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	<title>Kommentare zu: Was man schon immer mal die Musikindustrie fragen sollte</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 12:57:01 +0000</pubDate>
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		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; Jahresrückblick 2006 &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-62927</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; Jahresrückblick 2006 &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2006 04:12:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Electronic Frontier Foundation hat eine Liste von “Frequently Awkward Questions” zusammengestellt, Fragen, die man unbedingt mal den Lobbyisten der Musikindustrie stellen sollte, falls man sie mal trifft (beispielsweise auf &#246;ffentlichen Diskussionen). Besonders gut gef&#228;llt mir die Frage, ob die Einnahmen aus den Klagewellen gegen Tauschb&#246;rsennutzern &#252;berhaupt die K&#252;nstler erreicht haben, bzw. wo das Geld hingegangen ist. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Electronic Frontier Foundation hat eine Liste von “Frequently Awkward Questions” zusammengestellt, Fragen, die man unbedingt mal den Lobbyisten der Musikindustrie stellen sollte, falls man sie mal trifft (beispielsweise auf &#246;ffentlichen Diskussionen). Besonders gut gef&#228;llt mir die Frage, ob die Einnahmen aus den Klagewellen gegen Tauschb&#246;rsennutzern &#252;berhaupt die K&#252;nstler erreicht haben, bzw. wo das Geld hingegangen ist. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fritz</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-33568</link>
		<dc:creator>fritz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 13:36:06 +0000</pubDate>
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		<description>der film zum thema. vorsicht, man muss grinsen.
http://www.bootsektorblog.de/2006/07/bootsektor_tv_8.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der film zum thema. vorsicht, man muss grinsen.<br />
<a href="http://www.bootsektorblog.de/2006/07/bootsektor_tv_8.html" rel="nofollow">http://www.bootsektorblog.de/2006/07/bootsektor_tv_8.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schomsko</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-33567</link>
		<dc:creator>schomsko</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 13:13:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus

Kleiner (Anti-)Propaganda Ratgeber

Erste Kritik:

Ich finde es stilsicherer, wenn man den Phonoverband nicht direkt f&#252;r ihre outge-source-te PR-Abteilung verantwortlich macht. 
Wenn man z.B. Goebbels Propaganda ver&#228;ppeln m&#246;chte, geht man da zu Adolf und Eva, oder lieber zu Goebbels Mitarbeitern? Die Antwort ist mit nicht ganz klar. Aber mir scheinen die Mitarbeiter g&#252;nstiger zu sein. Geht man zu Adolf, k&#246;nnte es Leute geben, die sagen, der Atze hat da beim Absegnen halt nicht genau hingesehen. Geht man zu den Mitarbeitern, dann kommt automatisch die Frage, wer ist daf&#252;r eigentlich verantwortlich?

Zweite Kritik:

Die zweite Kritik bezieht sich auf dein Beispiel mit den Kerzen. 
Es ist wichtig, einen essentiellen Unterschied zwischen der Propaganda totalit&#228;rer Regime und der PR demokratischer Regime zu erfassen. In Diktaturen wird die offizielle Linie gepredigt und es gibt Gegner mit Flugbl&#228;ttern, die zum Beispiel Opfer beklagen. 
In Demokratien hei&#223;t die Propaganda Public Relations- der Begriff wurde von Edward Bernaise (dem Neffen von Sigmund Freud) erfunden, weil der Begriff Propaganda durch die Nazis braun wurde. 
Public Relations in Demokratien ist nicht so erfolgreich, wie Propaganda in Diktaturen, wegen der Meinungsvielfalt, die trotz der Verflachung durch die &#246;konomische Notwendigkeit der Zielgruppenerweiterung in den Massenmedien herrscht. Die Medienwirkungsforschung f&#252;r demokratische Massenmedien ist deshalb weitgehend ergebnislos. Die Ratlosigkeit schl&#228;gt nat&#252;rlich auch zur&#252;ck in die PR. 
Doch ein Konsens bleibt – Agenda Setting. Effektive PR hat die Macht ein Thema hochzukochen, an dem sich die Medien abarbeiten. PR kann kaum beeinflussen, wie ein Thema gesehen wird, sondern haupts&#228;chlich welches Thema gesehen wird. 
Damit PR dennoch Botschaften durch die Medien transportieren kann, m&#252;ssen sie h&#252;bsch verpackt sein. Die Botschaft, die wir bek&#228;mpfen hei&#223;t nicht „Raubkopierer sind Verbrecher“ - dagegen w&#228;ren Lichterketten angebracht – aber wir sind nicht in einer Diktatur. „Raubkopierer sind Verbrecher“ ist nur die Verpackung der Botschaft, die auf die normative politische Ebene zielt. An dieser Verpackung arbeiten sich die Medien ab. In Online-Ausgaben von Tages- und Wochenzeitungen gibt es teilweise sogar Mitleid mit den Kriminalisierten.
Das Fatale dabei ist aber, das die eigentliche Botschaft - trotz des Mitleids – unkommentiert durchflie&#223;t. Die eigentliche Botschaft zielt auf die reale &#246;konomisch Ebene. Die Botschaft lautet: „Habt Angst!“. 
Auf der &#246;konomischer Ebene wird im wesentlichen der Kampf um die Freiheit der Kultur ausgetragen. Das Internet hat zu einer enormen Erweiterung der substantiellen Freiheit gef&#252;hrt, die Gesetzgeber sind jedoch noch nicht willens, die formale Freiheit folgen zu lassen. Der Lobbyismus der industriellen Informationsproduzenten hatte und hat immer noch gro&#223;en Einfluss. Jedoch gibt es eine viel gr&#246;&#223;ere Lobby (mindestens Faktor 10 oder 100), die nicht die ernsthafte Absicht hat, ihre Kunden zu vergraulen – die Ger&#228;tehersteller. 
Klar benutzen z.B. Apple und Microsoft ein bischen Digital Rights Management, um Kunden zu binden und  Ger&#228;te und Musik zu verkaufen und ihre Macht auszudehnen, aber sie w&#252;rden nie die M&#246;glichkeit unterbinden, freie Formate abzuspielen. Seit Jahren wird DRM-Interoperabilit&#228;t und sogar deren gesetzliche Verpflichtung diskutiert, aber die Ger&#228;te-Hersteller weigern sich. Mit ihren DRM Patenten wollen sie Schutzgeld von den Inhalteanbietern erpressen. Schutzgeld, das fast so hoch ist, wie der potentielle Einnahmeverlust durch Tauschb&#246;rsen. Mit Interoperabilit&#228;t w&#252;rden sie die Macht ihrer DRM Patente aufgeben und der Schutzgeldmarkt w&#252;rde sich  durch den Wettbewerb nivellieren. 
Der zweite Grund auf die Lobby der Ger&#228;tehersteller beim Gesetzgebungsprozess zu setzen, ist, dass Kommunikation zunehmend durch das Internet laufen wird, so dass es bald keinen Ger&#228;tehersteller mehr geben wird, der nicht auch Internetzugang am Ger&#228;t bietet. 

Die Botschaft „Habt Angst“ zielt auf die substantielle Freiheit. Man soll der Sorgen wegen auf die substantielle Freiheit verzichten. Doch gerade die substantielle Freiheit wird zum Faktor der Ger&#228;tehersteller. Welch besseren Werbespruch gibt es f&#252;r ein Lifestyleprodukt als „Grenzenloser Genuss ohne Kompromisse“
Wie kriegt man jetzt die Botschaft „Habt Angst“ weg? Sicher nicht, indem man M&#228;rtyrer feiert. Klar gibt es Helden, die dadurch moralisch gest&#228;rkt weitermachen, aber der kleine Mann von der Stra&#223;e hat weiter Angst.  
Die Botschaft „Habt Angst“ muss l&#228;cherlich gemacht werden. Doch Vorsicht vor Plattit&#252;den: „Habt keine Angst – geht rein!“ macht misstrauisch. Man will ja nicht ins offene Messer geschickt werden. 

Die Waffe der Wahl ist die Satire. Doch auch hier h&#246;chste Vorsicht. Ein Journalist von der FAZ w&#252;rde Satire vielleicht als Florett bezeichnen, mit dem man kunstvoll umgehen muss, um den Gegner einen Hieb zu versetzen. Solche Typen w&#252;rden vielleicht auch „Juden sind Ratten“ als Satire verstehen. Doch weit gefehlt. Satire ist keine Herabw&#252;rdigung in die Unmenschlichkeit. Ein Mitarbeiter der Titanic hat Satire treffend beschrieben. Satire ist eine Wasserpistole. Satire gibt nicht den Menschen als solchen der L&#228;cherlichkeit preis, sondern seine moralische &#220;berh&#246;hung und Anma&#223;ung. 
Durch Satire wird auch die Anma&#223;ung der Botschaft „Habt Angst“ entbl&#246;&#223;t. Stell dir die Bilder vor, die es gibt, wenn man den Propagandisten ihr eigenes Schauspiel vorspielt. „Die M&#228;use tanzen auf dem Tisch, w&#228;hrend die Katze im Haus ist“. Und noch mehr „Die M&#228;use miauen die Katze an, welche gar nicht versteht, was abgeht“. Und dann der g&#246;ttliche Moment, wenn die Katze zu denken und zu reagieren anf&#228;ngt. Herrlich!

Zudem sollte man sich bei seinem n&#228;chsten Kinobesuch mal zu lauten Kommentaren hinrei&#223;en lassen, wenn man als Eintritt zahlender Kunde von diesen Spots bel&#228;stigt wird. Ich hab das schon mal gemacht. Ist eine soziale Erfahrung. Man merkt, dass man nicht allein ist - es gab Beifall und ein gemurmeltes „Genau“.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus</p>
<p>Kleiner (Anti-)Propaganda Ratgeber</p>
<p>Erste Kritik:</p>
<p>Ich finde es stilsicherer, wenn man den Phonoverband nicht direkt f&#252;r ihre outge-source-te PR-Abteilung verantwortlich macht.<br />
Wenn man z.B. Goebbels Propaganda ver&#228;ppeln m&#246;chte, geht man da zu Adolf und Eva, oder lieber zu Goebbels Mitarbeitern? Die Antwort ist mit nicht ganz klar. Aber mir scheinen die Mitarbeiter g&#252;nstiger zu sein. Geht man zu Adolf, k&#246;nnte es Leute geben, die sagen, der Atze hat da beim Absegnen halt nicht genau hingesehen. Geht man zu den Mitarbeitern, dann kommt automatisch die Frage, wer ist daf&#252;r eigentlich verantwortlich?</p>
<p>Zweite Kritik:</p>
<p>Die zweite Kritik bezieht sich auf dein Beispiel mit den Kerzen.<br />
Es ist wichtig, einen essentiellen Unterschied zwischen der Propaganda totalit&#228;rer Regime und der PR demokratischer Regime zu erfassen. In Diktaturen wird die offizielle Linie gepredigt und es gibt Gegner mit Flugbl&#228;ttern, die zum Beispiel Opfer beklagen.<br />
In Demokratien hei&#223;t die Propaganda Public Relations- der Begriff wurde von Edward Bernaise (dem Neffen von Sigmund Freud) erfunden, weil der Begriff Propaganda durch die Nazis braun wurde.<br />
Public Relations in Demokratien ist nicht so erfolgreich, wie Propaganda in Diktaturen, wegen der Meinungsvielfalt, die trotz der Verflachung durch die &#246;konomische Notwendigkeit der Zielgruppenerweiterung in den Massenmedien herrscht. Die Medienwirkungsforschung f&#252;r demokratische Massenmedien ist deshalb weitgehend ergebnislos. Die Ratlosigkeit schl&#228;gt nat&#252;rlich auch zur&#252;ck in die PR.<br />
Doch ein Konsens bleibt – Agenda Setting. Effektive PR hat die Macht ein Thema hochzukochen, an dem sich die Medien abarbeiten. PR kann kaum beeinflussen, wie ein Thema gesehen wird, sondern haupts&#228;chlich welches Thema gesehen wird.<br />
Damit PR dennoch Botschaften durch die Medien transportieren kann, m&#252;ssen sie h&#252;bsch verpackt sein. Die Botschaft, die wir bek&#228;mpfen hei&#223;t nicht „Raubkopierer sind Verbrecher“ - dagegen w&#228;ren Lichterketten angebracht – aber wir sind nicht in einer Diktatur. „Raubkopierer sind Verbrecher“ ist nur die Verpackung der Botschaft, die auf die normative politische Ebene zielt. An dieser Verpackung arbeiten sich die Medien ab. In Online-Ausgaben von Tages- und Wochenzeitungen gibt es teilweise sogar Mitleid mit den Kriminalisierten.<br />
Das Fatale dabei ist aber, das die eigentliche Botschaft - trotz des Mitleids – unkommentiert durchflie&#223;t. Die eigentliche Botschaft zielt auf die reale &#246;konomisch Ebene. Die Botschaft lautet: „Habt Angst!“.<br />
Auf der &#246;konomischer Ebene wird im wesentlichen der Kampf um die Freiheit der Kultur ausgetragen. Das Internet hat zu einer enormen Erweiterung der substantiellen Freiheit gef&#252;hrt, die Gesetzgeber sind jedoch noch nicht willens, die formale Freiheit folgen zu lassen. Der Lobbyismus der industriellen Informationsproduzenten hatte und hat immer noch gro&#223;en Einfluss. Jedoch gibt es eine viel gr&#246;&#223;ere Lobby (mindestens Faktor 10 oder 100), die nicht die ernsthafte Absicht hat, ihre Kunden zu vergraulen – die Ger&#228;tehersteller.<br />
Klar benutzen z.B. Apple und Microsoft ein bischen Digital Rights Management, um Kunden zu binden und  Ger&#228;te und Musik zu verkaufen und ihre Macht auszudehnen, aber sie w&#252;rden nie die M&#246;glichkeit unterbinden, freie Formate abzuspielen. Seit Jahren wird DRM-Interoperabilit&#228;t und sogar deren gesetzliche Verpflichtung diskutiert, aber die Ger&#228;te-Hersteller weigern sich. Mit ihren DRM Patenten wollen sie Schutzgeld von den Inhalteanbietern erpressen. Schutzgeld, das fast so hoch ist, wie der potentielle Einnahmeverlust durch Tauschb&#246;rsen. Mit Interoperabilit&#228;t w&#252;rden sie die Macht ihrer DRM Patente aufgeben und der Schutzgeldmarkt w&#252;rde sich  durch den Wettbewerb nivellieren.<br />
Der zweite Grund auf die Lobby der Ger&#228;tehersteller beim Gesetzgebungsprozess zu setzen, ist, dass Kommunikation zunehmend durch das Internet laufen wird, so dass es bald keinen Ger&#228;tehersteller mehr geben wird, der nicht auch Internetzugang am Ger&#228;t bietet. </p>
<p>Die Botschaft „Habt Angst“ zielt auf die substantielle Freiheit. Man soll der Sorgen wegen auf die substantielle Freiheit verzichten. Doch gerade die substantielle Freiheit wird zum Faktor der Ger&#228;tehersteller. Welch besseren Werbespruch gibt es f&#252;r ein Lifestyleprodukt als „Grenzenloser Genuss ohne Kompromisse“<br />
Wie kriegt man jetzt die Botschaft „Habt Angst“ weg? Sicher nicht, indem man M&#228;rtyrer feiert. Klar gibt es Helden, die dadurch moralisch gest&#228;rkt weitermachen, aber der kleine Mann von der Stra&#223;e hat weiter Angst.<br />
Die Botschaft „Habt Angst“ muss l&#228;cherlich gemacht werden. Doch Vorsicht vor Plattit&#252;den: „Habt keine Angst – geht rein!“ macht misstrauisch. Man will ja nicht ins offene Messer geschickt werden. </p>
<p>Die Waffe der Wahl ist die Satire. Doch auch hier h&#246;chste Vorsicht. Ein Journalist von der FAZ w&#252;rde Satire vielleicht als Florett bezeichnen, mit dem man kunstvoll umgehen muss, um den Gegner einen Hieb zu versetzen. Solche Typen w&#252;rden vielleicht auch „Juden sind Ratten“ als Satire verstehen. Doch weit gefehlt. Satire ist keine Herabw&#252;rdigung in die Unmenschlichkeit. Ein Mitarbeiter der Titanic hat Satire treffend beschrieben. Satire ist eine Wasserpistole. Satire gibt nicht den Menschen als solchen der L&#228;cherlichkeit preis, sondern seine moralische &#220;berh&#246;hung und Anma&#223;ung.<br />
Durch Satire wird auch die Anma&#223;ung der Botschaft „Habt Angst“ entbl&#246;&#223;t. Stell dir die Bilder vor, die es gibt, wenn man den Propagandisten ihr eigenes Schauspiel vorspielt. „Die M&#228;use tanzen auf dem Tisch, w&#228;hrend die Katze im Haus ist“. Und noch mehr „Die M&#228;use miauen die Katze an, welche gar nicht versteht, was abgeht“. Und dann der g&#246;ttliche Moment, wenn die Katze zu denken und zu reagieren anf&#228;ngt. Herrlich!</p>
<p>Zudem sollte man sich bei seinem n&#228;chsten Kinobesuch mal zu lauten Kommentaren hinrei&#223;en lassen, wenn man als Eintritt zahlender Kunde von diesen Spots bel&#228;stigt wird. Ich hab das schon mal gemacht. Ist eine soziale Erfahrung. Man merkt, dass man nicht allein ist - es gab Beifall und ein gemurmeltes „Genau“.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-33508</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 20:21:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ fritz: Wir arbeiten ja dran.

@ schomsko: Gute Idee. Wir haben hier in der Strasse den Phonoverband sitzen und hatten schonmal mehrere Spassideen, wie Kerzen f&#252;r jeden angeklagten Filesharer vor deren T&#252;r anz&#252;nden oder einfach mal mit ner Kamera reinlaufen und Michael Moore spielen. Die Filmf&#246;rderungsanstalt, wo Raubkopierer sind Verbrecher weitgehend zwischen den Verb&#228;nden koordiniert wird, ist auch um die Ecke, aber da sind selten die entscheidenen Leute da. Aber die Sache mit dem YOuTube Wettbewerb muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, daraus k&#246;nnte man was dezentrales machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ fritz: Wir arbeiten ja dran.</p>
<p>@ schomsko: Gute Idee. Wir haben hier in der Strasse den Phonoverband sitzen und hatten schonmal mehrere Spassideen, wie Kerzen f&#252;r jeden angeklagten Filesharer vor deren T&#252;r anz&#252;nden oder einfach mal mit ner Kamera reinlaufen und Michael Moore spielen. Die Filmf&#246;rderungsanstalt, wo Raubkopierer sind Verbrecher weitgehend zwischen den Verb&#228;nden koordiniert wird, ist auch um die Ecke, aber da sind selten die entscheidenen Leute da. Aber die Sache mit dem YOuTube Wettbewerb muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, daraus k&#246;nnte man was dezentrales machen.</p>
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	<item>
		<title>Von: schomsko</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-33505</link>
		<dc:creator>schomsko</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 19:52:48 +0000</pubDate>
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		<description>Da geh&#246;rt eigentlich eine Aktion gemacht. Rausfinden, wo die "Raubkopierer sind Verbrecher"-Leute ihr B&#252;ro haben und deren Werbespots an den Mitarbeitern, wenn sie aus dem B&#252;ro kommen ausprobieren. Videokamera dabei haben und auch ein paar Schulkinder und die singen denen dann die Ohren voll. Man k&#246;nnte auch ein paar Knackis dabeihaben, die im anz&#252;glichen Ton sagen: "Hhmmm Raubkopierer". Die Ideen sind ja im Kino h&#228;ufig vor dem Film zu sehen. &#220;ber so einen Beitrag w&#252;rde sich zu Beispiel Polylux auf ARD sicher freuen. 
Man k&#246;nnte aus der Sache sogar einen eigenen YouTube Wettbewerb machen. Ist bestimmt lustig und sehenswert. Diese Idee gebe ich vollkommen frei weg. Also Kamera geschultert und nix wie hin Leute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da geh&#246;rt eigentlich eine Aktion gemacht. Rausfinden, wo die &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221;-Leute ihr B&#252;ro haben und deren Werbespots an den Mitarbeitern, wenn sie aus dem B&#252;ro kommen ausprobieren. Videokamera dabei haben und auch ein paar Schulkinder und die singen denen dann die Ohren voll. Man k&#246;nnte auch ein paar Knackis dabeihaben, die im anz&#252;glichen Ton sagen: &#8220;Hhmmm Raubkopierer&#8221;. Die Ideen sind ja im Kino h&#228;ufig vor dem Film zu sehen. &#220;ber so einen Beitrag w&#252;rde sich zu Beispiel Polylux auf ARD sicher freuen.<br />
Man k&#246;nnte aus der Sache sogar einen eigenen YouTube Wettbewerb machen. Ist bestimmt lustig und sehenswert. Diese Idee gebe ich vollkommen frei weg. Also Kamera geschultert und nix wie hin Leute.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fritz</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/was-man-schon-immer-mal-die-musikindustrie-fragen-sollte/#comment-33502</link>
		<dc:creator>fritz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 18:40:56 +0000</pubDate>
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		<description>tja. noch ist die kritische masse nicht erreicht. die masse der leute, die antworten verlangen. bis dahin kann es der ip-lobby schnurz sein, wieviel wir paar intellektuelle rummeckern. ich denke, der weg ist, &#246;ffentlichkeit zu schaffen, bis es die mainstreampresse nicht mehr ignorieren kann. ohne die massenmedien werden wir den sumpf der korruption nicht austrocknen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tja. noch ist die kritische masse nicht erreicht. die masse der leute, die antworten verlangen. bis dahin kann es der ip-lobby schnurz sein, wieviel wir paar intellektuelle rummeckern. ich denke, der weg ist, &#246;ffentlichkeit zu schaffen, bis es die mainstreampresse nicht mehr ignorieren kann. ohne die massenmedien werden wir den sumpf der korruption nicht austrocknen.</p>
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