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	<title>Kommentare zu: Remix Lessig - reloaded</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:36:11 +0000</pubDate>
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		<title>Von: randnotiz &#187; Blog Archive &#187; Lawrence Lessig</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-64260</link>
		<dc:creator>randnotiz &#187; Blog Archive &#187; Lawrence Lessig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 10:09:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] netzpolitik.org hat seit einer Woche das Transkript eines Interviews mit Lawrence Lessig zu Creative Commons online. Ich habe es mir weder durchgelesen noch angehÃ¶rt, ist aber sicherlich interessant. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] netzpolitik.org hat seit einer Woche das Transkript eines Interviews mit Lawrence Lessig zu Creative Commons online. Ich habe es mir weder durchgelesen noch angehÃ¶rt, ist aber sicherlich interessant. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-63988</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2006 09:06:32 +0000</pubDate>
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		<description>3. Wenn ich eine Band h&#228;tte und MP3s unter einer nicht-kommerziellen Lizenz ver&#246;ffentlichte, wie k&#246;nnte beispielsweise Sony mit mir in Kontakt treten, wenn die einen meiner Songs ver&#246;ffentlichen wollen, das mp3 aber nur in Filesharing- oder Peer-to-Peer-Netzwerk zu finden ist?

An der Problematik, digitale Daten zu signieren und mit Lizenzen zu versehen, arbeiten wir schon seit einiger Zeit, f&#252;r MP3s haben wir bereits vor Jahren eine L&#246;sung gefunden. Die mp3-Datei enth&#228;lt, vorausgesetzt die Creative-Commons-Lizenz wurde ordnungsgem&#228;&#223; eingearbeitet, zwei Links: einen zu einer URL, unter der die Lizenzvereinbarung, zum Beispiel eine nicht-kommerzielle Lizenz, abrufbar ist und einen zweiten, der zu einer Website f&#252;hrt, auf der man die Lizenz authentifizieren kann. Das kann die Website sein, auf der Band ihre Songs anbietet. 
Damit ist es mir m&#246;glich, alle notwendigen Kontaktinformationen aus dem MP3-Paket zu entnehmen und dar&#252;ber direkt zu der Website zu gelangen die es mir erm&#246;glicht, zu pr&#252;fen, ob dieser Song tats&#228;chlich unter der angegebenen Lizenz steht und gleichzeitig herauszufinden, wer den Song lizensiert hat. Somit w&#228;re Sony in der Lage, sich zur Seite mit den Kontaktinformationen durchzuklicken und dem dort genannten Ansprechpartner zu sagen: "Hi, wir m&#246;chten den Song f&#252;r unsere CD lizensieren."

Ein gro&#223;er Teil unserer Arbeit besteht darin, nicht einfach nur die Grenze zwischen Kommerziell und Nicht-kommerziell zu definieren, sondern auch darin, &#220;berg&#228;nge zwischen den Lizenzen zu erm&#246;glichen, also einen einfachen Weg zu erarbeiten, &#252;ber den jemand von einer nicht-kommerziellen Lizenz zu M&#246;glichkeiten gelangt, seine Arbeit auch finanziell gewinnbringend zu vermarkten, denn das ist, was der Anwender will.
------------------

Korrekturen sind willkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>3. Wenn ich eine Band h&#228;tte und MP3s unter einer nicht-kommerziellen Lizenz ver&#246;ffentlichte, wie k&#246;nnte beispielsweise Sony mit mir in Kontakt treten, wenn die einen meiner Songs ver&#246;ffentlichen wollen, das mp3 aber nur in Filesharing- oder Peer-to-Peer-Netzwerk zu finden ist?</p>
<p>An der Problematik, digitale Daten zu signieren und mit Lizenzen zu versehen, arbeiten wir schon seit einiger Zeit, f&#252;r MP3s haben wir bereits vor Jahren eine L&#246;sung gefunden. Die mp3-Datei enth&#228;lt, vorausgesetzt die Creative-Commons-Lizenz wurde ordnungsgem&#228;&#223; eingearbeitet, zwei Links: einen zu einer URL, unter der die Lizenzvereinbarung, zum Beispiel eine nicht-kommerzielle Lizenz, abrufbar ist und einen zweiten, der zu einer Website f&#252;hrt, auf der man die Lizenz authentifizieren kann. Das kann die Website sein, auf der Band ihre Songs anbietet.<br />
Damit ist es mir m&#246;glich, alle notwendigen Kontaktinformationen aus dem MP3-Paket zu entnehmen und dar&#252;ber direkt zu der Website zu gelangen die es mir erm&#246;glicht, zu pr&#252;fen, ob dieser Song tats&#228;chlich unter der angegebenen Lizenz steht und gleichzeitig herauszufinden, wer den Song lizensiert hat. Somit w&#228;re Sony in der Lage, sich zur Seite mit den Kontaktinformationen durchzuklicken und dem dort genannten Ansprechpartner zu sagen: &#8220;Hi, wir m&#246;chten den Song f&#252;r unsere CD lizensieren.&#8221;</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil unserer Arbeit besteht darin, nicht einfach nur die Grenze zwischen Kommerziell und Nicht-kommerziell zu definieren, sondern auch darin, &#220;berg&#228;nge zwischen den Lizenzen zu erm&#246;glichen, also einen einfachen Weg zu erarbeiten, &#252;ber den jemand von einer nicht-kommerziellen Lizenz zu M&#246;glichkeiten gelangt, seine Arbeit auch finanziell gewinnbringend zu vermarkten, denn das ist, was der Anwender will.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Korrekturen sind willkommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-63756</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 12:25:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-63756</guid>
		<description>Diese Antwort kommt von Kobalt: Mein Vorschlag zur &#220;bersetzung der zweiten Frage und ihrer Antwort.
--------------------------
Frage:
2. Eine Frage die im Zusammenhang mit Creative Commons Lizenzen immer wieder auftaucht ist folgende: Man kann zwischen nicht-kommerziellen und kommerziellen Lizenzen w&#228;hlen. Das ist  eine gute Sache, aber was bedeutet hier "kommerziell" und was bedeutet "nicht-kommerziell"? Kannst Du uns erkl&#228;ren, worum es dabei geht?

Antwort:
Das ist schwierig zu erkl&#228;ren... Am besten beginnen wir damit uns das Internet einmal so anzusehen, wie es sich derzeit darbietet.
"Nicht-kommerziell" und "kommerziell" bedeutet meiner Ansicht nach folgendes: Es gibt Communities, die ihren kreativen Output mit anderen teilen und die erwarten, da&#223; die Ergebnisse ihrer Arbeit in keiner Weise, oder zumindet nur mit ihrer ausdr&#252;cklichen Erlaubnis, kommerziell genutzt werden. Beispielsweise bei Flickr. Als ich zuletzt nachsah, gab es da 50 Millionen Bilder, die unter einer Creative Commons Lizenz online gestellt wurden. Der gr&#246;&#223;te Teil, etwa zwei Drittel, steht unter einer nicht-kommerziellen Lizenz. Damit meint der Eigent&#252;mer der Bilder: Wenn du mein Bild im TIME-Magazin ver&#246;ffentlichen willst, verlange ich, da&#223; du mich vorher um Erlaubnis fragst und f&#252;r die Nutzung meines Bildes bezahlst, denn du willst es kommerziell nutzen, obwohl ich nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt habe.
Mit dieser Lizenz sagt der User, da&#223; er zwar Teil einer Tauschgemeinschaft ist, er aber die, ganz gleich in welcher Weise, kommerzielle Ausbeutung seiner Arbeit, nicht gestattet.

Es gibt viele Situationen, in denen die Unterscheidung, ob eine Nutzung kommerzieller oder nicht-kommerzieller Natur ist, schwer f&#228;llt. Und das liegt nicht etwa nur an der unzureichenden Definition der Begrifflichkeiten, sondern auch an deren unterschiedlicher Benutzung durch die Communities. Dieselbe Lizenz kann f&#252;r Musik anders verstanden werden als f&#252;r Videos oder f&#252;r Bilder oder im Zusammenhang mit Blogs. Deshalb ist es wichtig, Formulierungen zu finden, die auf der Verschiedenartigkeit der Communities aufbauen. Damit haben wir Richtlinien, die wir in K&#252;rze auch ver&#246;ffentlichen werden, die anhand von Beispielen f&#252;r Klarheit sorgen werden.
Wenn du also mein Bild verkaufst, ist das eindeutig eine kommerzielle Nutzung. Wenn du eines meiner Lieder nimmst und es ohne wirtschaftliche Interessen via File-Sharing verteilst, dann ist das nicht-kommerziell. Klare Beispiele f&#252;r die beiden Pole und Richtlinien f&#252;r die nicht ganz so eindeutigten Bereiche, die dazwischen liegen.
Eine der am heftigsten diskutierten Fragen ist beispielsweise, ob jemand, der fremde Blogeintr&#228;ge in sein eigenes Blog &#252;bernimmt, diese fremden Eintr&#228;ge in Werbebotschaften einbetten darf oder nicht. Einige User sind der Ansicht, da&#223; der Poster das machen darf, denn sie glauben, da&#223; die Zukunft des Internets stark von der Unterst&#252;tzung durch Werbung abh&#228;ngt, und wenn "nicht-kommerziell" bedeutet, das du jede kommerzielle Beteiligung ausschlie&#223;en mu&#223;t, dann wirst du kein Teil des Internets mehr sein. Auf der anderen Seite gibt es User die davon &#252;berzeugt sind, da&#223; jegliche Akzeptanz von Werbung unweigerlich zur Kommerzialisierung f&#252;hren wird. Und wir versuchen nun Normen zu entwickeln, um diese beiden Arten der Communities eindeutig Unterscheidbar zu machen und anderen Usern die Entscheidung zu erleichtern, an welcher der beiden Gruppen sie partizipieren wollen.

Unsere Ziel und gleichzeitig der heikelste Punkt an der Sache ist dieser: Wir wollen nicht das die Kreativen ihre Einstellung zu ihrer Arbeit &#228;ndern. Sondern wir wollen ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie anderen Usern ihre Einstellung in zuverl&#228;ssiger und verst&#228;ndlicher Weise mitteilen k&#246;nnen. Wenn dieser Weg einmal existiert, dann k&#246;nnen die User ihn hinterfragen. Wenn ein Akademiker seine Arbeit ver&#246;ffentlicht und sagt: "Ihr k&#246;nnt sie f&#252;r nicht-kommerzielle Zecke nutzen.", w&#252;rde ich ihn fragen: "Wieso nur f&#252;r nicht-kommerzielle Zwecke? Wieso nicht die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Verbreitung erlauben?" Der Punkt ist, da&#223; erst ein eindeutiger Rahmen mir die M&#246;glichkeit einr&#228;umt, genau zu bestimmen, welchen Grad an Freiheit das Ver&#246;ffentlichte haben soll. Die Diskussion dar&#252;ber, wie weit eine  Freiheit reichen soll, ist eine Diskussion, die jede kreative, und nicht nur die Software-Community, f&#252;hren mu&#223;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Antwort kommt von Kobalt: Mein Vorschlag zur &#220;bersetzung der zweiten Frage und ihrer Antwort.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Frage:<br />
2. Eine Frage die im Zusammenhang mit Creative Commons Lizenzen immer wieder auftaucht ist folgende: Man kann zwischen nicht-kommerziellen und kommerziellen Lizenzen w&#228;hlen. Das ist  eine gute Sache, aber was bedeutet hier &#8220;kommerziell&#8221; und was bedeutet &#8220;nicht-kommerziell&#8221;? Kannst Du uns erkl&#228;ren, worum es dabei geht?</p>
<p>Antwort:<br />
Das ist schwierig zu erkl&#228;ren&#8230; Am besten beginnen wir damit uns das Internet einmal so anzusehen, wie es sich derzeit darbietet.<br />
&#8220;Nicht-kommerziell&#8221; und &#8220;kommerziell&#8221; bedeutet meiner Ansicht nach folgendes: Es gibt Communities, die ihren kreativen Output mit anderen teilen und die erwarten, da&#223; die Ergebnisse ihrer Arbeit in keiner Weise, oder zumindet nur mit ihrer ausdr&#252;cklichen Erlaubnis, kommerziell genutzt werden. Beispielsweise bei Flickr. Als ich zuletzt nachsah, gab es da 50 Millionen Bilder, die unter einer Creative Commons Lizenz online gestellt wurden. Der gr&#246;&#223;te Teil, etwa zwei Drittel, steht unter einer nicht-kommerziellen Lizenz. Damit meint der Eigent&#252;mer der Bilder: Wenn du mein Bild im TIME-Magazin ver&#246;ffentlichen willst, verlange ich, da&#223; du mich vorher um Erlaubnis fragst und f&#252;r die Nutzung meines Bildes bezahlst, denn du willst es kommerziell nutzen, obwohl ich nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt habe.<br />
Mit dieser Lizenz sagt der User, da&#223; er zwar Teil einer Tauschgemeinschaft ist, er aber die, ganz gleich in welcher Weise, kommerzielle Ausbeutung seiner Arbeit, nicht gestattet.</p>
<p>Es gibt viele Situationen, in denen die Unterscheidung, ob eine Nutzung kommerzieller oder nicht-kommerzieller Natur ist, schwer f&#228;llt. Und das liegt nicht etwa nur an der unzureichenden Definition der Begrifflichkeiten, sondern auch an deren unterschiedlicher Benutzung durch die Communities. Dieselbe Lizenz kann f&#252;r Musik anders verstanden werden als f&#252;r Videos oder f&#252;r Bilder oder im Zusammenhang mit Blogs. Deshalb ist es wichtig, Formulierungen zu finden, die auf der Verschiedenartigkeit der Communities aufbauen. Damit haben wir Richtlinien, die wir in K&#252;rze auch ver&#246;ffentlichen werden, die anhand von Beispielen f&#252;r Klarheit sorgen werden.<br />
Wenn du also mein Bild verkaufst, ist das eindeutig eine kommerzielle Nutzung. Wenn du eines meiner Lieder nimmst und es ohne wirtschaftliche Interessen via File-Sharing verteilst, dann ist das nicht-kommerziell. Klare Beispiele f&#252;r die beiden Pole und Richtlinien f&#252;r die nicht ganz so eindeutigten Bereiche, die dazwischen liegen.<br />
Eine der am heftigsten diskutierten Fragen ist beispielsweise, ob jemand, der fremde Blogeintr&#228;ge in sein eigenes Blog &#252;bernimmt, diese fremden Eintr&#228;ge in Werbebotschaften einbetten darf oder nicht. Einige User sind der Ansicht, da&#223; der Poster das machen darf, denn sie glauben, da&#223; die Zukunft des Internets stark von der Unterst&#252;tzung durch Werbung abh&#228;ngt, und wenn &#8220;nicht-kommerziell&#8221; bedeutet, das du jede kommerzielle Beteiligung ausschlie&#223;en mu&#223;t, dann wirst du kein Teil des Internets mehr sein. Auf der anderen Seite gibt es User die davon &#252;berzeugt sind, da&#223; jegliche Akzeptanz von Werbung unweigerlich zur Kommerzialisierung f&#252;hren wird. Und wir versuchen nun Normen zu entwickeln, um diese beiden Arten der Communities eindeutig Unterscheidbar zu machen und anderen Usern die Entscheidung zu erleichtern, an welcher der beiden Gruppen sie partizipieren wollen.</p>
<p>Unsere Ziel und gleichzeitig der heikelste Punkt an der Sache ist dieser: Wir wollen nicht das die Kreativen ihre Einstellung zu ihrer Arbeit &#228;ndern. Sondern wir wollen ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie anderen Usern ihre Einstellung in zuverl&#228;ssiger und verst&#228;ndlicher Weise mitteilen k&#246;nnen. Wenn dieser Weg einmal existiert, dann k&#246;nnen die User ihn hinterfragen. Wenn ein Akademiker seine Arbeit ver&#246;ffentlicht und sagt: &#8220;Ihr k&#246;nnt sie f&#252;r nicht-kommerzielle Zecke nutzen.&#8221;, w&#252;rde ich ihn fragen: &#8220;Wieso nur f&#252;r nicht-kommerzielle Zwecke? Wieso nicht die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Verbreitung erlauben?&#8221; Der Punkt ist, da&#223; erst ein eindeutiger Rahmen mir die M&#246;glichkeit einr&#228;umt, genau zu bestimmen, welchen Grad an Freiheit das Ver&#246;ffentlichte haben soll. Die Diskussion dar&#252;ber, wie weit eine  Freiheit reichen soll, ist eine Diskussion, die jede kreative, und nicht nur die Software-Community, f&#252;hren mu&#223;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-62950</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2006 04:19:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-62950</guid>
		<description>Die erste &#220;bersetzung kam von MaloXP per Mail. Vielen Dank.

1. Larry, bitte erkl&#228;ren sie uns: Was ist Creative Commons?

Creative Commons ist eine Organisation ohne Gewinnabsicht, die 2002 mit dem Ziel gegr&#252;ndet wurde, freie und legale Mittel zu entwickeln, die es den Menschen erm&#246;glichen, ihre selbst kreierten Werke mit den Freiheiten zu versehen, welche sie sie zu tragen w&#252;nschen. Der Grund, warum wir dachten, dies sei n&#246;tig ist, dass das bestehende Copyright immer st&#228;rker in die Richtung interpretiert wurde, alle kreativen Werke h&#228;tten einen "Alle Rechte vorbehalten"-Stempel - was technisch gesehen bedeutet, dass man f&#252;r die offensichtlichsten Dinge, die einem das Internet erm&#246;glicht, erst einmal die rechtliche Lage kl&#228;ren muss: Das Kopieren, Ver&#228;ndern oder Verbreiten von kreativen Werken.
Wir glauben, dass viele, die ihre Werke ins Internet stellen, eine andere Norm haben, eine andere ethische Auffassung, unter der sie arbeiten. Sie wollen ihre Werke verf&#252;gbar machen und beitragen zu einer gemeinsamen &#214;konomie des Schaffens und Teilens. Also schufen wir einen einfachen Weg, dies mitzuteilen - teilweise um diese Schaffenskraft &#252;berhaupt zu aktivieren, zu einem anderen Teil, um den Leuten einfach zu zeigen, dass die Welt nicht zweigeteilt ist in "Alle Rechte vorbehalten"-Extremisten und Menschen, die nicht an geistiges Eigentum glaubten. Tats&#228;chlich gibt es n&#228;mlich eine ganze Bandbreite an Positionen dazu. Einige unterst&#252;tzen das Teilen, w&#228;hrend sie jene &#228;u&#223;erst starren Regeln ablehnen, die im Kern jeder kreativen Arbeit viele Juristen besch&#228;ftigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste &#220;bersetzung kam von MaloXP per Mail. Vielen Dank.</p>
<p>1. Larry, bitte erkl&#228;ren sie uns: Was ist Creative Commons?</p>
<p>Creative Commons ist eine Organisation ohne Gewinnabsicht, die 2002 mit dem Ziel gegr&#252;ndet wurde, freie und legale Mittel zu entwickeln, die es den Menschen erm&#246;glichen, ihre selbst kreierten Werke mit den Freiheiten zu versehen, welche sie sie zu tragen w&#252;nschen. Der Grund, warum wir dachten, dies sei n&#246;tig ist, dass das bestehende Copyright immer st&#228;rker in die Richtung interpretiert wurde, alle kreativen Werke h&#228;tten einen &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;-Stempel - was technisch gesehen bedeutet, dass man f&#252;r die offensichtlichsten Dinge, die einem das Internet erm&#246;glicht, erst einmal die rechtliche Lage kl&#228;ren muss: Das Kopieren, Ver&#228;ndern oder Verbreiten von kreativen Werken.<br />
Wir glauben, dass viele, die ihre Werke ins Internet stellen, eine andere Norm haben, eine andere ethische Auffassung, unter der sie arbeiten. Sie wollen ihre Werke verf&#252;gbar machen und beitragen zu einer gemeinsamen &#214;konomie des Schaffens und Teilens. Also schufen wir einen einfachen Weg, dies mitzuteilen - teilweise um diese Schaffenskraft &#252;berhaupt zu aktivieren, zu einem anderen Teil, um den Leuten einfach zu zeigen, dass die Welt nicht zweigeteilt ist in &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;-Extremisten und Menschen, die nicht an geistiges Eigentum glaubten. Tats&#228;chlich gibt es n&#228;mlich eine ganze Bandbreite an Positionen dazu. Einige unterst&#252;tzen das Teilen, w&#228;hrend sie jene &#228;u&#223;erst starren Regeln ablehnen, die im Kern jeder kreativen Arbeit viele Juristen besch&#228;ftigt.</p>
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