Modellversuch für Videoüberwachung in Berlin

Der Tagesspiegel berichtet, dass nun an ausgewählten U-Bahnhöfen in Berlin für ein Jahr ein Modellversuch gestartet wird, mit dem Ziel eine 24-Stunden-Aufzeichnung von Videoaufnahmen zu erproben: BVG setzt auf Video rund um die Uhr. Der Berliner Datenschutzbeauftragte Dix unterstützt nun doch die Einführung:

„Steigt dadurch die Sicherheit, wird das Projekt ausgeweitet, gibt es keinen Sicherheitsgewinn, wird es zurückgefahren“.

In einem weiteren Artikel kommentiert der Tagesspiegel den Wettlauf um den Ausbau der Videoüberwachung:

Allerdings neigen einige Kontrollbefürworter dazu, die stärkere Überwachung als Allheilmittel gegen den Terror zu preisen. Dafür gibt ihnen London jedoch keinen Grund. Der schnelle Fahndungserfolg von Scotland Yard ist nicht den Überwachungskameras zu verdanken, sondern dem Anruf der Familie eines Attentäters bei der Polizei und der akribischen Arbeit der Ermittler am Tatort. Die Kamera lieferte nur die Begleitbilder.

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Ein Trackback

  1. Von blogtaku42 am 20. Juli 2005 um 20:36

    Datenschutzsplitter #4

    Ausgabe 4 der Datenschutzsplitter, mit Meldungen aus dem Zeitraum vom 16. bis 20. Juli 2005.

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