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Der Internetexperte Ingo Wolf aus NRW

von markus um 9:48 am 20.10.2006|

Der NRW-Innenminister Ingo Wolf von der FDP möchte sich mit einer Pressemitteilung als Internet-Experte profilieren:

“Wer die Überprüfung von Daten auf Rechnern potenzieller Terroristen für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden”, betonte Wolf. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. “Der Standort des Computers ist dabei völlig unerheblich. Es findet zudem keinerlei Überwachung der Vorgänge in der Wohnung selbst statt”, erläuterte der Innenminister.

Kann dem mal jemand das digitale Zeitalter erklären?

[via]

Kommentare

15 Kommentare zu “Der Internetexperte Ingo Wolf aus NRW”

  1. Supertyp
    Okt 20th, 2006 @ 16:07

    LOL… Na FDP eben, nech!

    Das sind mir die Liebsten… Keine Ahnung von nichts, aber einen auf dicke Hose machen.

  2. Ivo
    Okt 20th, 2006 @ 17:22

    Hihi! Was hat der denn geraucht? Das will ich auch haben!!!

    Ich überlege mir gerade, was die ganzen Firmen dazu sagen, die online sind oder ihre Mitarbeiter über das Internet koordinieren. Haben die dann auch kein Recht auf Privatsphäre respektive Datenschutz? … Kurz gesagt: Er fordert: Freie Fahrt ohne Hindernisse für (Wirtschafts-)Spionage …

  3. brodo
    Okt 21st, 2006 @ 1:29

    ok, ich übernehm das mal mit dem erklären. das internet besteht aus einer reihe von röhren. es ist kein lkw!

  4. Gunnar
    Okt 21st, 2006 @ 16:51

    Und im persönlichen Fragebogen auf seiner offizielen Seite steht:

    “Ihr politisches Credo?
    Freiheit und Eigenverantwortung statt staatlicher Zwangsbeglückung”

    http://www.dr-ingo-wolf.de/8.html

    Hahahahahaa ;o)

  5. NEXTNEXUS » Blog Archive » Politiker als Internetexperten
    Okt 22nd, 2006 @ 13:53

    [...] Ich glaub ich ziehe mich wieder in meine häusliche Sphäre zurück. [via netzpolitik.org] [...]

  6. netzpolitik.org: » Schäuble Paket 1 » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.
    Okt 25th, 2006 @ 17:10

    [...] Neben der Überwachung von VoIP dürften die Online-Durchsuchungen interessant werden. Vor allem, wenn sich bei Innenpolitikern die “Expertise” von FDP-NRW Innenminister Ingo Wolf durchsetzt, dass jeder ans Netz angeschlossene PC nicht einer Privatsphäre zuzuordnen sei - und damit durch keine besonderen Bürgerrechten geschützt sei. von markus um 17:09 | abgelegt in General, Datenschutz, Informationstechnologie, Menschenrechte, Digital Rights, Deutschland Trackback URL | Comment RSS Feed Tag at del.icio.us | Incoming links [...]

  7. Wir fürchten uns noch zu Tode*, medienrauschen
    Okt 26th, 2006 @ 17:07

    [...] Moment, ich verlasse zielgerichtet die “geschützte häusliche Sphäre”, wenn ich eMail abrufe? So habe ich das noch gar nicht gesehen. [...]

  8. YAMB.BETA² » Wir fürchten uns noch zu Tode*
    Okt 26th, 2006 @ 18:28

    [...] Moment, ich verlasse zielgerichtet die „geschützte häusliche Sphäre“, wenn ich eMail abrufe? So habe ich das noch gar nicht gesehen. [...]

  9. Wahnwitzig | .get privacy
    Nov 10th, 2006 @ 3:45

    [...] Wer die Überprüfung von Daten […] für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. [...]

  10. mein Notizblog » Staatlicher Hausfriedensbruch ???
    Nov 10th, 2006 @ 18:12

    [...] [via netzpolitik.org] [...]

  11. netzpolitik.org: » NRW: Verfassungschutz darf jetzt legal in Computer eindringen » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.
    Dez 20th, 2006 @ 14:46

    [...] Jetzt darf dort der Verfassungsschutz auch legal in private Computer einbrechen, weil FDP-Innenminister Ingo Wolf ein ganz komisches Verständnis von Privatsphäre im digitalen Zeitalter hat und dies im Vorfeld der Entscheidung oftmals verbal unter Beweis gestellt hat: “Wer die Überprüfung von Daten auf Rechnern potenzieller Terroristen für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden”, betonte Wolf. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. “Der Standort des Computers ist dabei völlig unerheblich. Es findet zudem keinerlei Überwachung der Vorgänge in der Wohnung selbst statt”, erläuterte der Innenminister. [...]

  12. crash Weblog » NRW: Verfassungsschutz darf jetzt legal in Computer eindringen
    Dez 20th, 2006 @ 14:57

    [...] Der Verfassungsschutz darf nun in NWR legal in Privat Computer eindringen. Wie man es gewohnt ist, biegen sich Politiker alles so zurecht das es passt: “Wer die Überprüfung von Daten auf Rechnern potenzieller Terroristen für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden”, betonte Wolf. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. “Der Standort des Computers ist dabei völlig unerheblich. Es findet zudem keinerlei Überwachung der Vorgänge in der Wohnung selbst statt”, erläuterte der Innenminister. (FDP-Innenminister Ingo Wolf) [...]

  13. netzpolitik.org: » Jahresrückblick 2006 » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.
    Dez 26th, 2006 @ 2:21

    [...] Der NRW-Innenminister Ingo Wolf von der FDP möchte sich mit der “Pressemitteilung des Jahres” als Internet-Experte profilieren: “Wer die Überprüfung von Daten auf Rechnern potenzieller Terroristen für einen Einbruch in den grundgesetzlich geschützten Wohnraum hält, hat das Wesen des Internets nicht verstanden”, betonte Wolf. Der Nutzer befinde sich weltweit online und verlasse damit bewusst und zielgerichtet die geschützte häusliche Sphäre. “Der Standort des Computers ist dabei völlig unerheblich. Es findet zudem keinerlei Überwachung der Vorgänge in der Wohnung selbst statt”, erläuterte der Innenminister. [...]

  14. agitpop - in diesem sinn » Blog Archive » Kupferner Hottentotten-Goldmull in Silber 2006
    Dez 28th, 2006 @ 17:06

    [...] Darum sind wir dankbar für das, was unsere besorgten Staatsschützer uns an demokratierettenden Maßnahmen beschert haben oder bescheren wollen: Die Vorratsdatenspeicherung, mehr Schutz vor bösen Websites aus dem Ausland, Mautdaten für die Strafverfolgung, das Verbot böser Spiele, BND-Überwachung von Journalisten im Inland, mehr Bundeswehr im Inneren, mehr Kameras in den Innenstädten, die elektronischen Wahlcomputer, die Antiterrordatei, das neue Telemediengesetz und natürlich das totale Highlight des Jahres: Deutsche Rechner ohne ordentlichen Anfangsverdacht ausspionieren. [...]

  15. Ingo Wolf, NRW und die FDP | Blog Fürst
    Nov 1st, 2008 @ 12:11

    [...] bei Podiumsdiskussionen - beim Thema Bürgerrechte kriegt man überall vom politischen Gegner den “Erfinder” der Online-Durchsuchung, den Parteifreund Ingo Wolf, vorgehalten. Das bedauerliche ist nur, dass dieser FDP-Innenminister [...]

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