Bankaccounts in Nigeria recyclen

Neue Methode der Nigeria-Connection? Die BBC hat herausgefunden, dass es in Nigeria einen Schwarzmarkt für Bankaccount-Informationen gibt und dort davon tausende von britischen Bürgern für meistens weniger als 20 Pfund verkauft werden: UK bank details sold in Nigeria. Die Daten stammen meist von recycelten PCs, die von GRossbritanien nach Afrika zum Wiederverwerten verschickt werden. Dabei wird aber oftmals vergessen, die Festplatte richtig zu formatieren. Einfach nur Bankdaten löschen oder einfaches formatieren schützt vor einer Wiederherstellung der Daten nicht. Am besten gibt man keine Festplatte zum recyclen weg, wenn man nicht weiss, wie man die eigenen Daten verlässlich und nachhaltig löschen kann.

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3 Kommentare

  1. Erstellt am 16. August 2006 um 13:27 | Permanent-Link

    Darik’s Boot and Nuke http://dban.sourceforge.net/ kann man dafür zum Beispiel verwenden. Schwer ist das nicht.

  2. kobalt
    Erstellt am 16. August 2006 um 14:25 | Permanent-Link

    ziemlich schlau von den leuten in nigeria. respekt!

  3. Rom
    Erstellt am 18. August 2006 um 09:05 | Permanent-Link

    Wenn man eine Festplatte recycelt, dann nimmt man zuvor am besten einen 10Kilo Hammer und bestätigt sich selber den Defekt der Platte ein 2tes mal.

3 Trackbacks

  1. [...] Klasse, was ich eben bei netzpolitik.org gelesen habe – die Leute dort in Afrika haben kreative Ideen: [...]

  2. Von 5V3N.5P4C3 » Dummheit gehört bestraft am 17. August 2006 um 11:52

    [...] Auf der Contentschmiede gibts eine kleine Weiterleitung auf einen Artikkel von netzpolitik.org. Dabei geht es um das “recyclen” von Daten auf alten Festplatten. Unter anderem sensible Bankdaten. Na ja, eigentlich sollte jedem Computer-User klar sein, dass nach einen Formatierne die Daten immer noch auf der Platte sind und dass ein Computer der im Müll landet nicht zwangsläufig in die Presse wandert. [...]

  3. [...] Was dabei rauskommen kann, hat netzpolitik.org “Bankaccounts in Nigeria recyclen” nach einem Bericht der BBC dargestellt. So werden anscheinend Daten aus ausrangierten Festplatten wiederhergestellt und verkauft. Die erwähnte “Nigeria-Connection” ist übrigens auch aus anderen Zusammenhängen bekannt. [...]

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