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	<title>Kommentare zu: Remix Lessig &#8211; reloaded</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: randnotiz &#187; Blog Archive &#187; Lawrence Lessig</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-64260</link>
		<dc:creator>randnotiz &#187; Blog Archive &#187; Lawrence Lessig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 10:09:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] netzpolitik.org hat seit einer Woche das Transkript eines Interviews mit Lawrence Lessig zu Creative Commons online. Ich habe es mir weder durchgelesen noch angehÃ¶rt, ist aber sicherlich interessant. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] netzpolitik.org hat seit einer Woche das Transkript eines Interviews mit Lawrence Lessig zu Creative Commons online. Ich habe es mir weder durchgelesen noch angehÃ¶rt, ist aber sicherlich interessant. [...]</p>
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		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-63988</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2006 09:06:32 +0000</pubDate>
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		<description>3. Wenn ich eine Band hätte und MP3s unter einer nicht-kommerziellen Lizenz veröffentlichte, wie könnte beispielsweise Sony mit mir in Kontakt treten, wenn die einen meiner Songs veröffentlichen wollen, das mp3 aber nur in Filesharing- oder Peer-to-Peer-Netzwerk zu finden ist?

An der Problematik, digitale Daten zu signieren und mit Lizenzen zu versehen, arbeiten wir schon seit einiger Zeit, für MP3s haben wir bereits vor Jahren eine Lösung gefunden. Die mp3-Datei enthält, vorausgesetzt die Creative-Commons-Lizenz wurde ordnungsgemäß eingearbeitet, zwei Links: einen zu einer URL, unter der die Lizenzvereinbarung, zum Beispiel eine nicht-kommerzielle Lizenz, abrufbar ist und einen zweiten, der zu einer Website führt, auf der man die Lizenz authentifizieren kann. Das kann die Website sein, auf der Band ihre Songs anbietet. 
Damit ist es mir möglich, alle notwendigen Kontaktinformationen aus dem MP3-Paket zu entnehmen und darüber direkt zu der Website zu gelangen die es mir ermöglicht, zu prüfen, ob dieser Song tatsächlich unter der angegebenen Lizenz steht und gleichzeitig herauszufinden, wer den Song lizensiert hat. Somit wäre Sony in der Lage, sich zur Seite mit den Kontaktinformationen durchzuklicken und dem dort genannten Ansprechpartner zu sagen: &quot;Hi, wir möchten den Song für unsere CD lizensieren.&quot;

Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, nicht einfach nur die Grenze zwischen Kommerziell und Nicht-kommerziell zu definieren, sondern auch darin, Übergänge zwischen den Lizenzen zu ermöglichen, also einen einfachen Weg zu erarbeiten, über den jemand von einer nicht-kommerziellen Lizenz zu Möglichkeiten gelangt, seine Arbeit auch finanziell gewinnbringend zu vermarkten, denn das ist, was der Anwender will.
------------------

Korrekturen sind willkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>3. Wenn ich eine Band hätte und MP3s unter einer nicht-kommerziellen Lizenz veröffentlichte, wie könnte beispielsweise Sony mit mir in Kontakt treten, wenn die einen meiner Songs veröffentlichen wollen, das mp3 aber nur in Filesharing- oder Peer-to-Peer-Netzwerk zu finden ist?</p>
<p>An der Problematik, digitale Daten zu signieren und mit Lizenzen zu versehen, arbeiten wir schon seit einiger Zeit, für MP3s haben wir bereits vor Jahren eine Lösung gefunden. Die mp3-Datei enthält, vorausgesetzt die Creative-Commons-Lizenz wurde ordnungsgemäß eingearbeitet, zwei Links: einen zu einer URL, unter der die Lizenzvereinbarung, zum Beispiel eine nicht-kommerzielle Lizenz, abrufbar ist und einen zweiten, der zu einer Website führt, auf der man die Lizenz authentifizieren kann. Das kann die Website sein, auf der Band ihre Songs anbietet.<br />
Damit ist es mir möglich, alle notwendigen Kontaktinformationen aus dem MP3-Paket zu entnehmen und darüber direkt zu der Website zu gelangen die es mir ermöglicht, zu prüfen, ob dieser Song tatsächlich unter der angegebenen Lizenz steht und gleichzeitig herauszufinden, wer den Song lizensiert hat. Somit wäre Sony in der Lage, sich zur Seite mit den Kontaktinformationen durchzuklicken und dem dort genannten Ansprechpartner zu sagen: &#8220;Hi, wir möchten den Song für unsere CD lizensieren.&#8221;</p>
<p>Ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, nicht einfach nur die Grenze zwischen Kommerziell und Nicht-kommerziell zu definieren, sondern auch darin, Übergänge zwischen den Lizenzen zu ermöglichen, also einen einfachen Weg zu erarbeiten, über den jemand von einer nicht-kommerziellen Lizenz zu Möglichkeiten gelangt, seine Arbeit auch finanziell gewinnbringend zu vermarkten, denn das ist, was der Anwender will.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Korrekturen sind willkommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-63756</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 12:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Antwort kommt von Kobalt: Mein Vorschlag zur Übersetzung der zweiten Frage und ihrer Antwort.
--------------------------
Frage:
2. Eine Frage die im Zusammenhang mit Creative Commons Lizenzen immer wieder auftaucht ist folgende: Man kann zwischen nicht-kommerziellen und kommerziellen Lizenzen wählen. Das ist  eine gute Sache, aber was bedeutet hier &quot;kommerziell&quot; und was bedeutet &quot;nicht-kommerziell&quot;? Kannst Du uns erklären, worum es dabei geht?

Antwort:
Das ist schwierig zu erklären... Am besten beginnen wir damit uns das Internet einmal so anzusehen, wie es sich derzeit darbietet.
&quot;Nicht-kommerziell&quot; und &quot;kommerziell&quot; bedeutet meiner Ansicht nach folgendes: Es gibt Communities, die ihren kreativen Output mit anderen teilen und die erwarten, daß die Ergebnisse ihrer Arbeit in keiner Weise, oder zumindet nur mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis, kommerziell genutzt werden. Beispielsweise bei Flickr. Als ich zuletzt nachsah, gab es da 50 Millionen Bilder, die unter einer Creative Commons Lizenz online gestellt wurden. Der größte Teil, etwa zwei Drittel, steht unter einer nicht-kommerziellen Lizenz. Damit meint der Eigentümer der Bilder: Wenn du mein Bild im TIME-Magazin veröffentlichen willst, verlange ich, daß du mich vorher um Erlaubnis fragst und für die Nutzung meines Bildes bezahlst, denn du willst es kommerziell nutzen, obwohl ich nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt habe.
Mit dieser Lizenz sagt der User, daß er zwar Teil einer Tauschgemeinschaft ist, er aber die, ganz gleich in welcher Weise, kommerzielle Ausbeutung seiner Arbeit, nicht gestattet.

Es gibt viele Situationen, in denen die Unterscheidung, ob eine Nutzung kommerzieller oder nicht-kommerzieller Natur ist, schwer fällt. Und das liegt nicht etwa nur an der unzureichenden Definition der Begrifflichkeiten, sondern auch an deren unterschiedlicher Benutzung durch die Communities. Dieselbe Lizenz kann für Musik anders verstanden werden als für Videos oder für Bilder oder im Zusammenhang mit Blogs. Deshalb ist es wichtig, Formulierungen zu finden, die auf der Verschiedenartigkeit der Communities aufbauen. Damit haben wir Richtlinien, die wir in Kürze auch veröffentlichen werden, die anhand von Beispielen für Klarheit sorgen werden.
Wenn du also mein Bild verkaufst, ist das eindeutig eine kommerzielle Nutzung. Wenn du eines meiner Lieder nimmst und es ohne wirtschaftliche Interessen via File-Sharing verteilst, dann ist das nicht-kommerziell. Klare Beispiele für die beiden Pole und Richtlinien für die nicht ganz so eindeutigten Bereiche, die dazwischen liegen.
Eine der am heftigsten diskutierten Fragen ist beispielsweise, ob jemand, der fremde Blogeinträge in sein eigenes Blog übernimmt, diese fremden Einträge in Werbebotschaften einbetten darf oder nicht. Einige User sind der Ansicht, daß der Poster das machen darf, denn sie glauben, daß die Zukunft des Internets stark von der Unterstützung durch Werbung abhängt, und wenn &quot;nicht-kommerziell&quot; bedeutet, das du jede kommerzielle Beteiligung ausschließen mußt, dann wirst du kein Teil des Internets mehr sein. Auf der anderen Seite gibt es User die davon überzeugt sind, daß jegliche Akzeptanz von Werbung unweigerlich zur Kommerzialisierung führen wird. Und wir versuchen nun Normen zu entwickeln, um diese beiden Arten der Communities eindeutig Unterscheidbar zu machen und anderen Usern die Entscheidung zu erleichtern, an welcher der beiden Gruppen sie partizipieren wollen.

Unsere Ziel und gleichzeitig der heikelste Punkt an der Sache ist dieser: Wir wollen nicht das die Kreativen ihre Einstellung zu ihrer Arbeit ändern. Sondern wir wollen ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie anderen Usern ihre Einstellung in zuverlässiger und verständlicher Weise mitteilen können. Wenn dieser Weg einmal existiert, dann können die User ihn hinterfragen. Wenn ein Akademiker seine Arbeit veröffentlicht und sagt: &quot;Ihr könnt sie für nicht-kommerzielle Zecke nutzen.&quot;, würde ich ihn fragen: &quot;Wieso nur für nicht-kommerzielle Zwecke? Wieso nicht die größtmögliche Verbreitung erlauben?&quot; Der Punkt ist, daß erst ein eindeutiger Rahmen mir die Möglichkeit einräumt, genau zu bestimmen, welchen Grad an Freiheit das Veröffentlichte haben soll. Die Diskussion darüber, wie weit eine  Freiheit reichen soll, ist eine Diskussion, die jede kreative, und nicht nur die Software-Community, führen muß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Antwort kommt von Kobalt: Mein Vorschlag zur Übersetzung der zweiten Frage und ihrer Antwort.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Frage:<br />
2. Eine Frage die im Zusammenhang mit Creative Commons Lizenzen immer wieder auftaucht ist folgende: Man kann zwischen nicht-kommerziellen und kommerziellen Lizenzen wählen. Das ist  eine gute Sache, aber was bedeutet hier &#8220;kommerziell&#8221; und was bedeutet &#8220;nicht-kommerziell&#8221;? Kannst Du uns erklären, worum es dabei geht?</p>
<p>Antwort:<br />
Das ist schwierig zu erklären&#8230; Am besten beginnen wir damit uns das Internet einmal so anzusehen, wie es sich derzeit darbietet.<br />
&#8220;Nicht-kommerziell&#8221; und &#8220;kommerziell&#8221; bedeutet meiner Ansicht nach folgendes: Es gibt Communities, die ihren kreativen Output mit anderen teilen und die erwarten, daß die Ergebnisse ihrer Arbeit in keiner Weise, oder zumindet nur mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis, kommerziell genutzt werden. Beispielsweise bei Flickr. Als ich zuletzt nachsah, gab es da 50 Millionen Bilder, die unter einer Creative Commons Lizenz online gestellt wurden. Der größte Teil, etwa zwei Drittel, steht unter einer nicht-kommerziellen Lizenz. Damit meint der Eigentümer der Bilder: Wenn du mein Bild im TIME-Magazin veröffentlichen willst, verlange ich, daß du mich vorher um Erlaubnis fragst und für die Nutzung meines Bildes bezahlst, denn du willst es kommerziell nutzen, obwohl ich nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt habe.<br />
Mit dieser Lizenz sagt der User, daß er zwar Teil einer Tauschgemeinschaft ist, er aber die, ganz gleich in welcher Weise, kommerzielle Ausbeutung seiner Arbeit, nicht gestattet.</p>
<p>Es gibt viele Situationen, in denen die Unterscheidung, ob eine Nutzung kommerzieller oder nicht-kommerzieller Natur ist, schwer fällt. Und das liegt nicht etwa nur an der unzureichenden Definition der Begrifflichkeiten, sondern auch an deren unterschiedlicher Benutzung durch die Communities. Dieselbe Lizenz kann für Musik anders verstanden werden als für Videos oder für Bilder oder im Zusammenhang mit Blogs. Deshalb ist es wichtig, Formulierungen zu finden, die auf der Verschiedenartigkeit der Communities aufbauen. Damit haben wir Richtlinien, die wir in Kürze auch veröffentlichen werden, die anhand von Beispielen für Klarheit sorgen werden.<br />
Wenn du also mein Bild verkaufst, ist das eindeutig eine kommerzielle Nutzung. Wenn du eines meiner Lieder nimmst und es ohne wirtschaftliche Interessen via File-Sharing verteilst, dann ist das nicht-kommerziell. Klare Beispiele für die beiden Pole und Richtlinien für die nicht ganz so eindeutigten Bereiche, die dazwischen liegen.<br />
Eine der am heftigsten diskutierten Fragen ist beispielsweise, ob jemand, der fremde Blogeinträge in sein eigenes Blog übernimmt, diese fremden Einträge in Werbebotschaften einbetten darf oder nicht. Einige User sind der Ansicht, daß der Poster das machen darf, denn sie glauben, daß die Zukunft des Internets stark von der Unterstützung durch Werbung abhängt, und wenn &#8220;nicht-kommerziell&#8221; bedeutet, das du jede kommerzielle Beteiligung ausschließen mußt, dann wirst du kein Teil des Internets mehr sein. Auf der anderen Seite gibt es User die davon überzeugt sind, daß jegliche Akzeptanz von Werbung unweigerlich zur Kommerzialisierung führen wird. Und wir versuchen nun Normen zu entwickeln, um diese beiden Arten der Communities eindeutig Unterscheidbar zu machen und anderen Usern die Entscheidung zu erleichtern, an welcher der beiden Gruppen sie partizipieren wollen.</p>
<p>Unsere Ziel und gleichzeitig der heikelste Punkt an der Sache ist dieser: Wir wollen nicht das die Kreativen ihre Einstellung zu ihrer Arbeit ändern. Sondern wir wollen ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie anderen Usern ihre Einstellung in zuverlässiger und verständlicher Weise mitteilen können. Wenn dieser Weg einmal existiert, dann können die User ihn hinterfragen. Wenn ein Akademiker seine Arbeit veröffentlicht und sagt: &#8220;Ihr könnt sie für nicht-kommerzielle Zecke nutzen.&#8221;, würde ich ihn fragen: &#8220;Wieso nur für nicht-kommerzielle Zwecke? Wieso nicht die größtmögliche Verbreitung erlauben?&#8221; Der Punkt ist, daß erst ein eindeutiger Rahmen mir die Möglichkeit einräumt, genau zu bestimmen, welchen Grad an Freiheit das Veröffentlichte haben soll. Die Diskussion darüber, wie weit eine  Freiheit reichen soll, ist eine Diskussion, die jede kreative, und nicht nur die Software-Community, führen muß.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/remix-lessig-reloaded/#comment-62950</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2006 04:19:40 +0000</pubDate>
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		<description>Die erste Übersetzung kam von MaloXP per Mail. Vielen Dank.

1. Larry, bitte erklären sie uns: Was ist Creative Commons?

Creative Commons ist eine Organisation ohne Gewinnabsicht, die 2002 mit dem Ziel gegründet wurde, freie und legale Mittel zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, ihre selbst kreierten Werke mit den Freiheiten zu versehen, welche sie sie zu tragen wünschen. Der Grund, warum wir dachten, dies sei nötig ist, dass das bestehende Copyright immer stärker in die Richtung interpretiert wurde, alle kreativen Werke hätten einen &quot;Alle Rechte vorbehalten&quot;-Stempel - was technisch gesehen bedeutet, dass man für die offensichtlichsten Dinge, die einem das Internet ermöglicht, erst einmal die rechtliche Lage klären muss: Das Kopieren, Verändern oder Verbreiten von kreativen Werken.
Wir glauben, dass viele, die ihre Werke ins Internet stellen, eine andere Norm haben, eine andere ethische Auffassung, unter der sie arbeiten. Sie wollen ihre Werke verfügbar machen und beitragen zu einer gemeinsamen Ökonomie des Schaffens und Teilens. Also schufen wir einen einfachen Weg, dies mitzuteilen - teilweise um diese Schaffenskraft überhaupt zu aktivieren, zu einem anderen Teil, um den Leuten einfach zu zeigen, dass die Welt nicht zweigeteilt ist in &quot;Alle Rechte vorbehalten&quot;-Extremisten und Menschen, die nicht an geistiges Eigentum glaubten. Tatsächlich gibt es nämlich eine ganze Bandbreite an Positionen dazu. Einige unterstützen das Teilen, während sie jene äußerst starren Regeln ablehnen, die im Kern jeder kreativen Arbeit viele Juristen beschäftigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Übersetzung kam von MaloXP per Mail. Vielen Dank.</p>
<p>1. Larry, bitte erklären sie uns: Was ist Creative Commons?</p>
<p>Creative Commons ist eine Organisation ohne Gewinnabsicht, die 2002 mit dem Ziel gegründet wurde, freie und legale Mittel zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, ihre selbst kreierten Werke mit den Freiheiten zu versehen, welche sie sie zu tragen wünschen. Der Grund, warum wir dachten, dies sei nötig ist, dass das bestehende Copyright immer stärker in die Richtung interpretiert wurde, alle kreativen Werke hätten einen &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;-Stempel &#8211; was technisch gesehen bedeutet, dass man für die offensichtlichsten Dinge, die einem das Internet ermöglicht, erst einmal die rechtliche Lage klären muss: Das Kopieren, Verändern oder Verbreiten von kreativen Werken.<br />
Wir glauben, dass viele, die ihre Werke ins Internet stellen, eine andere Norm haben, eine andere ethische Auffassung, unter der sie arbeiten. Sie wollen ihre Werke verfügbar machen und beitragen zu einer gemeinsamen Ökonomie des Schaffens und Teilens. Also schufen wir einen einfachen Weg, dies mitzuteilen &#8211; teilweise um diese Schaffenskraft überhaupt zu aktivieren, zu einem anderen Teil, um den Leuten einfach zu zeigen, dass die Welt nicht zweigeteilt ist in &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;-Extremisten und Menschen, die nicht an geistiges Eigentum glaubten. Tatsächlich gibt es nämlich eine ganze Bandbreite an Positionen dazu. Einige unterstützen das Teilen, während sie jene äußerst starren Regeln ablehnen, die im Kern jeder kreativen Arbeit viele Juristen beschäftigt.</p>
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