Reporter ohne Grenzen fordern von Yahoo Aufklärung

Die menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat Yahoo aufgefordert, ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Regime transparent zu machen und darüber aufzuklären, ob durch die Mithilfe von Yahoo weitere Cyberdissidenten in China ins Gefängnis gekommen sind: Menschenrechtsorganisation wirft Yahoo rege Kooperation mit chinesischer Polizei vor.

Reporter ohne Grenzen hatte im September vorigen Jahres Vorwürfe veröffentlicht, Yahoo habe zur Verhaftung und Verurteilung des chinesischen Journalisten Shi Tao beigetragen. Nun vermuten die Menschenrechtler, Yahoo arbeite regelmäßig und “effizient” mit der chinesischen Polizei zusammen. Das Unternehmen rechtfertige sich damit, dass es Daten aushändige, ohne den Hintergrund zu kennen, schreibt Reporter ohne Grenzen. Doch das Unternehmen müsse wissen, dass nicht nur gegen “gewöhnliche Kriminelle” ermittelt werde, sondern gegen politische Dissidenten und Journalisten.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 9. Februar 2006 um 21:11 | Permanent-Link

    Es ist schon interessant, wie sehr sich UInternehmen dem Diktum des Gewinns unterwerfen. Da werden die hohen Ideale der freiheitlichen Gesellschaft, die eben jene Gewinne erst ermöglicht, beim kleinsten Windhauch über Bord geworfen. Google und Yahoo stehen hier aber nicht allein da. Nestlé hat es ja fleißig nachgemacht.

Ein Trackback

  1. [...] ändert aber nichts an der Geschäftspraxis. Die Reporter ohne Grenzen müssen weiter Kampagnen [...]

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