WDR stellt Linux vor

Der WDR hat in der Sendung “angeklickt” vom 18.8. Linux vorgestellt. Am Ende des Artikels gibts eine nette Linkliste.

Lange Zeit galt Linux als Betriebssystem für Fachleute, als kompliziert und schwer zu bedienen. Das ist Geschichte. Denn heute ist Linux optisch eigentlich kaum noch von Windows zu unterscheiden.

Linux hat sich in den letzten zwei, drei Jahren wirklich enorm weiter entwickelt. Es ist einfacher und komfortabler geworden, und damit durchaus eine Alternative zu Windows. Erst recht, weil Linux ja kostenlos zu haben ist. Viele Computerbenutzer sind zwar neugierig, aber nur wenige probieren Linux tatsächlich aus. Viele scheuen die Mühe, Linux auf dem PC einzurichten.

Es gibt den Film für Browser mit Flash 8 zum Anschauen (“WebMedia“). Mit den anderen Folgen gibts das auch als Videopodcast.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Deutschland, Digitalkultur und getagged , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Carsten Raddatz, Netzpolitik.org.

7 Kommentare

  1. anonym
    Erstellt am 20. August 2006 um 22:59 | Permanent-Link

    Ein Flash8-Video ueber Linux entbehrt nicht einer gewissen Ironie… ;-)

    Haette es gerne gesehen.

  2. Erstellt am 20. August 2006 um 23:06 | Permanent-Link

    Die kleine Ironie am Rande: Das Flash 8-Filmchen per Webmedia kann man sich auf Linux gar nicht anschauen. golem.de (http://www.golem.de/0605/45627.html) schreibt dazu, dass Adobe den Flash Player 9 für Linux erst 2007 veröffentlichen will, eine Version 8 dagegen gar nicht. Zumindest Ubuntu kennt zur Zeit nur die Version 7, mit der man die Flash 8-Dateien, die mittlerweile recht verbreitet sind (z.B. auch auf Filmseiten), gar nicht anschauen kann, jedenfalls nicht mit dem Adobe-Produkt. Schade eigentlich.

  3. Jefo
    Erstellt am 21. August 2006 um 00:32 | Permanent-Link

    “für Browser mit Flash 8″ – also nicht für Linux-Nutzer, bekanntlich gibt es Flash 8 noch nicht für Linux. Toll..

  4. Erstellt am 21. August 2006 um 00:58 | Permanent-Link

    Wir Linux-User sind auch nicht Zielgruppe. :/

  5. Erstellt am 21. August 2006 um 09:19 | Permanent-Link
  6. Erstellt am 21. August 2006 um 10:17 | Permanent-Link

    Danke Norbert, ich war ja nur zu faul gewsesen mal in den RSS-Feed zu gucken. ;)

    Zum Mitschreiben: praktisch überall dort, wo RSS angeboten wird, sind auch Links zu Mediendateien enthalten, die man dann direkt herunterladen lassen kann. Zum Glück ist ja RSS (und Atom) auch nur irgendein XML, und damit human-readable und grepbar.

    An den WDR: Aber Flash 8 vorauszusetzen klingt nach “ja-ja-weiter-Default” und und Produktpolitik von Adobe – man sollte wie beim PDF-Export auf niedrige Schwellen setzen und IMO nicht immer das neueste Format wählen. Bittesehr.

  7. Florian
    Erstellt am 23. August 2006 um 15:10 | Permanent-Link

    Dieses Filmchen ist nur ein Stück unfreiwilliger Realsatire:

    “… optisch kaum noch von Windows zu unterscheiden…” ???
    “… ich empfehle da Knoppix …” ??? (Zahnarzt-Frauen empfehlen …)
    “… U – Buntu …” ??? (oder: SusssE oder gEEnto)
    “… bequem Pakete nachladen, etwa Software oder zusätzliche Module …” ??? (Hm, Software oder Software dass ist hier … )
    “… kaum noch Unterschiede zu Windows erkennen …” ???
    “… Frickler …” ??? (Du mich auch du luser)

    Im Übrigen ist mit der GEZ-Gebühr auf Internet-PC der “kostenlose podcast zum download” dann immer noch ‘kostenlos’?

Ein Trackback

  1. [...] via netzpolitik.org Tags: Knoppix, Linux [...]

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