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	<title>Kommentare zu: WSIS Review – Hacking a Dictatorship</title>
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	<description>Politik in der digitalen Gesellschaft.</description>
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		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2005/wsis-review-hacking-a-dictatorship/#comment-20546</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2005 18:04:48 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn es mehr nicht ist. ich sehe das verbotene fotografieren nicht als verletzung meiner menschenrechte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es mehr nicht ist. ich sehe das verbotene fotografieren nicht als verletzung meiner menschenrechte.</p>
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		<title>Von: Eberhard Blocher</title>
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		<dc:creator>Eberhard Blocher</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2005 17:56:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ach Markus, bleib doch einfach bei Deinen Eindrücken von Tunesien und sei froh, daß Du dort nicht immer leben mußt (ich bin es übrigens auch).

Auf Deine Frage: &quot;Ich musste verwundert feststellen, dass das Fotografieren von Polizeieinrichtungen oder Straßensperren in Tunesien anscheinend strengstens verboten ist.&quot;  - Wer sich über so etwas wundert, hat sich offensichtlich nicht sehr gut auf eine Reise vorbereitet. Wahrscheinlich hast Du Dich hier persönlich in Deinen Menschenrechten verletzt gefühlt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Markus, bleib doch einfach bei Deinen Eindrücken von Tunesien und sei froh, daß Du dort nicht immer leben mußt (ich bin es übrigens auch).</p>
<p>Auf Deine Frage: &#8220;Ich musste verwundert feststellen, dass das Fotografieren von Polizeieinrichtungen oder Straßensperren in Tunesien anscheinend strengstens verboten ist.&#8221;  &#8211; Wer sich über so etwas wundert, hat sich offensichtlich nicht sehr gut auf eine Reise vorbereitet. Wahrscheinlich hast Du Dich hier persönlich in Deinen Menschenrechten verletzt gefühlt ;-)</p>
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		<title>Von: markus</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2005/wsis-review-hacking-a-dictatorship/#comment-20538</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2005 16:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>Klar, ich hab mich auch echt über die vielen freundlich lächelnden portraits des auf lebenszeit &quot;gewählten&quot; präsidenten gefreut. das brachte etliche sympathie-punkte für tunesien. die nett lächelnden und sicher immer zuvorkommenden geheimdienstmenschen im hotel haben mir auch immer prima das gefühl vermittelt, wie ein staatsgast behandelt zu werden. die anderen sicherheitskräfte sicherlich auch.

aber eine frage bleibt noch: was war denn deiner meinung nach eine ungerechtfertigte kritik an den menschenrechtsverletzungen in tunesien?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, ich hab mich auch echt über die vielen freundlich lächelnden portraits des auf lebenszeit &#8220;gewählten&#8221; präsidenten gefreut. das brachte etliche sympathie-punkte für tunesien. die nett lächelnden und sicher immer zuvorkommenden geheimdienstmenschen im hotel haben mir auch immer prima das gefühl vermittelt, wie ein staatsgast behandelt zu werden. die anderen sicherheitskräfte sicherlich auch.</p>
<p>aber eine frage bleibt noch: was war denn deiner meinung nach eine ungerechtfertigte kritik an den menschenrechtsverletzungen in tunesien?</p>
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		<title>Von: Eberhard Blocher</title>
		<link>http://netzpolitik.org/2005/wsis-review-hacking-a-dictatorship/#comment-20535</link>
		<dc:creator>Eberhard Blocher</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2005 16:07:37 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Markus,

&quot;Gleichsam hat das Ziel geklappt, dass die tunesische Regierung den WSIS nicht dazu nutzen konnte, ihre Scheindemokratie im besten Licht erscheinen zu lassen.&quot;.

Nun will ich mich zwar ausdrücklich für den Bericht bedanken, aber trotzdem anmerken, dass die tunesische Regierung sich schon sehr bemüht hat. Ich war schon erfreut über den herzlichen Empfang in der einen Woche in Tunesien, und auch wenn es für Euch vielleicht banal erscheint, in WSIS-Farben bemalte Flugzeuge, Flughafengebäude, Busse und sogar ganze Eisenbahnwaggons haben auf mich schon Eindruck gemacht. Ausserdem kostenloser Transport in Bussen, Strassenbahnen in Tunis und sogar in der 1. Klasse in der Eisenbahn (SNCFT), nette Tunesier, und allgemein hatte man das Gefühl, dass jeder einzelne der 20.000 Besucher wie ein Staatsgast behandelt wurde. Auch beim Gespräch mit &quot;normalen Tunesiern&quot; außerhalb des WSIS gewann ich den Eindruck, daß diese alle sehr (gast)freundlich, gebildet und selbstbewußt sind.

Ok, die Schweiz ist sicher eine gefestigtere Demokratie, aber WSIS 2003 in Genf war eben noch ein Kongress in dieser Stadt am Lac Léman und für die Genfer nicht wirklich wichtig. Das war in Tunis schon eine andere Art Emotion und Engagement. Selbst die tunesischen Studenten, die die Internet-Plätze im ICT4D Bereich betreuten, waren wirklich begeistert und zuvorkommend. Ich habe die Woche in Tunesien sehr genossen.

Nochmal: ich will damit der teilweise gerechtfertigten Kritik am Umgang mit Menschenrechten nicht widersprechen. Aber im Bericht von Markus kam doch das Positive an Tunis ein klein wenig zu kurz.

Eberhard
Köln</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus,</p>
<p>&#8220;Gleichsam hat das Ziel geklappt, dass die tunesische Regierung den WSIS nicht dazu nutzen konnte, ihre Scheindemokratie im besten Licht erscheinen zu lassen.&#8221;.</p>
<p>Nun will ich mich zwar ausdrücklich für den Bericht bedanken, aber trotzdem anmerken, dass die tunesische Regierung sich schon sehr bemüht hat. Ich war schon erfreut über den herzlichen Empfang in der einen Woche in Tunesien, und auch wenn es für Euch vielleicht banal erscheint, in WSIS-Farben bemalte Flugzeuge, Flughafengebäude, Busse und sogar ganze Eisenbahnwaggons haben auf mich schon Eindruck gemacht. Ausserdem kostenloser Transport in Bussen, Strassenbahnen in Tunis und sogar in der 1. Klasse in der Eisenbahn (SNCFT), nette Tunesier, und allgemein hatte man das Gefühl, dass jeder einzelne der 20.000 Besucher wie ein Staatsgast behandelt wurde. Auch beim Gespräch mit &#8220;normalen Tunesiern&#8221; außerhalb des WSIS gewann ich den Eindruck, daß diese alle sehr (gast)freundlich, gebildet und selbstbewußt sind.</p>
<p>Ok, die Schweiz ist sicher eine gefestigtere Demokratie, aber WSIS 2003 in Genf war eben noch ein Kongress in dieser Stadt am Lac Léman und für die Genfer nicht wirklich wichtig. Das war in Tunis schon eine andere Art Emotion und Engagement. Selbst die tunesischen Studenten, die die Internet-Plätze im ICT4D Bereich betreuten, waren wirklich begeistert und zuvorkommend. Ich habe die Woche in Tunesien sehr genossen.</p>
<p>Nochmal: ich will damit der teilweise gerechtfertigten Kritik am Umgang mit Menschenrechten nicht widersprechen. Aber im Bericht von Markus kam doch das Positive an Tunis ein klein wenig zu kurz.</p>
<p>Eberhard<br />
Köln</p>
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