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	<title>Kommentare zu: Erdbeben im Linux-Markt?</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: EU gegen Microsoft - ein Pyrrhus Sieg &#171; IT Politik</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/erdbeben-im-linux-markt/#comment-119473</link>
		<dc:creator>EU gegen Microsoft - ein Pyrrhus Sieg &#171; IT Politik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2007 12:49:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] am Markt auch interessante Produkte und gÃ¼nstige Preise garantieren. In der Monopolwelt von Microsoft und Intel sind die Preise in der Vergangenheit teilweise dramatisch gefallen, wÃ¤hrend z.B. auf dem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] am Markt auch interessante Produkte und gÃ¼nstige Preise garantieren. In der Monopolwelt von Microsoft und Intel sind die Preise in der Vergangenheit teilweise dramatisch gefallen, wÃ¤hrend z.B. auf dem [...]</p>
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		<title>Von: IT Politik &#187; Blog Archive &#187; Auf dem Linux Weg?</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/erdbeben-im-linux-markt/#comment-57129</link>
		<dc:creator>IT Politik &#187; Blog Archive &#187; Auf dem Linux Weg?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 13:27:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Deutsche BehÃ¶rden sind typisch nicht gerade fÃ¼hrend bei der EinfÃ¼hrung und Nutzung der IT. Dies wird Ã¼blicherweise mit dem Mangel an Geld begrÃ¼ndet was nicht verwundert, wenn jede Gemeinde, jedes Land und jede BundesbehÃ¶rde eine unterschiedliche IT Infrastruktur und Anwendungslandschaft unterhÃ¤lt. Die EinfÃ¼hrung von LINUX als Betriebssystem macht eventuell bei Servern Sinn wird aber auch dort das eigentliche Problem der mangelnden Kooperation und Koordination der BehÃ¶rden nicht lÃ¶sen. Versucht man jedoch, auch Clients auf LINUX zu betreiben, gerÃ¤t man von der &#8220;groÃŸen&#8221; AbhÃ¤ngigkeit von Microsoft in die vielen &#8220;kleinen&#8221; AbhÃ¤ngigkeiten kleiner lokaler Service Firmen. Politisch ist das eventuell sogar gewollt. Es werden ja damit viele (unnÃ¶tige) ArbeitsplÃ¤tzeÂ in den Regionen geschaffen! Man sollte aber zunÃ¤cht einmal darauf achten die Verwaltung mÃ¶glichst effizient zu machen - der Ansatz viele (unnÃ¶tige) Leute in der Verwaltung zu beschÃ¤ftigen (siehe Berlin!)Â ist wohl nicht nachhaltig. Einen kleinen Eindruck, welche Probleme nur beim Anschluss eines Plug&amp;Play GerÃ¤tes an einen LINUX PC auftreten, kann man in diesem Beitrag erhalten.Â Â Man sollte sich bei den deutschen BehÃ¶rden recht schnell erkennen, dass man auch bei LINUX von US Firmen (Novell .. ) abhÃ¤ngig ist und die Ersparnisse bei Lizenzkosten sehr schnell durch erhÃ¶hten Wartungsaufwand aufgefressen werden. Eine gute Strategie wÃ¤re sicher, sich die IT Landschaft in der deutschen Industrie anzusehen und den dort erfolgreich etablierten &#8220;Best Practices&#8221; zu folgen. Damit kann man sicherstellen, dass man mit einer speziellen LÃ¶sung nach einigen Jahren von den Herstellern im Regen stehen gelassen wird. Es ist auch vÃ¶llig offen, ob die Individualisten in der LINUX Entwicklung weiter so begeistert ohne Entgelt mtmachen wenn sie erkennen, dass sie letzendlich umsonst fÃ¼r Novell &amp; Co. arbeiten. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Deutsche BehÃ¶rden sind typisch nicht gerade fÃ¼hrend bei der EinfÃ¼hrung und Nutzung der IT. Dies wird Ã¼blicherweise mit dem Mangel an Geld begrÃ¼ndet was nicht verwundert, wenn jede Gemeinde, jedes Land und jede BundesbehÃ¶rde eine unterschiedliche IT Infrastruktur und Anwendungslandschaft unterhÃ¤lt. Die EinfÃ¼hrung von LINUX als Betriebssystem macht eventuell bei Servern Sinn wird aber auch dort das eigentliche Problem der mangelnden Kooperation und Koordination der BehÃ¶rden nicht lÃ¶sen. Versucht man jedoch, auch Clients auf LINUX zu betreiben, gerÃ¤t man von der &#8220;groÃŸen&#8221; AbhÃ¤ngigkeit von Microsoft in die vielen &#8220;kleinen&#8221; AbhÃ¤ngigkeiten kleiner lokaler Service Firmen. Politisch ist das eventuell sogar gewollt. Es werden ja damit viele (unnÃ¶tige) ArbeitsplÃ¤tzeÂ in den Regionen geschaffen! Man sollte aber zunÃ¤cht einmal darauf achten die Verwaltung mÃ¶glichst effizient zu machen &#8211; der Ansatz viele (unnÃ¶tige) Leute in der Verwaltung zu beschÃ¤ftigen (siehe Berlin!)Â ist wohl nicht nachhaltig. Einen kleinen Eindruck, welche Probleme nur beim Anschluss eines Plug&#38;Play GerÃ¤tes an einen LINUX PC auftreten, kann man in diesem Beitrag erhalten.Â Â Man sollte sich bei den deutschen BehÃ¶rden recht schnell erkennen, dass man auch bei LINUX von US Firmen (Novell .. ) abhÃ¤ngig ist und die Ersparnisse bei Lizenzkosten sehr schnell durch erhÃ¶hten Wartungsaufwand aufgefressen werden. Eine gute Strategie wÃ¤re sicher, sich die IT Landschaft in der deutschen Industrie anzusehen und den dort erfolgreich etablierten &#8220;Best Practices&#8221; zu folgen. Damit kann man sicherstellen, dass man mit einer speziellen LÃ¶sung nach einigen Jahren von den Herstellern im Regen stehen gelassen wird. Es ist auch vÃ¶llig offen, ob die Individualisten in der LINUX Entwicklung weiter so begeistert ohne Entgelt mtmachen wenn sie erkennen, dass sie letzendlich umsonst fÃ¼r Novell &#38; Co. arbeiten. [...]</p>
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		<title>Von: Horst Henn</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/erdbeben-im-linux-markt/#comment-57120</link>
		<dc:creator>Horst Henn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 12:44:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ein kurzer Blick auf die Windows Logo Program Requirements &lt;a&gt; zeigt bereits deutlich welche Komplexität hinter der Definition und dem Test von kompatibler Hardware steckt. Dazu gehört nicht nur die Definition der Architektur neuer Devices z.B. Media und deren Schnittstellen sondern auch die Garantie, dass ältere PCs auch mit neuer Software problemlos laufen. 

Nur ein Beispiel. Ich habe selbst vor etwa 8 Jahren bei IBM die sogenannte PC/SC Architektur zum Anschluss von Smartcards an PCs zusammen mit Microsoft, Siemens und anderen Firmen standardisiert. Das war ziemlich kompliziert, da man die Logik (das findest du heute als Crypto Service Provider in Windows, den Smartcard Leser (mit Plug&amp; Play) als auch die Funktion der Smartcard definieren musste. Anschließend haben verschiedene Firmen spezielle Smartcards und Programme zum Testen des gesamten Stacks entwickelt. Diese Architektur wurde dann von Microsoft über die ganze Zeit stabil gehalten. Die IBM Digitale Signatur Anwendung, die Billy Gates vor 8 Jahren zum ersten Mal sah, läuft unverändert heute auch mit Internet Explorer 7.0 und allen anderen Anwendungen, die eine digitale Signatur zur Authentisierung oder zum Unterschreiben oder Verschlüsseln von Dokumenten verwenden. Voraussetzung ist allerdings, dass Anwendungen diese PC/SC Architektur auch benutzen. Was passiert, wenn man diese Architektur nicht verwendet, sieht man am Chaos bei deutschen Projekten wie Bankenkarte für Homebanking, Deutsche Signatur oder Gesundheitskarte. (An diesem deutschen Unwesen wird die Welt nicht genesen!)

Für fast alle Bereiche der I/O Hardware kann man ähnliche Entwicklungen verfolgen. Apple hat dies erkannt und ist von seiner exzellenten proprietären Hardware Architektur komplett auf INTEL und die Microsoft Hardware Landschaft umgestiegen. In der LINUX Welt gibt es nicht einmal Ansätze für eine Organisation, die eine solche Hardware Standardisierung durchführt. Die Hersteller von Hardware wären auch nicht daran interessiert für einen relativ kleinen Anteil des Marktes aufwändige Alternativen zu entwicklen. Es ist nur fair wenn sich Microsoft den Aufwand vergüten lässt.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick auf die Windows Logo Program Requirements <a> zeigt bereits deutlich welche Komplexität hinter der Definition und dem Test von kompatibler Hardware steckt. Dazu gehört nicht nur die Definition der Architektur neuer Devices z.B. Media und deren Schnittstellen sondern auch die Garantie, dass ältere PCs auch mit neuer Software problemlos laufen. </p>
<p>Nur ein Beispiel. Ich habe selbst vor etwa 8 Jahren bei IBM die sogenannte PC/SC Architektur zum Anschluss von Smartcards an PCs zusammen mit Microsoft, Siemens und anderen Firmen standardisiert. Das war ziemlich kompliziert, da man die Logik (das findest du heute als Crypto Service Provider in Windows, den Smartcard Leser (mit Plug&amp; Play) als auch die Funktion der Smartcard definieren musste. Anschließend haben verschiedene Firmen spezielle Smartcards und Programme zum Testen des gesamten Stacks entwickelt. Diese Architektur wurde dann von Microsoft über die ganze Zeit stabil gehalten. Die IBM Digitale Signatur Anwendung, die Billy Gates vor 8 Jahren zum ersten Mal sah, läuft unverändert heute auch mit Internet Explorer 7.0 und allen anderen Anwendungen, die eine digitale Signatur zur Authentisierung oder zum Unterschreiben oder Verschlüsseln von Dokumenten verwenden. Voraussetzung ist allerdings, dass Anwendungen diese PC/SC Architektur auch benutzen. Was passiert, wenn man diese Architektur nicht verwendet, sieht man am Chaos bei deutschen Projekten wie Bankenkarte für Homebanking, Deutsche Signatur oder Gesundheitskarte. (An diesem deutschen Unwesen wird die Welt nicht genesen!)</p>
<p>Für fast alle Bereiche der I/O Hardware kann man ähnliche Entwicklungen verfolgen. Apple hat dies erkannt und ist von seiner exzellenten proprietären Hardware Architektur komplett auf INTEL und die Microsoft Hardware Landschaft umgestiegen. In der LINUX Welt gibt es nicht einmal Ansätze für eine Organisation, die eine solche Hardware Standardisierung durchführt. Die Hersteller von Hardware wären auch nicht daran interessiert für einen relativ kleinen Anteil des Marktes aufwändige Alternativen zu entwicklen. Es ist nur fair wenn sich Microsoft den Aufwand vergüten lässt.</a></p>
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		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/erdbeben-im-linux-markt/#comment-52119</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 21:17:38 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist eine sehr interessante These, die ich bisher noch nie so gehört habe. Kannst Du diese mal etwas mehr konkretisieren und vielleicht noch ein paar Links zur Untermalung der Argumentation beifügen? Das würde mich mal sehr interessieren, denn so habe ich das noch nie gesehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine sehr interessante These, die ich bisher noch nie so gehört habe. Kannst Du diese mal etwas mehr konkretisieren und vielleicht noch ein paar Links zur Untermalung der Argumentation beifügen? Das würde mich mal sehr interessieren, denn so habe ich das noch nie gesehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Horst Henn</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2006/erdbeben-im-linux-markt/#comment-52113</link>
		<dc:creator>Horst Henn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 21:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Beim üblichen &quot;Microsoft Bashing&quot; wird übersehen, dass die wesentliche Leistung von Microsoft für die IT Welt nicht in der Produktion von Betriebssystemen oder Anwendungprogrammen liegt, sondern in der Standardisierung der PC Hardware und Software. Es ist kein Zufall, dass man heute ein Gerät oder PC Zubehör kaufen und ohne Probleme an den eigenen PC anschließen kann. Microsoft hat hierfür ein geniales System zur Verwaltung und Qualitätssicherung von PC Komponenten aufgebaut. Nur allzu gerne greift die LINUX Gemeinde auf diese Infrastruktur von Hardware und Treibern zurück. Es gibt nicht einmal Ansätze eine eigenständige Linux Hardware Architektur und zertifizierte Infrastruktur aufzubauen. Auch Apple hat inzwischen die Eigenentwicklung von Hardware naher Software aufgegeben. 
Die LINUX Gemeinde wird also wohl auf lange Zeit von Microsoft abhängig sein. Ob mehr oder weniger spielt da wohl keine so große Rolle mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim üblichen &#8220;Microsoft Bashing&#8221; wird übersehen, dass die wesentliche Leistung von Microsoft für die IT Welt nicht in der Produktion von Betriebssystemen oder Anwendungprogrammen liegt, sondern in der Standardisierung der PC Hardware und Software. Es ist kein Zufall, dass man heute ein Gerät oder PC Zubehör kaufen und ohne Probleme an den eigenen PC anschließen kann. Microsoft hat hierfür ein geniales System zur Verwaltung und Qualitätssicherung von PC Komponenten aufgebaut. Nur allzu gerne greift die LINUX Gemeinde auf diese Infrastruktur von Hardware und Treibern zurück. Es gibt nicht einmal Ansätze eine eigenständige Linux Hardware Architektur und zertifizierte Infrastruktur aufzubauen. Auch Apple hat inzwischen die Eigenentwicklung von Hardware naher Software aufgegeben.<br />
Die LINUX Gemeinde wird also wohl auf lange Zeit von Microsoft abhängig sein. Ob mehr oder weniger spielt da wohl keine so große Rolle mehr.</p>
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