Copyright-Alliance präsentiert Vorschläge für US-Wahlkampf

In den USA hat sich die “Copyright Alliance”, eine Lobbyvereinigung, wo u.a. die Musik- und Filmindustrie Mitglied ist, an die Präsidentschaftskampagnen gewandt und ihre Vorschläge für deren Positionierung im Wahlkampf formuliert. Darüber berichtet Ars Technica, die das Schreiben sehen konnten: Big Content asks presidential candidates for more restrictive copyright laws.

The Copyright Association’s assumption that criminal enforcement deters piracy is dubious at best. Litigation and enforcement have done little to stop file sharing. But investigation and litigation costs a lot of money. The record labels have already made it clear that the RIAA’s litigious campaign against alleged file-sharers is money-loser. Now they want the government to “commit resources” too their futile crusade too.

Tenor: Nur verbieten bringt nichts. Der Staat soll gefälligst durchgreifen und mit staatlichen Ressourcen Filesharing und Urheberrechtsverletzungen bekämpfen. Es wird damit eine Kriminalisierung der digitalen Generation gefordert. Argumentiert wird mit bekannten Phrasen, die auch gerne in Deutschland ind er Debatte verwendet werden: Creative Industries und Arbeitsplätze. Erschreckend ist, dass sich die Lobbygruppen in jedem Wahlkampf mit ihren einseitigen Positionen und ihren Spendengeldern bei der Politikgestaltung durchsetzen.

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3 Kommentare

  1. Erstellt am 21. November 2007 um 20:32 | Permanent-Link

    [19:31:37] tristan: oh mann
    [19:31:56] laura: was n nu??
    [19:32:07] tristan: sachen gibts im internet
    [19:32:22] laura: yo das is mir auch schon aufgefallen…
    [19:32:24] tristan: aber ich glaub casio iss schon ok
    [19:32:37] tristan: die machen nämlich auch kamaras
    [19:32:58] laura: yo… aber klaro doch und nich mal schlechte
    [19:33:59] tristan: ja aber :
    Das war vor etwa einem Jahr da hab ich mir auch für ca. 300 Euro die Casio EX-S770 Kamera gekauft.
    [19:34:29] tristan: Diese war im Sommer schon schrott, weil irgendwie Sandkörner in die Kamera gekommen sind. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in Strandnähe war.
    [19:34:46] laura: tja wind???
    [19:34:51] tristan: Kostete mich dann 100 Euro Reperatur, weil Casio dafür keine Garantie übernehmen wollte. Vor zwei Monaten hab ich sie zurückbekommen.

    [19:36:25] laura: tja das macht concord aber genauso… -> also polaroid
    [19:36:27] laura: :-9
    [19:36:29] tristan: Heute dann der nächste Schaden: Das Display ist kaputt. Einfach so. Ohne Display ist die Kamera aber weitgehend wertlos. Mal schauen, was Casio sagt und ob diesmal die Garantie wenigstens zieht.
    [19:39:00] tristan: naja…
    [19:39:39] laura: yo… aber nur casio oder was??
    [19:39:45] tristan: Ich ärgere mich nur, dass ich soviel für eine Kamera ausgegeben habe, die innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal kaputt ist. Und mich jetzt wieder mit dem Casio-Support rumärgern darf. Nochmal bin ich nicht bereit, Geld dafür auszugeben.
    [19:39:51] tristan: iss halt so
    [19:40:11] laura:
    [19:40:19] tristan: aber gut ich beschwer mich ja wenigstens nich in der Öffentlichkeit…

  2. Erstellt am 22. November 2007 um 10:17 | Permanent-Link

    Erschreckend? Was ist daran erschreckend? Wer die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts erlebt hat und die ganze Nachrüstungsdebatte, den NATO-Doppelbeschluss, die Ostermärsche, das kollektive Sockenstricken und alles, was damals so dazu gehörte, für den kommt das alles sattsam bekannt daher.
    Das Problem ist nicht mal die Lobbykratie, in der wir leben, sondern die geradezu bodenlose Ignoranz der Volksvertreter und Gesetzesbastler. Die werden noch zehn Jahre brauchen, um zur heutigen Realität aufzuschließen — dann aber sind wir schon wieder weiter.

  3. Erstellt am 5. November 2008 um 23:15 | Permanent-Link

    Ist lustig das jetzt nochmal so kurz nach der Beendeten Wahl zu lesen. Es wird ja auch gesagt, dass die gute Internetpräsens von Obama einiges für ihn rausgeholt hat.

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