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	<title>Kommentare zu: Netzpolitik-Podcast: Lawrence Lessig &#252;ber die Zusammenarbeit von CC mit Microsoft</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 22:07:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Thilo Pfennig</title>
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		<dc:creator>Thilo Pfennig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 12:04:23 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr spannende Diskussion. Meine pers&#246;nliche Meinung ist das das Gegenteil das Problem ist: Es gibt eigentlich eher zu wenig echt freie Inhalte. Denn wir m&#252;ssen es so sehen: Es ist eine Kette von Freiheiten. Es gibt Freiheiten auf inhaltlich-urheberrechtlicher Ebene - aber auch die des Zugangs zur Technologie (Patente, Sourcecode). Was Lessig hiere tut ist m.E. eine der Freiheiten h&#246;her zu gewichten. Wenn Freie Software nun auf OGG setzen w&#252;rde aber auf propriet&#228;re Musik/Filme (weils ja zu wenig gute Freie Musik g&#228;be) w&#228;re das genau so dumm. Ich denke das die Power aus der Kombination kommen w&#252;rde: Freie Werkzeuge, Freier Quelltext und damit Freie Inhalte. Ich sehe keinen Sinn darin Inhalte zu f&#246;rdern, die ich in einem Freien Linux nicht abrufen kann, weil ich kein MP3 abspielen kann. Eben die Installation freier Alternativen &#246;ffnet T&#252;ren in mehrere Richtungen. Ich denke diese Kompromissbereitschaft sorgt daf&#252;r das z.B. propriet&#228;re Tools teilweise mehr Support von Creative Commons erfahrend und die User deshalb nicht zu freien Tools greifen. Ich finde es daher auch so wichtig das Software wie OpenOffice.org oder Inkscape es vereinfachen in Freien Formaten unter Freien Lizenzen abzuspeichern. Ich denke das ist nicht dogmatisch sondern eine Frage der Synergien! Jemand der Photoshop benutzen MUSS ist unfrei und wenn es bessere,freie Alternativen gibt, so sollten wir helfen diese zu verbessern anstatt es ohm zu erm&#246;glichen mit Unfreier Software Werke mit mehr Freiheit zu schaffen. Entscheidend ist das der Zugriff auf diese Werke nicht frei ist - auf welcher Schicht ist dabei sekund&#228;r. Ich kann ein CC-BY-SA- PSD-Dokument nun einmal eigentlich nur mit Photoshop weiterbearbeiten (auch wenn GIMP es einigerma&#223;en importieren kann). D.h. die Lizenzen geben mir nur ein THEORETISCHES Recht, das ich aber nicht wahrnehmen kann. Insofern empfinde ich freie Werke in unfreien Formaten als einen versteckten Kopierschutz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr spannende Diskussion. Meine pers&#246;nliche Meinung ist das das Gegenteil das Problem ist: Es gibt eigentlich eher zu wenig echt freie Inhalte. Denn wir m&#252;ssen es so sehen: Es ist eine Kette von Freiheiten. Es gibt Freiheiten auf inhaltlich-urheberrechtlicher Ebene - aber auch die des Zugangs zur Technologie (Patente, Sourcecode). Was Lessig hiere tut ist m.E. eine der Freiheiten h&#246;her zu gewichten. Wenn Freie Software nun auf OGG setzen w&#252;rde aber auf propriet&#228;re Musik/Filme (weils ja zu wenig gute Freie Musik g&#228;be) w&#228;re das genau so dumm. Ich denke das die Power aus der Kombination kommen w&#252;rde: Freie Werkzeuge, Freier Quelltext und damit Freie Inhalte. Ich sehe keinen Sinn darin Inhalte zu f&#246;rdern, die ich in einem Freien Linux nicht abrufen kann, weil ich kein MP3 abspielen kann. Eben die Installation freier Alternativen &#246;ffnet T&#252;ren in mehrere Richtungen. Ich denke diese Kompromissbereitschaft sorgt daf&#252;r das z.B. propriet&#228;re Tools teilweise mehr Support von Creative Commons erfahrend und die User deshalb nicht zu freien Tools greifen. Ich finde es daher auch so wichtig das Software wie OpenOffice.org oder Inkscape es vereinfachen in Freien Formaten unter Freien Lizenzen abzuspeichern. Ich denke das ist nicht dogmatisch sondern eine Frage der Synergien! Jemand der Photoshop benutzen MUSS ist unfrei und wenn es bessere,freie Alternativen gibt, so sollten wir helfen diese zu verbessern anstatt es ohm zu erm&#246;glichen mit Unfreier Software Werke mit mehr Freiheit zu schaffen. Entscheidend ist das der Zugriff auf diese Werke nicht frei ist - auf welcher Schicht ist dabei sekund&#228;r. Ich kann ein CC-BY-SA- PSD-Dokument nun einmal eigentlich nur mit Photoshop weiterbearbeiten (auch wenn GIMP es einigerma&#223;en importieren kann). D.h. die Lizenzen geben mir nur ein THEORETISCHES Recht, das ich aber nicht wahrnehmen kann. Insofern empfinde ich freie Werke in unfreien Formaten als einen versteckten Kopierschutz.</p>
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