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	<title>Kommentare zu: Popkomm</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 07:14:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Karl Kirsch</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42831</link>
		<dc:creator>Karl Kirsch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 20:20:46 +0000</pubDate>
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		<description>Oh wirklich, ausser Gilberto Gil nichts gewesen? 

Komisch, tagszuvor war Feargal Sharkey da. Ex-Popstar und heuer Berater der britischen Regierung in Sachen "Creative Industries". Ebenfalls da, Hubertus Heil (SPD), Gitta Connemann (CDU) sowie der Berater f&#252;r "Creative Industries" des franz&#246;sischen Kulturministers und so weiter und sofort.

Der Tagespiegel berichtete am 23. September u. a. &#252;ber die Popkomm 2006 wie folgt: 'Das meist gebrauchte Wort bei dieser Popkomm war "Creative Industries" (C.I.). C.I. erfinden sich st&#228;ndig neu und schaffen dabei ganz viele Arbeitspl&#228;tze. Mit dem schwerf&#228;lligen Begriff "Kreativit&#228;tswirtschaft" l&#228;sst sich dieses Phantom nicht fassen.'

Wer mit dem Begriff noch nicht vertraut ist, dem sei eine Bildungsma&#223;nahme mit Hilfe von Google empfohlen. Eine entsprechende Suche nach diesem Schlagwort offenbart ultimativen Nachholbedarf, da dieser Begriff nicht nur bei unseren europ&#228;ischen Nachbarn sondern auch anderorts bereits  zur Modernisierung und Umgestaltung einer kombinierten Kultur-, Arbeits und Wirtschaftspolitik gereicht hat.  

Angesichts der deutschen Gem&#252;tlichkeit in der hiesigen Politik und Verwaltung ist allerdings kaum damit zu rechnen, dass die Fachkr&#228;fte beim BKM, im Arbeitsministerium oder den Wirtschaftsministerien auf Landes- bzw. Bundesebene, zeitnah aus ihrem an dem Bundesangestelltentarif (BAT) angelehnten Dornr&#246;schenschlaf erwachen und realiseren was in England, &#214;sterreich, den Benelux-L&#228;ndern oder Skandinavien in dieser Hinsicht bereits an F&#246;rderinstrumenten besteht.

Ein wesentlicher Aspekt in diesem Zusammenhang besteht erschwerenderweise in der ressort&#252;bergreifenden Zusammenarbeit der angef&#252;hrten Ministerien bzw. entsprechender Verwaltungseinrichtungen. 

Wer aber jemals Kontakt mit Referenten in den einschl&#228;gigen Abteilungen der genannten Verwaltungseinrichtungen zu tun hatte, wird ein Lied davon singen k&#246;nnen, dass jene Klientel &#228;u&#223;erst resistent gegen jede Art von Fortschritt ist. Es k&#246;nnte herauskommen, dass sie weder &#252;ber die Kompetenz noch die Erfahrung verf&#252;gen, geschweigen denn Willens sind, politische Ma&#223;nahmen á la Creative Industries umzusetzen, da sie dann unmittelbar an Ergebnissen gemessen werden k&#246;nnten.

Und wer jetzt noch die Google-Suchergebnisse zu Creative Industries ber&#252;cksichtigt, wird bemerken, dass die besserverdienenden Fachkr&#228;fte in diesen Einrichtungen, in den vergangenen Jahren in eklatanter Weise eine Entwicklung verschlafen haben, die den Vergleich zul&#228;&#223;t, ob es es sich bei ihren Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnissen um so eine Art Sofortrente handelt, die den diesbez&#252;glichen Dornr&#246;schenschlaf nachhaltig erkl&#228;ren w&#252;rde.

Da allerdings in der Politik auch kaum jemand was von Creative Industries mitbekommen hat, steht zuerwarten, dass Politik und Verwaltung konsenshaft zu dem Entschlu&#223; kommen k&#246;nnten, vielleicht mal eine Image-Kampagne zum Thema zu lancieren und huch... vieleicht sogar eine Webseite. 
Die kann man dann auch bei Google finden......!

Die den Partein nahestehende Werbeagenturen wie z. B. Scholz &#38; Friends sind bestimmt f&#252;r so einen Spass zu haben.

Naja, Creative Industries ist eine komplexe Angelegenheit. Wir sollten unsere heimischen Sleeper nicht wachk&#252;ssen, nur um nochmal eine Handvoll Anzeigen in entsprechenden Gazetten und Litfasss&#228;ulen pr&#228;sentiert zu bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh wirklich, ausser Gilberto Gil nichts gewesen? </p>
<p>Komisch, tagszuvor war Feargal Sharkey da. Ex-Popstar und heuer Berater der britischen Regierung in Sachen &#8220;Creative Industries&#8221;. Ebenfalls da, Hubertus Heil (SPD), Gitta Connemann (CDU) sowie der Berater f&#252;r &#8220;Creative Industries&#8221; des franz&#246;sischen Kulturministers und so weiter und sofort.</p>
<p>Der Tagespiegel berichtete am 23. September u. a. &#252;ber die Popkomm 2006 wie folgt: &#8216;Das meist gebrauchte Wort bei dieser Popkomm war &#8220;Creative Industries&#8221; (C.I.). C.I. erfinden sich st&#228;ndig neu und schaffen dabei ganz viele Arbeitspl&#228;tze. Mit dem schwerf&#228;lligen Begriff &#8220;Kreativit&#228;tswirtschaft&#8221; l&#228;sst sich dieses Phantom nicht fassen.&#8217;</p>
<p>Wer mit dem Begriff noch nicht vertraut ist, dem sei eine Bildungsma&#223;nahme mit Hilfe von Google empfohlen. Eine entsprechende Suche nach diesem Schlagwort offenbart ultimativen Nachholbedarf, da dieser Begriff nicht nur bei unseren europ&#228;ischen Nachbarn sondern auch anderorts bereits  zur Modernisierung und Umgestaltung einer kombinierten Kultur-, Arbeits und Wirtschaftspolitik gereicht hat.  </p>
<p>Angesichts der deutschen Gem&#252;tlichkeit in der hiesigen Politik und Verwaltung ist allerdings kaum damit zu rechnen, dass die Fachkr&#228;fte beim BKM, im Arbeitsministerium oder den Wirtschaftsministerien auf Landes- bzw. Bundesebene, zeitnah aus ihrem an dem Bundesangestelltentarif (BAT) angelehnten Dornr&#246;schenschlaf erwachen und realiseren was in England, &#214;sterreich, den Benelux-L&#228;ndern oder Skandinavien in dieser Hinsicht bereits an F&#246;rderinstrumenten besteht.</p>
<p>Ein wesentlicher Aspekt in diesem Zusammenhang besteht erschwerenderweise in der ressort&#252;bergreifenden Zusammenarbeit der angef&#252;hrten Ministerien bzw. entsprechender Verwaltungseinrichtungen. </p>
<p>Wer aber jemals Kontakt mit Referenten in den einschl&#228;gigen Abteilungen der genannten Verwaltungseinrichtungen zu tun hatte, wird ein Lied davon singen k&#246;nnen, dass jene Klientel &#228;u&#223;erst resistent gegen jede Art von Fortschritt ist. Es k&#246;nnte herauskommen, dass sie weder &#252;ber die Kompetenz noch die Erfahrung verf&#252;gen, geschweigen denn Willens sind, politische Ma&#223;nahmen á la Creative Industries umzusetzen, da sie dann unmittelbar an Ergebnissen gemessen werden k&#246;nnten.</p>
<p>Und wer jetzt noch die Google-Suchergebnisse zu Creative Industries ber&#252;cksichtigt, wird bemerken, dass die besserverdienenden Fachkr&#228;fte in diesen Einrichtungen, in den vergangenen Jahren in eklatanter Weise eine Entwicklung verschlafen haben, die den Vergleich zul&#228;&#223;t, ob es es sich bei ihren Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnissen um so eine Art Sofortrente handelt, die den diesbez&#252;glichen Dornr&#246;schenschlaf nachhaltig erkl&#228;ren w&#252;rde.</p>
<p>Da allerdings in der Politik auch kaum jemand was von Creative Industries mitbekommen hat, steht zuerwarten, dass Politik und Verwaltung konsenshaft zu dem Entschlu&#223; kommen k&#246;nnten, vielleicht mal eine Image-Kampagne zum Thema zu lancieren und huch&#8230; vieleicht sogar eine Webseite.<br />
Die kann man dann auch bei Google finden&#8230;&#8230;!</p>
<p>Die den Partein nahestehende Werbeagenturen wie z. B. Scholz &amp; Friends sind bestimmt f&#252;r so einen Spass zu haben.</p>
<p>Naja, Creative Industries ist eine komplexe Angelegenheit. Wir sollten unsere heimischen Sleeper nicht wachk&#252;ssen, nur um nochmal eine Handvoll Anzeigen in entsprechenden Gazetten und Litfasss&#228;ulen pr&#228;sentiert zu bekommen.</p>
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		<title>Von: RJ</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42415</link>
		<dc:creator>RJ</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 21:18:35 +0000</pubDate>
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		<description>Nur kurz zur Info: In dem auch hier k&#252;rzlich erw&#228;hnten, gerade auf deutsch erschienen Buch "Freie Kultur" schreibt Lawrence Lessig, dass sich Gilberto Gil Creative Commons angeschlossen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kurz zur Info: In dem auch hier k&#252;rzlich erw&#228;hnten, gerade auf deutsch erschienen Buch &#8220;Freie Kultur&#8221; schreibt Lawrence Lessig, dass sich Gilberto Gil Creative Commons angeschlossen hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: netzpolitik.org: &#187; Popkomm ohne Popkomm &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42401</link>
		<dc:creator>netzpolitik.org: &#187; Popkomm ohne Popkomm &#187; Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 19:37:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eigentlich h&#228;tte Markus garnicht einfach so als Journalist &#252;ber die popkomm berichten d&#252;rfen. Denn schlie&#223;lich ist in der popkomm-Welt ein Onlinemedium nicht als Presse definiert. So wie die Musikindustrie es verpasste passable Angebote f&#252;rs Netz zu schaffen - ehe sie mit der Verteufelung von Filesharingusern begann, so verpasst sie es jetzt zu ihrer gr&#246;&#223;ten Messe uns Netz-Journalisten als solche anzuerkennen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eigentlich h&#228;tte Markus garnicht einfach so als Journalist &#252;ber die popkomm berichten d&#252;rfen. Denn schlie&#223;lich ist in der popkomm-Welt ein Onlinemedium nicht als Presse definiert. So wie die Musikindustrie es verpasste passable Angebote f&#252;rs Netz zu schaffen - ehe sie mit der Verteufelung von Filesharingusern begann, so verpasst sie es jetzt zu ihrer gr&#246;&#223;ten Messe uns Netz-Journalisten als solche anzuerkennen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42360</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 15:22:21 +0000</pubDate>
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		<description>vielen dank. ich hatte schon angenommen, mit "keynote" w&#252;rde eine besonders wertvolle rede, eine grundsatzrede  bezeichnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vielen dank. ich hatte schon angenommen, mit &#8220;keynote&#8221; w&#252;rde eine besonders wertvolle rede, eine grundsatzrede  bezeichnet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42354</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 14:43:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wikipedia definiert eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keynote" rel="nofollow"&gt;Keynote&lt;/a&gt; so:

"Eine Keynote (auch „keynote speech“; engl. f&#252;r „Grundgedanke“) bezeichnet einen herausragend pr&#228;sentierten Vortrag eines prominenten Redners. H&#228;ufig handelt es sich dabei um die Er&#246;ffnungsrede eines Kongresses oder einer Messe."</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia definiert eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keynote" rel="nofollow">Keynote</a> so:</p>
<p>&#8220;Eine Keynote (auch „keynote speech“; engl. f&#252;r „Grundgedanke“) bezeichnet einen herausragend pr&#228;sentierten Vortrag eines prominenten Redners. H&#228;ufig handelt es sich dabei um die Er&#246;ffnungsrede eines Kongresses oder einer Messe.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/popkomm/#comment-42352</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 14:36:37 +0000</pubDate>
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		<description>auch auf die gefahr hin mich l&#228;cherlich zu machen, mu&#223; ich fragen, was eine "Keynote" ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auch auf die gefahr hin mich l&#228;cherlich zu machen, mu&#223; ich fragen, was eine &#8220;Keynote&#8221; ist.</p>
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