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	<title>Kommentare zu: Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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	<item>
		<title>Von: dockblog // hamburg</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33737</link>
		<dc:creator>dockblog // hamburg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2006 18:37:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;One-to-One-Marketing und der gläserne Digital-Lifestyler...&lt;/strong&gt;

Bei Burda, Springer, Holtzbrinck und Bertelsmann hat man die soziologischen Studien zum veränderten Gesellschaftsbild gelesen  und will nun reagieren. Denn Gruppen definieren sich heute weniger als früher über ihre soziale Herkunft, sondern mehr üb......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>One-to-One-Marketing und der gläserne Digital-Lifestyler&#8230;</strong></p>
<p>Bei Burda, Springer, Holtzbrinck und Bertelsmann hat man die soziologischen Studien zum veränderten Gesellschaftsbild gelesen  und will nun reagieren. Denn Gruppen definieren sich heute weniger als früher über ihre soziale Herkunft, sondern mehr üb&#8230;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: POLIS - Medienkonvergenz: Privacy 2.0, Content 2.0, Streit 2.0</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33721</link>
		<dc:creator>POLIS - Medienkonvergenz: Privacy 2.0, Content 2.0, Streit 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2006 15:17:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Medienkonvergenz: Privacy 2.0, Content 2.0, Streit 2.0 [ Blog-Politik ] Blog-Berater, Medienunternehmer und PR-People aufgepasst! Hier sind sie nun, die Mega-Medien-Konvergenz-Trends: Privacy 2.0 Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet?  Content 2.0 Die Grenzen des AAL-Systems  Streit 2.0 Visionen und Versprechungen  Aber das hÃ¤ttet ihr mit 5 Minuten Recherche selbst rausgefunden...  [via Megatrendblog Lapidarium 42 / Such! Medientrends / Tags: Medien, Web 2.0, Content 2.0, Journalismus, Medienkonvergenz] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Medienkonvergenz: Privacy 2.0, Content 2.0, Streit 2.0 [ Blog-Politik ] Blog-Berater, Medienunternehmer und PR-People aufgepasst! Hier sind sie nun, die Mega-Medien-Konvergenz-Trends: Privacy 2.0 Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet?  Content 2.0 Die Grenzen des AAL-Systems  Streit 2.0 Visionen und Versprechungen  Aber das hÃ¤ttet ihr mit 5 Minuten Recherche selbst rausgefunden&#8230;  [via Megatrendblog Lapidarium 42 / Such! Medientrends / Tags: Medien, Web 2.0, Content 2.0, Journalismus, Medienkonvergenz] [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; Tim O&#8217;Reilly warnt vor der Zukunft des Web 2.0 Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33669</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; Tim O&#8217;Reilly warnt vor der Zukunft des Web 2.0 Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 19:41:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Als erste Gefahr nennt auch er nun die Bedrohung der Privatsph&#228;re - das Thema hatten wir ja schon mehrfach (z.B. hier, hier, hier, &#8230;). Interessant und erfreulich, dass die gro&#223;en Namen aus der Industrie (zuletzt Scott McNealy von Sun) sich inzwischen immer st&#228;rker zum Datenschutz bekennen und sich Gedanken dar&#252;ber machen, welchen Einfluss ihre Technologien darauf haben. Die zweite Sorge von O&#8217;Reilly ist die Zentralisierung von Macht und Informationen. Seine Prognose: Wenn man nichts dagegen unternimmt, wird aus der versprochenen Demokratisierung des Web 2.0 nur wieder einmal ein Oligopol von wenigen gro&#223;en Firmen werden. Die meisten kennen wir ja bereits: Technorati, MySpace, Orkut, LinkedIn, Flickr, del.icio.us, YouTube, OpenBC, dazu noch Amazon, Google und Ebay aus der ersten Generation, &#8230; (Habe ich etwas wichtiges vergessen? Und wenn schon - ist in zwei Jahren eh bankrott.) If history is any guide, the democratization promised by Web 2.0 will eventually be succeeded by new monopolies, just as the democratization promised by the personal computer led to an industry dominated by only a few companies. Those companies will have enormous power over our lives - and may use it for good or ill. Already we&#8217;re seeing companies claiming that Google has the ability to make or break their business by how it adjusts its search rankings. That&#8217;s just a small taste of what is to come as new power brokers rule the information pathways that will shape our future world. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Als erste Gefahr nennt auch er nun die Bedrohung der Privatsph&#228;re &#8211; das Thema hatten wir ja schon mehrfach (z.B. hier, hier, hier, &#8230;). Interessant und erfreulich, dass die gro&#223;en Namen aus der Industrie (zuletzt Scott McNealy von Sun) sich inzwischen immer st&#228;rker zum Datenschutz bekennen und sich Gedanken dar&#252;ber machen, welchen Einfluss ihre Technologien darauf haben. Die zweite Sorge von O&#8217;Reilly ist die Zentralisierung von Macht und Informationen. Seine Prognose: Wenn man nichts dagegen unternimmt, wird aus der versprochenen Demokratisierung des Web 2.0 nur wieder einmal ein Oligopol von wenigen gro&#223;en Firmen werden. Die meisten kennen wir ja bereits: Technorati, MySpace, Orkut, LinkedIn, Flickr, del.icio.us, YouTube, OpenBC, dazu noch Amazon, Google und Ebay aus der ersten Generation, &#8230; (Habe ich etwas wichtiges vergessen? Und wenn schon &#8211; ist in zwei Jahren eh bankrott.) If history is any guide, the democratization promised by Web 2.0 will eventually be succeeded by new monopolies, just as the democratization promised by the personal computer led to an industry dominated by only a few companies. Those companies will have enormous power over our lives &#8211; and may use it for good or ill. Already we&#8217;re seeing companies claiming that Google has the ability to make or break their business by how it adjusts its search rankings. That&#8217;s just a small taste of what is to come as new power brokers rule the information pathways that will shape our future world. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: musikdieb.de</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33618</link>
		<dc:creator>musikdieb.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 10:50:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Aktuelle Links...&lt;/strong&gt;

Im Moment passiert ja einiges im Musikbereich und allgemein bezüglich Urheberrecht. Da ich auch noch auf eine witzige Flash-Animation aufmerksam gemacht wurde, ist schon wieder eine kleine Link-Übersicht fällig.

......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktuelle Links&#8230;</strong></p>
<p>Im Moment passiert ja einiges im Musikbereich und allgemein bezüglich Urheberrecht. Da ich auch noch auf eine witzige Flash-Animation aufmerksam gemacht wurde, ist schon wieder eine kleine Link-Übersicht fällig.</p>
<p>&#8230;&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Bendrath</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33598</link>
		<dc:creator>Ralf Bendrath</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 00:54:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Info über die Bandbreiten-Kosten von Youtube hatte ich aus dem Text von Harris übernommen:
&quot;Perhaps a more extreme example is YouTube. It is reportedly burning $1m a day in bandwidth costs to serve the amount of video being put up there.&quot;
Macht das qualitativ einen Unterschied zur Frage: Wie verdienen die das Geld?

Zum Einwurf vn Stephan und Till, dass man die Infos ja ohnehin frei im Netz kriegt: Das ist eben nicht so. Man kann natürlich ganz viel Daten ernten durch Bots etc. (und die NSA macht das ja offenbar auch neuerdings), aber feinkörnigere Daten über Clickstreams und so weiter haben die Betreiber der Dienste schon noch exklusiv. Bei OpenBC wollen die ja sogar Geld von mir, damit ich sehen kann, wer mein Profil angeklickt hat.

Der Hinweis von JoCa auf Bittorrent und Bandbreiten-Verteilung ist wichtig. Das zeigt eben auch genau, dass es auf die Architektur ankommt. Man könnte solche Sachen wie MySpace.com also auch ohne große Privacy-Probleme und sogar P2P bauen. Aber: Wird MySpace unter Murdoch diesen Schritt gehen, also sich in einen wirklich öffentlichen Raum mit User-kontrollierter Identitätsfreigabe transformieren? Oder werden sie das alte Web-1.0-nach-dem-Platzen-der-Blase-Modell anwenden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Info über die Bandbreiten-Kosten von Youtube hatte ich aus dem Text von Harris übernommen:<br />
&#8220;Perhaps a more extreme example is YouTube. It is reportedly burning $1m a day in bandwidth costs to serve the amount of video being put up there.&#8221;<br />
Macht das qualitativ einen Unterschied zur Frage: Wie verdienen die das Geld?</p>
<p>Zum Einwurf vn Stephan und Till, dass man die Infos ja ohnehin frei im Netz kriegt: Das ist eben nicht so. Man kann natürlich ganz viel Daten ernten durch Bots etc. (und die NSA macht das ja offenbar auch neuerdings), aber feinkörnigere Daten über Clickstreams und so weiter haben die Betreiber der Dienste schon noch exklusiv. Bei OpenBC wollen die ja sogar Geld von mir, damit ich sehen kann, wer mein Profil angeklickt hat.</p>
<p>Der Hinweis von JoCa auf Bittorrent und Bandbreiten-Verteilung ist wichtig. Das zeigt eben auch genau, dass es auf die Architektur ankommt. Man könnte solche Sachen wie MySpace.com also auch ohne große Privacy-Probleme und sogar P2P bauen. Aber: Wird MySpace unter Murdoch diesen Schritt gehen, also sich in einen wirklich öffentlichen Raum mit User-kontrollierter Identitätsfreigabe transformieren? Oder werden sie das alte Web-1.0-nach-dem-Platzen-der-Blase-Modell anwenden?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Janko</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33578</link>
		<dc:creator>Janko</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 17:08:32 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Millionen Dollar für Bandbreite am Tag ist ziemlich aus der Luft gegriffen. Youtube verbreitet pro Tag 80 Millionen Videos, und die San Jose Mercury News von gestern meint dazu:

&quot;The monthly bandwidth bill alone is at least $300,000 to $400,000, industry insiders say.&quot;

Kleiner Unterschied. :)

Im Falle von Youtube seh ich auch wirklich nicht, was der Verkauf von Nutzerinformationen bringen sollte. Die meisten Youtube-Nutzer sind ganz offensichtlich nicht bei der Webseite registriert. Viele Videos werden ja nicht mal direkt auf Youtube.com angeschaut, so dass es auch wenig Anreize zu einer Registrierung gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Millionen Dollar für Bandbreite am Tag ist ziemlich aus der Luft gegriffen. Youtube verbreitet pro Tag 80 Millionen Videos, und die San Jose Mercury News von gestern meint dazu:</p>
<p>&#8220;The monthly bandwidth bill alone is at least $300,000 to $400,000, industry insiders say.&#8221;</p>
<p>Kleiner Unterschied. :)</p>
<p>Im Falle von Youtube seh ich auch wirklich nicht, was der Verkauf von Nutzerinformationen bringen sollte. Die meisten Youtube-Nutzer sind ganz offensichtlich nicht bei der Webseite registriert. Viele Videos werden ja nicht mal direkt auf Youtube.com angeschaut, so dass es auch wenig Anreize zu einer Registrierung gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JoCa</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33559</link>
		<dc:creator>JoCa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 12:10:07 +0000</pubDate>
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		<description>Die zentrale Bereitstellung von Bandbreite erscheint heute antquiert. Bei der wachsenden Zahl von Breitbandanschlüssen ist   es nur eine Frage der Zeit bis sich auch P2P- Techniken im Multimediastreaming durchgesetzt haben.
Wenn Youtube 1 Millionen in Bandbreite investiert, dann kann man nur sagen: Selber schuld.
Den Global Player ist die Thematik sehr wohl bewusst.. Nicht umsonst laufen Gespräche zwischen Warner und Bitorrent.
Das Geschäft mit den Userdaten ist auch nur soweit wertvoll, wie Firmen ihre Kunden erreichen können. Wenn ich an die Spamflut denke, die erfolgreich von meinen Spamprogrammen abgefangen wird, dann mahen da 5-20 neue Versuche in mein Postfach zu dringen auch nichts mehr aus.
Das &quot;Geschäft&quot; mit Userdaten wird sich langfristig als Flop heraustellen, weil die Rechnung ohne den Wirt gemacht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die zentrale Bereitstellung von Bandbreite erscheint heute antquiert. Bei der wachsenden Zahl von Breitbandanschlüssen ist   es nur eine Frage der Zeit bis sich auch P2P- Techniken im Multimediastreaming durchgesetzt haben.<br />
Wenn Youtube 1 Millionen in Bandbreite investiert, dann kann man nur sagen: Selber schuld.<br />
Den Global Player ist die Thematik sehr wohl bewusst.. Nicht umsonst laufen Gespräche zwischen Warner und Bitorrent.<br />
Das Geschäft mit den Userdaten ist auch nur soweit wertvoll, wie Firmen ihre Kunden erreichen können. Wenn ich an die Spamflut denke, die erfolgreich von meinen Spamprogrammen abgefangen wird, dann mahen da 5-20 neue Versuche in mein Postfach zu dringen auch nichts mehr aus.<br />
Das &#8220;Geschäft&#8221; mit Userdaten wird sich langfristig als Flop heraustellen, weil die Rechnung ohne den Wirt gemacht wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marcel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33549</link>
		<dc:creator>marcel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 09:55:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33549</guid>
		<description>Bewußtsein. Bewußtsein über Öffentlichkeit, Privatheit und der Tatsache, dass das Netz selten etwas vergisst. Das müssen die User wissen und im Gedächtnis behalten. Dann klappts auch mit der Privatsphäre. 

Denn bei allen möglichem Datamining in der Web2.0Welt, letztlich gibt jeder User seine Daten freiwillig preis. Und muss damit für sich selbst ganz persönlich die Grenze ziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bewußtsein. Bewußtsein über Öffentlichkeit, Privatheit und der Tatsache, dass das Netz selten etwas vergisst. Das müssen die User wissen und im Gedächtnis behalten. Dann klappts auch mit der Privatsphäre. </p>
<p>Denn bei allen möglichem Datamining in der Web2.0Welt, letztlich gibt jeder User seine Daten freiwillig preis. Und muss damit für sich selbst ganz persönlich die Grenze ziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schomsko</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33545</link>
		<dc:creator>schomsko</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 09:00:27 +0000</pubDate>
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		<description>Das Internet ist ein öffentlicher Raum. Wenn ich auf den Strich gehe, dann kann ich dort nur von Passanten und Kameras gesehen werden. Im Internet kann ich potentiell von jedem anderen gesehen werden. Auch wenn dem &quot;Web 2.0&quot; der Profil-Verkauf verboten wird, bleibt ein Restrisiko durch Hacker und weil die Unternehmen es einfach missachten können. Natürlich gibt es relative Anonymität durch Proxys und Proxyketten - aber das geht zu Lasten der Datengeschwindigkeit. Deshalb halte ich es für falsch, sich allein auf die Unantastbarkeit von Nutzerprofilen zu versteifen. 
Um das Anonymitätsproblem zu lösen, sollte man sich vielleicht mehr mit den Folgen beschäftigen. 
Individuell zugeschnittene Werbung finde ich eher unproblematisch - da bietet das Internet einfach zuviel Alternativwahlfreiheit gegenüber den meinungsbildenden Massenmedien. 
Problematisch dagegen ist die Versicherungswirtschaft. Sie benutzen Risikostatistiken, die sich durch Nutzerprofile super ergänzen lassen. Wenn ich zum Beispiel Selbstmordliteratur bei Amazon ausleihe und ich kein Psychologe bin, wird mir keiner eine günstige Lebensversicherung anbieten wollen. 
Das ist ein schwieriges Thema für die Politik, denn es gibt eine gewisse Gerechtigkeit in der Logik - so wurde zum Beispiel diskutiert, dass Raucher höhere Krankenkassenbeiträge zahlen sollten. 
Die Ungerechtigkeit liegt aber darin, dass Diskriminierung nie perfekt ist. Wenn der Raucher zum Beispiel Sport treibt und Obst isst, ist er vielleicht gesünder als ein Nichtraucher, der nur zu McDonalds geht. 
Natürlich werden die Risikoberechnungsmodelle immer feiner, aber was bleibt ist eine ungerechte Diskriminierung, da die Berechnung von Risiko eine zu komplexe Angelegenheit ist und Risiko nie Sicherheit ist. 
Der Gesetzgeber muss die Versicherer zur scheinbaren Unwissenheit zurückführen. Der Gesetzgeber muss die Kriterien absegnen, mit denen die Versicherer arbeiten. Anhand anderer Kriterien darf keinem Kunden ein Vertrag verwehrt oder verteuert werden. Ein Antidiskriminierungsgesetz für Geschäftsbeziehungen. 
Die Ursache des Anonymitätsverlustes ist das Internt. Und das Verbindngsdatenspeicherung aufgegeben wird, ist erst zu erwarten, wenn es kein Verbrechen mehr gibt. An Anonymität im Internet lässt sich nur ungenügend rumdoktern. Man muss sich auf die Folgen konzentrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist ein öffentlicher Raum. Wenn ich auf den Strich gehe, dann kann ich dort nur von Passanten und Kameras gesehen werden. Im Internet kann ich potentiell von jedem anderen gesehen werden. Auch wenn dem &#8220;Web 2.0&#8243; der Profil-Verkauf verboten wird, bleibt ein Restrisiko durch Hacker und weil die Unternehmen es einfach missachten können. Natürlich gibt es relative Anonymität durch Proxys und Proxyketten &#8211; aber das geht zu Lasten der Datengeschwindigkeit. Deshalb halte ich es für falsch, sich allein auf die Unantastbarkeit von Nutzerprofilen zu versteifen.<br />
Um das Anonymitätsproblem zu lösen, sollte man sich vielleicht mehr mit den Folgen beschäftigen.<br />
Individuell zugeschnittene Werbung finde ich eher unproblematisch &#8211; da bietet das Internet einfach zuviel Alternativwahlfreiheit gegenüber den meinungsbildenden Massenmedien.<br />
Problematisch dagegen ist die Versicherungswirtschaft. Sie benutzen Risikostatistiken, die sich durch Nutzerprofile super ergänzen lassen. Wenn ich zum Beispiel Selbstmordliteratur bei Amazon ausleihe und ich kein Psychologe bin, wird mir keiner eine günstige Lebensversicherung anbieten wollen.<br />
Das ist ein schwieriges Thema für die Politik, denn es gibt eine gewisse Gerechtigkeit in der Logik &#8211; so wurde zum Beispiel diskutiert, dass Raucher höhere Krankenkassenbeiträge zahlen sollten.<br />
Die Ungerechtigkeit liegt aber darin, dass Diskriminierung nie perfekt ist. Wenn der Raucher zum Beispiel Sport treibt und Obst isst, ist er vielleicht gesünder als ein Nichtraucher, der nur zu McDonalds geht.<br />
Natürlich werden die Risikoberechnungsmodelle immer feiner, aber was bleibt ist eine ungerechte Diskriminierung, da die Berechnung von Risiko eine zu komplexe Angelegenheit ist und Risiko nie Sicherheit ist.<br />
Der Gesetzgeber muss die Versicherer zur scheinbaren Unwissenheit zurückführen. Der Gesetzgeber muss die Kriterien absegnen, mit denen die Versicherer arbeiten. Anhand anderer Kriterien darf keinem Kunden ein Vertrag verwehrt oder verteuert werden. Ein Antidiskriminierungsgesetz für Geschäftsbeziehungen.<br />
Die Ursache des Anonymitätsverlustes ist das Internt. Und das Verbindngsdatenspeicherung aufgegeben wird, ist erst zu erwarten, wenn es kein Verbrechen mehr gibt. An Anonymität im Internet lässt sich nur ungenügend rumdoktern. Man muss sich auf die Folgen konzentrieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Till Westermayer</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33544</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 08:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33544</guid>
		<description>Stephan hat recht -- warum verkaufen, das meiste steht doch eh offen im Netz und muss nur aggregiert werden. Gab&#039;s in letzter Zeit auch ein paar nette Artikel zu:

- http://www.applefritter.com/bannedbooks (finding subversives with amazon wishlists)

- http://www.secondaryscreening.net/static/archives/2006/01/web_20_data_min.html (noch ein Bericht darüber)

- http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,420514,00.html (SPIEGEL: MySpace, Datenmine der Geheimdienste?)

(und mehr, bin aber zu faul, noch weiter zu suchen).


Insofern ist selbst ohne Verkauf von Kundendaten die &quot;Transparent Society&quot; (David Brin, http://en.wikipedia.org/wiki/The_Transparent_Society -- Offenheit als neues Privacy-Paradigma) längst mehr Realität als manchem lieb ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stephan hat recht &#8212; warum verkaufen, das meiste steht doch eh offen im Netz und muss nur aggregiert werden. Gab&#8217;s in letzter Zeit auch ein paar nette Artikel zu:</p>
<p>- <a href="http://www.applefritter.com/bannedbooks" rel="nofollow">http://www.applefritter.com/bannedbooks</a> (finding subversives with amazon wishlists)</p>
<p>- <a href="http://www.secondaryscreening.net/static/archives/2006/01/web_20_data_min.html" rel="nofollow">http://www.secondaryscreening.net/static/archives/2006/01/web_20_data_min.html</a> (noch ein Bericht darüber)</p>
<p>- <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,420514,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,420514,00.html</a> (SPIEGEL: MySpace, Datenmine der Geheimdienste?)</p>
<p>(und mehr, bin aber zu faul, noch weiter zu suchen).</p>
<p>Insofern ist selbst ohne Verkauf von Kundendaten die &#8220;Transparent Society&#8221; (David Brin, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Transparent_Society" rel="nofollow">http://en.wikipedia.org/wiki/The_Transparent_Society</a> &#8212; Offenheit als neues Privacy-Paradigma) längst mehr Realität als manchem lieb ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: floyd-online &#187; Blog Archive &#187; Web 2.0 und der Datenschutz</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33542</link>
		<dc:creator>floyd-online &#187; Blog Archive &#187; Web 2.0 und der Datenschutz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 08:28:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33542</guid>
		<description>[...] Quellen:Will Harris Netzpolitik.org [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Quellen:Will Harris Netzpolitik.org [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33533</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 06:17:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33533</guid>
		<description>ich warte zur Zeit eigentlich nur noch auf den Spider, der durch Blogs und andere Web 2.0 Dinge zieht und hinterher das perfekte Persönlichkeitsprofil von dir und mir ausspuckt. Wenn du clevere Informatiker und gute Geisteswissenschaftler an einen Tisch bekommst, dann kommen am Ende die Userprofile fein sauber hinten raus.

Das mag für alle die kein Problem sein, die zu ihrer Meinung stehen und ein &quot;gefestiges Wesen&quot; sind. Aber für all die hippeligen Konsummäuse werden wohl das perfekte Opfer für unsere moderne Konsumgesellschaft werden. 

In meinem Blog nutze ich mein Pseudonym auch nicht mehr, da ich mir gedacht habe: Hey, ich will wichtige Dinge unter die Leute bringen, also kann ich das auch mit meinem Klarnamen machen. Ich steh zu meinem Geschreibsel, auch wenn es manchmal etwas &quot;flach&quot; sein sollte. Sicher wird man aus meinen Umgebungsgedanken die ein oder andere Neigung herauslesen können, doch damit hab ich kein Problem, da ich denke, dass genau diese Neigungen wichtig sind. Ich will diese Gedanken ja unter die Leute bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich warte zur Zeit eigentlich nur noch auf den Spider, der durch Blogs und andere Web 2.0 Dinge zieht und hinterher das perfekte Persönlichkeitsprofil von dir und mir ausspuckt. Wenn du clevere Informatiker und gute Geisteswissenschaftler an einen Tisch bekommst, dann kommen am Ende die Userprofile fein sauber hinten raus.</p>
<p>Das mag für alle die kein Problem sein, die zu ihrer Meinung stehen und ein &#8220;gefestiges Wesen&#8221; sind. Aber für all die hippeligen Konsummäuse werden wohl das perfekte Opfer für unsere moderne Konsumgesellschaft werden. </p>
<p>In meinem Blog nutze ich mein Pseudonym auch nicht mehr, da ich mir gedacht habe: Hey, ich will wichtige Dinge unter die Leute bringen, also kann ich das auch mit meinem Klarnamen machen. Ich steh zu meinem Geschreibsel, auch wenn es manchmal etwas &#8220;flach&#8221; sein sollte. Sicher wird man aus meinen Umgebungsgedanken die ein oder andere Neigung herauslesen können, doch damit hab ich kein Problem, da ich denke, dass genau diese Neigungen wichtig sind. Ich will diese Gedanken ja unter die Leute bringen.</p>
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		<title>Von: Lapidarium42 &#187; Blog Archive &#187; Datenhandel</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33532</link>
		<dc:creator>Lapidarium42 &#187; Blog Archive &#187; Datenhandel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2006 06:07:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/warum-web-20-das-ende-der-privaheit-bedeutet/#comment-33532</guid>
		<description>[...] Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet: Wenn die Investoren kein Geld mehr in all die aktuellen Startups schie&#223;en und diese selber Geld verdienen m&#252;ssen (Youtube verbrennt angeblich 1 Mio Dollar am Tag f&#252;r Bandbreite): Was ist das einzige von Wert, dass sie besitzen? Die Daten der User, und zwar extrem feink&#246;rning und mit viel Informationen &#252;ber soziale Beziehungen. Damit werden sie dann Geld verdienen m&#252;ssen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet: Wenn die Investoren kein Geld mehr in all die aktuellen Startups schie&#223;en und diese selber Geld verdienen m&#252;ssen (Youtube verbrennt angeblich 1 Mio Dollar am Tag f&#252;r Bandbreite): Was ist das einzige von Wert, dass sie besitzen? Die Daten der User, und zwar extrem feink&#246;rning und mit viel Informationen &#252;ber soziale Beziehungen. Damit werden sie dann Geld verdienen m&#252;ssen. [...]</p>
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