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Neue zentrale Datenbank für niederländische Bürger

von markus um 15:31 am Donnerstag, 15. September 2005

Sehr befremdlich: Das niederländische Gesundheitsministerium will tatsächlich aus Jugendschutzgründen ab 2007 viele Daten aller Bürger von Geburt bis zum Tod in einer Datenbank speichern, wie AP berichtet:
Dutch to Open Electronic Files on Children.

The intention is to protect troubled children, Brouwer said. Until now, schools and police have been unable to communicate with each other about truancy records and criminality, which are often linked. “Child protection services will say, ‘Hey, there’s a warning flag from the police. There’s another one from school. There’s another one from the doctor,” Brouwer said. “Something must be going on and it’s time to call the parents in for a meeting.” Every child will get a Citizens Service Number, making it easier to keep track of children with problems even when their families move, said Secretary of Health Clemence Ross.

Laut Aussagen eines Sprechers soll es einzelnen Personen nicht möglich sein, alle erhobenen Daten anzuschauen. Aber Organisationen (wozu dann wohl Schulen, Jugendämter, etc. gehören) sollen bei Problemen mit “Roten Flaggen” in der Datenbank aufmerksam machen. Zu den Daten, welche gespeichert werden sollen, gehören Informationen zur Familie, Gesundheit, Bildung und Polizeiberichte.

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