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	<title>Kommentare zu: Bundesregierung beschliesst Durchsetzungsrichtlinie</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 01:29:48 +0000</pubDate>
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		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; FDP und Union gemeinsam gegen Tauschbörsennutzer &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-91069</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; FDP und Union gemeinsam gegen Tauschbörsennutzer &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 13:02:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Gestern fand im Bundestag die erste Lesung der Richtlinie f&#252;r die Durchsetzung Geistigen Eigentums (IPRED1) statt. Die Richtlinie sieht zivilrechtliche Werkzeuge zur Bek&#228;mpfung von Produktpiraterie vor. Die EU-Richtlinie ist 2004 unter leicht merkw&#252;rdigen Umst&#228;nden entstanden, als die Ehefrau des ehemaligen Universal-Vivendi Chefs zuf&#228;llig auch Berichterstatterin des EU-Parlaments f&#252;r diese Richtlinie war. Und dabei unter ihrer &#196;gide die vormals sinnvolle Bek&#228;mpfung von kommerzieller Produktpiraterie auf nicht-kommerzielle Tauschb&#246;rsennutzer ausgeweitet wurde. Nun befasst sich der Bundestag mit der Richtlinie und unsere Justizministerin Brigitte Zypries hat alle etwas &#252;berrascht, als sie im Regierungsentwurf f&#252;r die nationale Umsetzung eine Deckelung der Abmahngeb&#252;hren auf 50 Euro einf&#252;hrte. Daf&#252;r kann man sie auch mal loben, zumindest einen Kompromiss gefunden zu haben, der Verbraucherrechte etwas st&#228;rkt. Das finden aber nicht alle so. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gestern fand im Bundestag die erste Lesung der Richtlinie f&#252;r die Durchsetzung Geistigen Eigentums (IPRED1) statt. Die Richtlinie sieht zivilrechtliche Werkzeuge zur Bek&#228;mpfung von Produktpiraterie vor. Die EU-Richtlinie ist 2004 unter leicht merkw&#252;rdigen Umst&#228;nden entstanden, als die Ehefrau des ehemaligen Universal-Vivendi Chefs zuf&#228;llig auch Berichterstatterin des EU-Parlaments f&#252;r diese Richtlinie war. Und dabei unter ihrer &#196;gide die vormals sinnvolle Bek&#228;mpfung von kommerzieller Produktpiraterie auf nicht-kommerzielle Tauschb&#246;rsennutzer ausgeweitet wurde. Nun befasst sich der Bundestag mit der Richtlinie und unsere Justizministerin Brigitte Zypries hat alle etwas &#252;berrascht, als sie im Regierungsentwurf f&#252;r die nationale Umsetzung eine Deckelung der Abmahngeb&#252;hren auf 50 Euro einf&#252;hrte. Daf&#252;r kann man sie auch mal loben, zumindest einen Kompromiss gefunden zu haben, der Verbraucherrechte etwas st&#228;rkt. Das finden aber nicht alle so. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; Bundesrat unterstützt die Musikindustrie-Lobby &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-80385</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; Bundesrat unterstützt die Musikindustrie-Lobby &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 17:24:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nachdem die Bundesregierung den Gesetzentwurf der Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigen Eigentum &#8220;relativ&#8221; verbraucherfreundlich beschlossen hat, springt der Unions-dominierte Bundesrat als Vollstrecker der Medienindustrie in die Debatte. Und fordert weniger Datenschutz, weniger Rechtsstaat und mehr Abmahnm&#246;glichkeiten. Nutzniesser dieser Forderungen sind vor allem Film- und Musikindustrie, die gerne neue &#8220;innovative&#8221; Gesch&#228;ftsmodelle nutzen wollen: Massenabmahnungen der eigenen Kundschaft und Zielgruppen, am besten gleich industriell durchgef&#252;hrt. Argumentiert wird, dass z.B. ein rechtsstaatlicher Richtervorbehalt dem Justizsystem zuviele Kosten verursachen w&#252;rde&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nachdem die Bundesregierung den Gesetzentwurf der Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigen Eigentum &#8220;relativ&#8221; verbraucherfreundlich beschlossen hat, springt der Unions-dominierte Bundesrat als Vollstrecker der Medienindustrie in die Debatte. Und fordert weniger Datenschutz, weniger Rechtsstaat und mehr Abmahnm&#246;glichkeiten. Nutzniesser dieser Forderungen sind vor allem Film- und Musikindustrie, die gerne neue &#8220;innovative&#8221; Gesch&#228;ftsmodelle nutzen wollen: Massenabmahnungen der eigenen Kundschaft und Zielgruppen, am besten gleich industriell durchgef&#252;hrt. Argumentiert wird, dass z.B. ein rechtsstaatlicher Richtervorbehalt dem Justizsystem zuviele Kosten verursachen w&#252;rde&#8230; [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70797</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 12:39:00 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast Recht Fritz. Vielleicht ist die &#220;berschrift etwas irritierend. Es wurde nat&#252;rlich der Gestzesentwurf beschlossen. Nennt man auch Kabinettsbeschluss. Jetzt ist der Bundestag dran. Und vermutlich werden die CDU-Rechtspolitiker dort noch Verschlechterungen durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht Fritz. Vielleicht ist die &#220;berschrift etwas irritierend. Es wurde nat&#252;rlich der Gestzesentwurf beschlossen. Nennt man auch Kabinettsbeschluss. Jetzt ist der Bundestag dran. Und vermutlich werden die CDU-Rechtspolitiker dort noch Verschlechterungen durchsetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: [fritz]</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70795</link>
		<dc:creator>[fritz]</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 12:34:46 +0000</pubDate>
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		<description>stop. die bundesregierung beschliesst einen gesetzentwurf. aber nur der bundestag kann das gesetz beschliessen. wars nicht so?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>stop. die bundesregierung beschliesst einen gesetzentwurf. aber nur der bundestag kann das gesetz beschliessen. wars nicht so?</p>
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	<item>
		<title>Von: Anonymus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70659</link>
		<dc:creator>Anonymus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 04:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>Anonymus arbeitet in einer kleinen Online- Redaktion. 
Ab August 2006 wurde aufgebaut, die Redaktion und das PM (Projektmanagement) Aufbau. Insbesondere die Daten des Projektes sind anscheinend hei&#223; begehrt. IP = ID ... Informationen werden heute schon sehr viel mehr gesammelt, zugeordnet und unerw&#252;nscht ausgewertet. 
WER kann "Freund" und "Feind" noch unterscheiden? 
WER sch&#252;tzt hier WEN? Jeder gegen jeden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anonymus arbeitet in einer kleinen Online- Redaktion.<br />
Ab August 2006 wurde aufgebaut, die Redaktion und das PM (Projektmanagement) Aufbau. Insbesondere die Daten des Projektes sind anscheinend hei&#223; begehrt. IP = ID &#8230; Informationen werden heute schon sehr viel mehr gesammelt, zugeordnet und unerw&#252;nscht ausgewertet.<br />
WER kann &#8220;Freund&#8221; und &#8220;Feind&#8221; noch unterscheiden?<br />
WER sch&#252;tzt hier WEN? Jeder gegen jeden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Solon</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70626</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 03:40:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wozu braucht es eigentlich noch dieses weitere Gesetz, wenn doch anscheinend die Urheberrechteverwerter schon mit Hilfe des gerade vom Bundestag bereits verabschiedeten neuen Telemediengesetzes an die Nutzerdaten der Provider kommen k&#246;nnen?

(http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6310346_REF1,00.html)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu braucht es eigentlich noch dieses weitere Gesetz, wenn doch anscheinend die Urheberrechteverwerter schon mit Hilfe des gerade vom Bundestag bereits verabschiedeten neuen Telemediengesetzes an die Nutzerdaten der Provider kommen k&#246;nnen?</p>
<p>(http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6310346_REF1,00.html)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2007-01-24 auf F!XMBR</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70579</link>
		<dc:creator>links for 2007-01-24 auf F!XMBR</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 23:35:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bundesregierung beschliesst Durchsetzungsrichtlinie (tags: politik urheberrecht durchsetzungsrichtlinie auskunftsanspruch provider) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bundesregierung beschliesst Durchsetzungsrichtlinie (tags: politik urheberrecht durchsetzungsrichtlinie auskunftsanspruch provider) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Reflexionsschicht</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70561</link>
		<dc:creator>Reflexionsschicht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 22:25:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Auskunftsanspruch gegen Provider kommt - irgendwie...&lt;/strong&gt;

Die Bundesregierung hat heute die Richtlinie zur Durchsetzung geistigen Eigentums (.pdf) beschlossen. Und damit u.a. auch den Auskunftsanspruch von Urhebern gegen&#252;ber bspw. Providern. Irgendwie jedenfalls. Denn f&#252;r Ottonormalurheberrechtsverl...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auskunftsanspruch gegen Provider kommt - irgendwie&#8230;</strong></p>
<p>Die Bundesregierung hat heute die Richtlinie zur Durchsetzung geistigen Eigentums (.pdf) beschlossen. Und damit u.a. auch den Auskunftsanspruch von Urhebern gegen&uuml;ber bspw. Providern. Irgendwie jedenfalls. Denn f&uuml;r Ottonormalurheberrechtsverl&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: DerDude</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2007/bundesregierung-beschliesst-durchsetzungsrichtlinie/#comment-70464</link>
		<dc:creator>DerDude</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 15:47:56 +0000</pubDate>
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		<description>Zu dem Kostenerstattungsanspruch:
Das Beispiel mit der unerfahrenen, jungen Sch&#252;lerin die einmalig einen einzigen Song getauscht hat, die es bestimmt bitter bereut und wahrscheinlich auch noch Leuk&#228;mie hat, l&#228;sst ja die Hoffnungen nicht steigen, was die Interpretation von "einfach gelagert" und "unerheblich" angeht.
Interessanter w&#228;re ein eindeutiges Beispiel in Bezug auf die vielen Blogabmahnungen gewesen (z.b. das 500&#8364; Br&#246;tchen).
Zumindest ohne eindeutige Urteile in entsprechenden Instanzen werden es Anw&#228;lte vermutlich so handhaben wie bisher und den jeweiligen Fall nicht als "unerheblich" oder "einfach gelagert" einstufen. Somit steht der Abgemahnte &#228;hnlich da wie heute. Er muss gegen die Abmahnung genauso vorgehen und sich wieder auf ein Prozess- und Kostenrisiko einlassen oder einfach unterschreiben und voll zahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu dem Kostenerstattungsanspruch:<br />
Das Beispiel mit der unerfahrenen, jungen Sch&#252;lerin die einmalig einen einzigen Song getauscht hat, die es bestimmt bitter bereut und wahrscheinlich auch noch Leuk&#228;mie hat, l&#228;sst ja die Hoffnungen nicht steigen, was die Interpretation von &#8220;einfach gelagert&#8221; und &#8220;unerheblich&#8221; angeht.<br />
Interessanter w&#228;re ein eindeutiges Beispiel in Bezug auf die vielen Blogabmahnungen gewesen (z.b. das 500&#8364; Br&#246;tchen).<br />
Zumindest ohne eindeutige Urteile in entsprechenden Instanzen werden es Anw&#228;lte vermutlich so handhaben wie bisher und den jeweiligen Fall nicht als &#8220;unerheblich&#8221; oder &#8220;einfach gelagert&#8221; einstufen. Somit steht der Abgemahnte &#228;hnlich da wie heute. Er muss gegen die Abmahnung genauso vorgehen und sich wieder auf ein Prozess- und Kostenrisiko einlassen oder einfach unterschreiben und voll zahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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