Open Source Strategien im Handelsblatt

„Nutzer sind den Unternehmen vielfach überlegen“

Dieser neue, durch das Internet geförderte Trend bei der Produktenwicklung kann Konsequenzen für Unternehmen aus vielen Branchen haben. „Gemeinschaften von Produktnutzern sind internen Entwicklern von Unternehmen vielfach überlegen“, sagt von Hippel. Mögliche Folge: Unternehmen werden als Entwickler entbehrlich, überlassen aus Effizienzgründen der Gemeinschaft die Entwicklung und konzentrieren sich auf die Herstellung und auf Dienstleistungen rund um das Produkt.


Revolution der Gemeinschaft

Im Fall der Softwareentwicklung lässt sich nicht mehr genau sagen, ob es der reine Spieltrieb von Entwicklern oder der Frust über die Preis- und Lizenzpolitik der Softwarekonzerne war, der in den achtziger Jahren zum Geburtshelfer der Open-Source-Bewegung wurde. Sicher ist dagegen, dass das Internet das kommunikative Werkzeug für die Idee einer freien Entwicklergemeinschaft lieferte, die das geistige Eigentum ihrer Arbeit wiederum der Gemeinschaft zur Nutzung überlässt – in der Regel kostenlos.

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2 Kommentare

  1. nixda
    Erstellt am 21. Februar 2006 um 16:40 | Permanent-Link
  2. Erstellt am 23. Februar 2006 um 19:35 | Permanent-Link

    der author hätte sich mal über den unterschied von “freier software” und “open source” informieren sollen.

    die wurzeln von freier software liegen in den 70ern und der auslöser war meines wissens ärger über einen closed-source-druckertreiber. stichwort: richard stallman.

    open source gibt es erst seit ende der 90er.

    ok, ist aber auch nicht ganz einfach.

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