TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert
Posted on | Mai 19, 2006 |
Matthias Spielkamp schreibt in der TAZ über die Urheberrechtsreform und hier besonders um die umstrittenen Punkte im Bildungs- und Forschungsbereich: Bildung wird behindert.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Was daran deutlich wird, ist die Linie der Bundesregierung. Zwar redet sie seit Jahren viel von der “Informations- und Wissensgesellschaft”. Was sie aber im konkreten Fall darunter versteht, sieht man an der Novellierung des Urheberrechts: Sie macht viele Zugeständnisse an die so genannten Rechteverwerter, also Verlage, Musiklabels und Filmfirmen. Und die sollte man nicht verwechseln mit den Urhebern selbst, denn - wie der Name schon sagt - die Verwerter schaffen keine Werke, sondern verwerten sie lediglich.
Immer wieder beruft sich Justizministerin Zypries darauf, durch die EU-Richtlinie zum Urheberrecht seien ihr die Hände gebunden. Aber ihr Entwurf zeigt, wie wenig Gebrauch sie von den Freiheiten machen will, die die Vorgaben aus Brüssel lassen. Sie sollte die - erstaunliche, weil in dieser Deutlichkeit nicht erwartete - Mahnung der Bundesratsausschüsse nutzen, um ihre Linie zu korrigieren.
von markus um 13:11
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Comments
Kommentar to “TAZ zum Urheberrecht: Bildung wird behindert”
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Mai 20th, 2006 @ 13:24
In der taz von heute ist eine Kommentierung dazu drinne (geht vor allem um die Entscheidung des Bundesrats.
> http://www.taz.de/pt/2006/05/20/a0151.1/text