lobbying für mehr Freie Software Förderng in Deutschland.

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7 Kommentare

  1. Erstellt am 15. August 2007 um 11:08 | Permanent-Link

    Es gibt in einigen Projekten die (nicht immer bierernst gemeinte) Auffassung der ‘German Conspiracy’, so etwa bei gentoo. auf einer der zope-listen hab die den Ausdruck auch mal gesehen. :)

  2. Erstellt am 15. August 2007 um 12:15 | Permanent-Link

    Ich würde gerne mit verlässlichen Zahlen in Gespräche gehen. Die EU-Zahlen sind schonmal prima. Besser wäre es aber noch, wissenschaftliche Zahlen für Deutschland zu haben.

  3. hmmm
    Erstellt am 15. August 2007 um 13:17 | Permanent-Link

    ich verstehe unter einem freien entwickler übrigens einen freischaffenden entwickler, der nicht zwangsweise freie software schreiben muss. liegt’s an mir?

  4. Erstellt am 15. August 2007 um 13:20 | Permanent-Link

    Danke, hab ich etwas konkretisiert.

  5. Erstellt am 15. August 2007 um 14:27 | Permanent-Link

    Ich versteh’ im übrigen nicht, warum Universitäten nicht grundsätzlich ihre dort entwickelte Software als Open Source veröffentlichen. In den USA gibt es doch tolle Leuchtürme äh Vorbilder, z.B. das MIT. Ich nutze von denen z.B. das PHP-Framework Cake und finde es ausgezeichnet.

    Warum gibt es hierzulande nicht etwas vergleichbares wie die MIT-Lizenz, also z.B. eine freie RWTH-Aachen-Lizenz, eine Uni-Karlsruhe-Lizenz oder eine TU-München-Lizenz? . Das wäre doch echte und preiswerte Unternehmens-, Existenzgründungs- und Mittelstandsförderung mit Breitenwirkung!

  6. Erstellt am 18. August 2007 um 10:32 | Permanent-Link

    Hierzulande werden leider immer mehr freie Softwareprojekte aufgegeben oder wandern aus, in freie Laender.

    Mit IASON bin ich ausgewandert, weil ich nicht ausschliessen kann, dass man es fuer ein Hackertool haelt und ich ins Gefaengnis dafuer muss.

  7. Erstellt am 30. August 2007 um 10:30 | Permanent-Link

    Lieber Peter (#7),

    was bitteschön soll an Deinem IASON gegen den/die “Hackerparagraphen” verstoßen? Ich habe leider nicht viel dazu rausfinden können, da ich bei einer Recherche im Netz nur Dein allgegenwärtiges Gejammer finden konnte. Aber das, was ich fand, schien mir gegen keine deutschen Gesetze zu verstoßen.

    Bitte verzeihe meine scharfen Worte, aber mir geht die momentane Eitelkeit, Koketterie und Wichtigtuerei verschiedener Entwickler sehr auf den Geist. Ja, die “Hackerparagraphen”, diverse andere Gesetze und die Rechtssprechung verschlechtern die Situation der Softwareentwickler durchaus, aber was bringt es, seine Software auf ausländische Server auszulagern und dann wie ein Huhn über ein frisch gelegtes Ei zu gackern?

    Wäre es nicht besser, der arro- und ignoganten Staatsmacht Paroli zu bieten und — wenn man sich doch moralisch im Recht sieht — die positiv-rechtliche Grauzone *für sich* zu beanspruchen?

    Ich jedenfalls werde weiterhin Nmap, Nessus, Kismet und auch Aircrack einsetzen. Ich werde weiterhin Exploits schreiben und sie — sofern nötig und sinnvoll — in Deutschland veröffentlichen.

    MfG
    Alex

Ein Trackback

  1. [...] vom 15 August 2007 13:38 Deutschland, das Land der Freiheit? Die Netzpolitiker suchen halbwegs aktuelle Zahlen zur Verbreitung von freien Softwareentwicklern in Deutschland. Gerüchten [...]

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