EPD über das Radio von Morgen

Der Evangelische Pressedient (EPD) sucht das Radio von Morgen: Intermedial und crossaktiv – Wie der Hörfunk von morgen aussehen könnte.

Denn die Nachfolgetechnologie DMB (Digital Multimedia Broadcasting) soll die vorhandene DAB-Infrastruktur, in die viel Geld investiert wurde, nutzen. Auch DVB-H (Digital Video Broadcast Handheld), das auf DVB-T aufsattelt und vornehmlich mit “Handy-TV” in Verbindung gebracht wird, erweist sich als hörfunktauglich und vermag, ebenso wie DMB, neben Audio- auch Videosignale zu verarbeiten. Gleichfalls auf dem Handy, bislang allerdings nur auf wenigen Geräten der Marke Nokia, ist das so genannte UMTS-Radio zu empfangen, das sich breitbandigen Mobilfunk zunutze macht.

Überdies steht mit DRM (Digital Radio Mondiale) ein weltweiter Digitalrundfunk für die Lang-, Mittel- und Kurzwelle bereit, was aber selbst in Fachmärkten mit dem Digital Rights Management verwechselt wird. Und zu guter Letzt versucht man augenblicklich mit DXB (Digital Extended Broadcasting) in einem Modellversuch der Fraunhofer Gesellschaft, DMB und DVB-T zu versöhnen. Niemand blickt noch durch. Alle bedauern es. Doch keiner vermag dem seltsamen Treiben Einhalt zu gebieten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Digitalkultur, Informationstechnologie und getagged . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ein Kommentar

  1. Erstellt am 18. Dezember 2006 um 20:43 | Permanent-Link

    Jojo..immer hübsch kompliziert, wenn es auch einfach geht.

    Der bloggende Pfarrer Hans Spiegl macht eigentlich alles richtig.

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