Die Bürgerkarte aus Österreich

Der ORF hat mal nach der Bürgerkarte aus Österreich recherchiert: Bürgerkarte? – Nur für IT-Profis!. Und das ist durchaus lesenswert.

Sollte der Einsatz der Bürgerkarte in manchen Bereichen verpflichtend werden, wird möglicherweise einiges nach dem Gleichheitsgrundsatz klagbar sein, was die Windows-Lastigkeit dieses “Angebots” angeht. Als Beispiel für ein solches Szenario mögen die Streitereien dienen, zu denen das “Elster”-Verfahren in Deutschland geführt hat, wo die Finanzbehörden zunächst quasi die ausschließliche Verwendung von Windows für die Übermittlung von Steuerdaten erzwungen hatten.

Insgesamt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Bürgerkarte von einer Allianz aus Technikern und Politikern geboren wurde, die einen real existierenden Computer-Benutzer noch nie aus der Nähe gesehen haben und für die das Wort “Usability” vollkommen unbekannt ist.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Datenschutz, Österreich und getagged , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ein Kommentar

  1. Anonymus
    Erstellt am 25. Januar 2007 um 05:18 | Permanent-Link

    … wie schon gesagt (pardon) geschrieben.

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