Ubuntu 6.10 wird nur noch kostenpflichtig verschickt

Eine gute Strategie von Ubuntu zur Marktdurchdringung war es bisher,Ubuntu-CDs an Interessierte kostenfrei zu verschicken. Dies soll für die kommende Ubuntu-Version 6.10 (Edgy Eft) nicht mehr gelten. Stattdessen soll weiterhin die Version 6.06 verschickt werden, die langfristig als stabile Distribution gedacht ist. Die kommenden Versionen sollen weiterhin kostenfrei zum Download angeboten werden, für eine Verschickung sollen aber 1,50 Euro berechnet werden. Schade eigentlich.

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4 Kommentare

  1. Markus
    Erstellt am 26. September 2006 um 14:13 | Permanent-Link

    Aus folgenden Gründen finde ich das OK:

    * Man kann das Geld verwenden um Ubuntu weiter zu entwickeln.
    * 1,50 Euro ist ein sehr fairer Preis!
    * Poweruser warten sowieso nicht bis sie die CDs zugeschickt bekommen (das dauerte in der Vergangenheit echt sehr lange)
    * Neue Nutzer sollten die LTS Version bekommen um einen besseren Eindruck von Linux zu bekommen.

    Es ist allerdings sehr schade für Menschen die keinen Zugang zu Breitbandinternet haben.

  2. markus
    Erstellt am 26. September 2006 um 14:27 | Permanent-Link

    Ich fand den Service immer prima, wenn wir Anfragen von Lehrern oder Jugendarbeitern wegen Linux-CDs bekamen. Denen konnte man immer den Tip geben, direkt bei Canotical unkompliziert aktuelle CDs zu bestellen. Oder wir konnten direkt grössere Mengen unkompliziert weitergeben und so dazu beitragen, Linux bekannter zu machen. Wenn es zukünftig wieder etwas kostet, wird diese Weiterempfehlungs-Marketing nicht mehr so unkompliziert klappen.

    Aber Du hast Recht, eigentlich ist es ein fairer Preis. Aber es war auch ein toller Servcie für die Community, mit dem kostenlosen Verschicken dazu beizutragen, Linux bekannter zu machen ohne selbst Ausgaben für CDs und das Brennen von Distributionen zu haben.

  3. Coragonis Munro
    Erstellt am 26. September 2006 um 14:39 | Permanent-Link

    Ich finde es aber durchaus verständlich. Nicht nur, weil das Geld nicht viel ist und sicher zur Weiterentwicklung von Ubuntu benutzt wird, sondern weil die kostenlose Verschickung von DCs eigentlich für die gedacht war, die sich die CDs nicht selbst brennen können. Und diese Menschen sind in der Regel keine Poweruser, wenn sie keinen Brenner haben, deshalb werden sie wohl auch gut mit Dapper klarkommen, zumal das ja 3 bzw. 6 Jahre Support hat und es das stabilere ist, was für den Nicht-Poweruser sicher besser ist.

  4. cvgzztcxv
    Erstellt am 26. September 2006 um 20:49 | Permanent-Link

    Ich habe mich eigentlich schon immer darüber gewundert, dass Ubuntu das Geld in kostenlose CDs steckt, anstatt davon Entwickler zu bezahlen. CDs umsonst zu bekommen ist sicherlich nett, aber heute sind schnelle Internetzugänge und CD-Brenner ja recht verbreitet. Außerdem vermute ich, dass ein recht großer Teil der verschickten CDs sowieso nie benutzt werden, weil zu viele bestellt wurden oder die CDs dann einige Wochen später doch nicht mehr gebraucht wurden. Insofern denke ich schon, dass man mit dem Geld Sinnvolleres anstellen kann, z.B. die Distribution weiterzuentwickeln.

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