Musikindustrie schreibt iRights

Im Zuge der “AllofMP3″ (Werbe)-Kampagne der IFPI hat jetzt auch das Verbraucherportal iRights eine einen Brief für einen Link bekommen, der längst entfernt wurde:

Nichtsdestotrotz nehmen sechs führende Plattenfirmen (unter anderem Warner, Sony, Universal, EMI und edel) den Beschluss zum Anlass, Nachrichtendienste wie iRights.info und Heise Online aufzufordern, umgehend jegliche Links auf „All of MP3“ zu entfernen. Die Redaktion von iRights.info war über das Schreiben überrascht, da der beanstandete Link von uns aufgrund der momentan ungeklärten Rechtslage schon entfernt worden war, nachdem die Deutschen Phonoverbände die Entscheidung in einer Pressemitteilung am 6. Juli veröffentlicht hatten.

Ich fand “AllofMP3″ noch nie ganz koscher und unterstützenswert. Einen guten Kommentar dazu gibts es aus Künstlersicht bei Antifreeze. Die Abmahnwelle finde ich aber politisch bedenklicher. Mal schauen, wann sie die Domain filtern lassen wollen…

Update:

War natürlich keine Abmahnung.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Musik im Netz, Urheberrecht und getagged , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentare sind geschlossen, aber Sie können ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ein Trackback

  1. Von Der Schockwellenreiter am 14. Juli 2005 um 08:53

    Der Feind des Bösen ist nicht immer das Gute

    Auf Antifreeze.de (BTW: Allerschärfstes Willkommen!): »Aber es ärgert mich maßlos, wenn andere Firmen ohne Einwilligung Geld mit unserer Arbeit verdienen. Und genau das ist der Fall bei diesen Downloadportalen. Leider wird das in der derzeitigen Disk…

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.