BKA-Ermittler fahnden im Biergarten

Die Taz berichtete gestern über Berliner Ermittlungspannen im Rahmen der G8-Razzia: BKA-Ermittler fahnden im Biergarten. Dazu gehörten eine falsche Hausnummer, ein Vorwarnung vom Meldeamt per Post, ein gefundener GPS-Peilsender und das hier:

Hanebüchen auch die Argumentationskette bei einem vierten Durchsuchungsbefehl. Darin wird dem Beschuldigten vorgeworfen, an einem vor wenigen Monaten verübten Brandanschlag auf das Berliner Unternehmen Dussmann beteiligt gewesen zu sein. Das Indiz für diese Annahme: Der Beschuldigte hätte im Internet mal nach “Dussmann” recherchiert. Dussmann unterhält unter dem gleichen Namen eines der größten Bücherkaufhäuser der Stadt.

Wenn erstmal moderne Ermittlungsmethoden wie die Online-Durchsuchung und die Vorratsdatenspeicherung funktionieren, dann werden solche Fehler sicherlich nicht mehr gemacht…

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2 Kommentare

  1. sk
    Erstellt am 16. Mai 2007 um 22:24 | Permanent-Link

    Wie die wohl herausbekommen (haben), wer wann nach Dussie und dessen Öffnungszeiten googelt?

  2. Erstellt am 17. Mai 2007 um 19:39 | Permanent-Link

    Offenbar darf man nur noch ueber einen Anonymizer in’s Netz! Wer vor dem 11. September nach WTC googelte steht heute vermutlich bereits auf einer Terror-Verdaechtigenliste.

    Ich empfehle, ein anonymisierendes Live-OS auf CD wie zB. PHANTOMIX zum Surfen etc. zu verwenden:

    http://phantomix.ytternhagen.de/

    Frei zugaengliche, auf FreeWare-Programmen basierende Anleitungen, um Zensur + Ueberwachung zu umgehen:

    http://forum.opensky.cc/kb.php?mode=cat&cat=5

    Vorbeugen ist besser als Heilen!

    Gruss Peter

Ein Trackback

  1. Von Paranoider Staat? am 23. Mai 2007 um 09:15

    [...] konstruieren. Zumindest werden wir seit neuestem über jeden Brandanschlag auf Autos informiert. Trackback | Autor: flash| Tags: politik,weltgeschehen [...]

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