Ogg Vorbis im Deutschlandfunk: Das renommierte werbefreie Deutschlandradio Kultur und der Deutschlandfunk bieten bereits seit einiger Zeit ihre Radiosendungen als gestreamte Dateien für ihre Hörer im Internet an. Bisher waren die Sendungen in den Formaten mp3, Windows Media, in Flash oder als Real-Media-Stream erhältlich. Ab sofort wird das letztgenannte durch das Freie Ogg-Vorbis-Format ersetzt: Ogg Vorbis ist Audio-Codec und Freies Abspielformat für Musikdateien in einem. Die Radio-Streams werden in in dieser Freien Alternative in zwei Datenraten für unterschiedlich leistungsfähige Internet-Verbindungen angeboten: Einmal mit einer Bitrate von 56 kBit/s und einer Samplefrequenz von 32 kHz. Für DSL-Zugänge wird außerdem eine Bitrate von 90 kBit/s mit einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz bereit gestellt. Wie das Deutschlandradio angibt, sollen die Sendungen in diesem Format von der Klangqualität höher sein als die im weit verbreiteten mp3-Format. Ogg Vorbis kann selbstverständlich auf allen Betriebssystemen abgespielt werden.
Deutschlandradio setzt auf Freies Audio-Format
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Deutschland, Digitalkultur, Freie Software, Offene Standards und getagged Deutschland, Digitalkultur, Freie Software, Offene Standards. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentare sind geschlossen, aber Sie können ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.








Ein Trackback
[...] Als erster mit öffentlichen Geldern finanzierte Sender setzt der Deutschlandradio auf das Freie Audio-Format OGG Vorbis. Google-News kann jetzt auch RSS und erleichtert damit der Netzpolitik-Redaktion das Monitoring von interessanten Artikeln. [...]