AP-Bericht über TOR

Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.

Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt “The Onion Router” ermöglicht nun auch anonymes Surfen. Kritiker befürchten jedoch, dass die schichtweise Verschlüsselung von Daten auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden könnte.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Datenschutz, Deutschland, Digital Rights, Freie Software und getagged . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

4 Kommentare

  1. ninjaturkey
    Erstellt am 17. Januar 2007 um 14:58 | Permanent-Link

    »…Kritiker befürchten jedoch…«

    Nein, echt? Das kann auch von Kriminellen benutzt werden? Dürfen die das?

    Im Ernst – ich bin gespannt, wie lange eine Kommunikationsform noch legal benutzt werden darf, wenn sie geeignet ist, staatliche Überwachung auszuschließen.

  2. Erstellt am 17. Januar 2007 um 15:03 | Permanent-Link

    Bei fast allen Berichten fällt unter den Tisch, dass auch und gerade Unternehmen viel und oft und absichtsvoll TOR verwenden, um anonym zu bleiben – im Sinne von “sich nicht auf die Finger schauen lassen”.

    AP könnte auch daraus eine Schlagzeile machen: “Online-Anonymisierungsdienste sichern 35% des Bruttoinlandproduktes”. Aber das ist scheinbar nicht gewollt.

  3. [golem]
    Erstellt am 17. Januar 2007 um 15:55 | Permanent-Link

    kriminelle können auch taxis oder brieföffner benutzen…werden die jetzt auch verboten??? kranker scheiss!

  4. Erstellt am 17. Januar 2007 um 16:30 | Permanent-Link

    Es braucht noch viel mehr Exit-Nodes in Firmenhände. Aber bis das begriffen wird haben wird ein Süd-Koreanisches System … ;)

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